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Wer an der Börse die Dividenden im Blick hat, ist im Vorteil. Wir erklären, welche Aktien hohe Dividenden ausschütten.

Inhalt:

Was versteht man unter einer Dividendenrendite?

Wie wichtig ist eine hohe Dividendenrendite bei der Aktienauswahl?

Welche Aktie hat die höchste Dividende?  
> im Dax
> weltweit

Wann zahlen Unternehmen die Dividende?

Die Dividendenrendite sollte nicht zu stark schwanken

Diese Unternehmen sind Dividenden-Aristokraten 

herMoney Tipp 

Aktien mit hohen Dividenden: Das Wichtigste in Kürze

Die Dividendenrendite dient als Kennzahl zur Beurteilung von Aktien. Je höher, desto besser. Aber sie sollte nie der einzige Grund für den Kauf einer Aktie sein.

Von den DAX-Aktien führen BASF mit 5,14 % und Allianz mit 4,63 % Dividendenrendite die Rangliste der Dividendenkönige für 2022 an.

Im Ausland bieten vor allem Gas- und Ölunternehmen wie Enagas oder Exxon Mobil hohe Dividendenrenditen.

Sogenannte Dividenden-Aristokraten sind dafür bekannt, seit Jahrzehnten stabile Dividenden auszuzahlen. Von den DAX-Unternehmen gehören beispielsweise SAP und Fresenius dazu. Internationale Dividenden-Aristokraten sind IBM und Coca Cola.

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Auf den ersten Blick erscheinen die Ausschüttungen der Unternehmen an die Aktionäre und Aktionärinnen wie Kleckerbeträge – nicht mal genug für eine Tasse Kaffee. 0,49 Euro Dividende je Aktie wird E.ON in diesem Jahr an seine Aktionäre und Aktionärinnen auszahlen, 4,00 Euro bei Siemens klingt schon nach deutlich mehr. Doch Vorsicht, diese Zahlen sagen wenig.

Viel wichtiger ist der Blick auf die Dividendenrendite. Dazu gleich mehr. Wichtig ist noch zu wissen: Die Dividende wird immer für das abgelaufene Geschäftsjahr gezahlt. In 2022 gibt es also Dividenden für das Jahr 2021.

Was versteht man unter einer Dividendenrendite?

Die Dividendenrendite ist eine Kennzahl zur Beurteilung einer Aktie. Sie setzt die Dividendenausschüttung eines Unternehmens ins Verhältnis zum Aktienkurs. Das erleichtert die Vergleichbarkeit mit anderen Aktien, aber auch gegenüber anderen Investments wie zum Beispiel Zinsanlagen.

Und da diese momentan wenig oder gar keine Erträge bringen, lohnt der Blick auf die Dividendenrendite besonders. Generell gilt: Je höher die Dividendenrendite, desto besser. Es wäre aber zu einfach, wenn die Aktie mit der höchsten Dividendenrendite auch immer die aussichtsreichste wäre.

Mehr dazu erfährst du in unserem Podcast:

Wie wichtig ist eine hohe Dividendenrendite bei der Aktienauswahl?

Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass Aktien mit einer hohen Dividendenausschüttung langfristig unter dem Strich mehr einbringen als jene, die ihren Anteilseignern kein Geld zukommen lassen.

Nobelpreisträger Eugene Fama und sein Kollege Kenneth French verglichen dazu die Ergebnisse von US-Aktiengesellschaften von 1927 bis 2014. Aktien von Firmen, die Dividenden ausgezahlt hatten, brachten im Durchschnitt 10,5 Prozent Ertrag pro Jahr. „Nur“ 8,5 Prozent waren es dagegen bei dividendenlosen Aktien.

In den vergangenen Jahren waren vor allem wachstumsstarke Aktien populär. Hier haben die eher defensiven Dividendenaktien auf breiter Front nicht mehr ganz so gut abgeschnitten. Das kann sich aber schnell wieder ändern, wenn an der Börse Aktien mit Substanz und hoher Ertragskraft wieder stärker gefragt sind.

Welche Firmen zahlen keine Dividende?

Häufig schütten Wachstumsunternehmen keine Dividenden aus. Bekanntestes Beispiel ist derzeit Amazon. Das Unternehmen investiert erwirtschaftete Gewinne lieber in die eigene Firma als Anlegern und Anlegerinnen einen Teil davon abzutreten. Solange Unternehmen stark wachsen und die Aktienkurse sich gut entwickeln, ist dagegen auch nichts einzuwenden.

Ähnlich wie Amazon gehen viele Wachstumsunternehmen vor. Microsoft zum Beispiel zahlte erstmals 2003 Dividende, 28 Jahre nach der Gründung. Jeff Bezos startete Amazon im Juli 1994, also vor 28 Jahren. Doch Eile, Dividende zu zahlen, hat Amazon nicht.

Apple, das heute größte US-Unternehmen, überwies erstmals nach 36 Jahren Dividenden auf die Konten der Aktionäre und Aktionärinnen. Die Dividendenrendite von Apple ist auch 2022 mit 0,5 Prozent mager. Aber auch bei Microsoft gibt es mit 0,7 Prozent nicht viel mehr.

Warum hat die Dividendenrendite alleine wenig Aussagekraft?

Bei der Aktienauswahl sollten neben der Dividende die Zukunftsperspektive des Unternehmens und Bewertungskennzahlen wie Kurs-Gewinn-Verhältnis und Ertragswachstum betrachtet werden. Sie können sich im Lauf der Jahre verändern und möglicherweise den Aktienkurs schwer belasten.

Ein gutes Beispiel sind die Stromversorgeraktien RWE und E.ON, die unter dem Kohle- und Atomkraftausstieg schwer gelitten haben. Aufgrund der kontinuierlich hohen konstanten Ausschüttungen und steigenden Kurse trugen sie jahrzehntelang den heimlichen Titel „Witwen- und Waisenpapiere“. Dafür taugen sie längst nicht mehr. 2008 war eine RWE-Aktie rund 100 Euro wert, heute sind es nur noch etwa 36 Euro.

Wenn du also auf Aktien mit hohen Dividenden setzt, solltest du daher auch die Nachrichten verfolgen und umschichten, wenn die Aussichten nicht mehr überzeugen.

Wie berechnet man die Dividendenrendite?

An sich brauchst du keinen Taschenrechner und musst auch nicht groß rechnen, wenn du Dividenden vergleichen willst. Denn im Internet finden sich viele Übersichtstabellen mit aktuellen Zahlen.

Die Dividendenrendite ist aber auch leicht zu errechnen: Man setzt lediglich die Dividende in Relation zum Aktienkurs. Würde zum Beispiel die Münchener Rück bei einem Aktienkurs von 250 Euro eine Dividende von 10 Euro ausschütten, wäre die Dividendenrendite 4 Prozent.

Die Formel lautet:
Dividendenrendite = Dividende/Aktienkurs* 100
Bei unserem Beispiel wäre das: (10/250)*100 = 4 %

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Welche Aktie hat die höchste Dividende im DAX und weltweit?

Deutsche Aktien mit optisch hoher Dividende sind die der Allianz und der Münchener Rück. 2022 werden sie voraussichtlich 10,50 Euro beziehungsweise 10,20 Euro an die Investoren überweisen. Doch der absolute Betrag hat wenig Aussagekraft. Erst wenn du die Dividende einer Aktie in Relation zum Kurs setzt, lassen sich die Ergebnisse vergleichen.

Allianz und Münchner Rück sind zwar die beiden DAX-Aktien mit der höchsten Dividende in Euro, aber nicht mit der höchsten Dividendenrendite. Denn in Relation zum Aktienkurs, und das ist entscheidend, liegt E.ON mit 5,14 Prozent noch vorn.

Liste: Die DAX-Aktien mit der höchsten erwarteten Dividendenrendite 2022

Die Dividendenrenditen einzelner deutscher Aktien unterscheiden sich stark. Da die Ausschüttungen für das Geschäftsjahr 2021 größtenteils im ersten Halbjahr des Folgejahres gezahlt werden, errechnen sich die Dividendenrenditen für 2022 aus den erwarteten Ausschüttungen für 2021. Die finale Dividendenzahlung wird nämlich erst am Tag der Hauptversammlung beschlossen.

Die Aktien mit den höchsten erwarteten Dividendenrenditen des DAX in 2022:

  • BASF: 5,14 %
  • Allianz: 4,63 %
  • Deutsche Telekom: 4,01 %
  • ON: 3,99 %
  • Covestro: 3,95 %

Die Aktien mit den höchsten erwarteten Dividendenrendite des MDAX in 2022:

  • Telefonica Deutschland: 7,15 %
  • Freenet: 6,23 %
  • Grand City Properties: 4,25 %
  • Evonik Industries: 4,16 %
  • ProSiebenSat1 Media: 4,10 %

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Die Aktien mit den höchsten erwarteten Dividendenreniten des SDAX in 2022:

  • Bilfinger: 15,18 %
  • Klöckner & Co: 9,40 %
  • RTL: 6,87 %
  • Hochtief: 5,51 %
  • Schäffler: 5,27 %

Quelle: Börse online (14.01.2021), Börsengeflüster (02.02.2021)

Zum Vergleich: Die durchschnittliche Dividendenrendite des DAX beträgt rund 2,25 Prozent. So stark schwanken Aktienkurse gelegentlich an einem einzigen Tag!

In welchem Land gibt es Aktien mit besonders hohen Dividenden?

Im internationalen Vergleich liegt Deutschland im Mittelfeld der Dividendenzahler. Großbritannien, Kanada, Spanien und Australien verwöhnen Aktionäre mit höheren Dividenden als deutsche Firmen, wie die Daten von Siblis Research belegen.

Dividendenrendite

Quelle: Siblis Research, Grafik: hermoney.de (Dividendenrendite jeweils per 31.12.)

Im Laufe der Zeit verändern sich die Renditen auch. 2018 war ein Rekordjahr der Ausschüttungen, 2019 bis 2021 gab es weniger Geld für die Aktionäre. Mit der Konjunkturdelle 2019 und dem Pandemiejahr 2020 lief es auch bei den Unternehmen nicht mehr so gut.

Ein Teil der Firmen kürzte die Dividende oder musste sie ganz streichen. Doch 2022 scheint es wieder kräftig aufwärts zu gehen mit den Dividenden: 46,4 Milliarden Euro (Vorjahr: 34 Milliarden Euro) sollen Analystenschätzungen zufolge die DAX-Konzerne 2022 an die Anleger ausschütten. Ein neuer Rekord. Doch der Schein trügt, der DAX umfasst seit Herbst vergangenen Jahres 40 Unternehmen, vorher waren es nur 30 Firmen.

Was ist bei ausländischen Aktien mit hohen Dividenden zu beachten?

Generell ist eine breite Risikostreuung empfehlenswert, was auch für einen Blick über die Landesgrenzen hinweg spricht. Du solltest aber wissen, dass du beim Kauf von Aktien, deren Firmensitz außerhalb der Eurozone liegt, ein Wechselkursrisiko eingehst.

Das gilt auch, wenn die Aktien in Deutschland gehandelt werden, da der Aktienkurs stets von der Fremdwährung mit dem aktuellen Wechselkurs in Euro umgerechnet wird.

Diese internationalen Aktien liefern hohe Dividenden

Unter den internationalen dividendenstärksten Aktien tauchen viele Öl- und Gasunternehmen auf. So stellt zum Beispiel die spanische Enagas gut neun Prozent Dividendenrendite für 2022 in Aussicht, gefolgt von der kanadischen Pembina Pipeline mit 6,6 Prozent Dividendenrendite.

Doch Vorsicht: Hohe Renditen bedeuten auch ein erhöhtes Risiko. Insbesondere die Rohstoffmärkte unterliegen starken Schwankungen. Erwartete Unternehmensgewinne können daher auch schnell schwinden.

Enagas Spanien 9,1 %
Pembina Pipeline Corp. Kanada 6,6 %
Exxon Mobil USA 6,5 %
Keyera Kanada 6,1 %
SmartCentres REIT Kanada 5,9 %

Erwartete Dividendenrendite, Quellen: finanzen.net (Schätzungen von Factset), Wall Street Journal, Stand: 15.01.2022


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Wann zahlen Unternehmen die Dividende?

Wann und wie das Geld überwiesen wird, läuft nach einem festen Plan. Das deutsche Aktiengesetz regelt, dass der Vorstand einer Aktiengesellschaft die Höhe der Dividende vorschlägt. Darüber abgestimmt und final beschlossen wird sie aber von der Hauptversammlung, dem jährlichen Treffen der Anteilseigner. Jeder Aktionär und jede Aktionärin – auch du – kannst daran teilnehmen und mitbestimmen.

Besitzt du die Aktie am Tag der Hauptversammlung, erhältst du auch die Dividende. Du musst das Wertpapier also nicht das ganze Jahr halten, wie das bei Anleihen üblich ist. Allein der Tag der Hauptversammlung ist entscheidend. Ausgezahlt wird das Geld neuerdings drei Geschäftstage später.

Wann zahlen ausländische Firmen Dividenden?

Andere Länder, andere Sitten: In den USA oder Kanada schütten die Firmen die Dividenden nicht einmal jährlich, sondern quartalsweise aus. Britische Unternehmen zahlen meist halbjährlich, einige aber auch viermal jährlich. Firmen aus Spanien, Japan und Australien überweisen in der Regel ebenfalls halbjährlich. In der Schweiz und in Frankreich läuft es wie in Deutschland: einmal jährlich.

Ob nun einmal, zweimal oder viermal gezahlt wird, macht keinen großen Unterschied, entscheidend ist die Dividendenrendite.

Was bedeutet Dividendensaison?

Im April und Mai finden hierzulande die meisten Hauptversammlungen statt, daher folgt der große Geldregen in diesen Monaten. Den Jahresauftakt machen alljährlich Siemens, Siemens Energy und Infineon, deren Geschäftsjahr am 30.9. endet. Volkswagen und Linde sind die Nachzügler, die erst im Hochsommer ausschütten.

Wann die einzelnen Hauptversammlungstermine in diesem Jahr stattfinden, bestimmen die Unternehmen. Die Dividendentermine für 2022 für DAX-Aktien stehen bereits fest. Einen schnellen Überblick über die bevorstehenden Dividendentermine von DAX-Unternehmen ermöglichen Hauptversammlungs- und Dividendenkalender.

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Die Dividendenrendite sollte nicht zu stark schwanken

Dividendenaktien sind besonders attraktiv, wenn sie kontinuierlich, also Jahr für Jahr Geld überweisen. Denn was nützt eine hohe Auszahlung in einem Jahr, wenn dann wieder mehrere Jahre Flaute ist und die Einnahmen ausbleiben.

Vorsichtig solltest du sein, wenn die Dividendenrendite stark schwankt. Dann solltest du vor einem Investment erst einmal die Ursachen ergründen. Rein rechnerisch schnellt die Dividendenrendite in die Höhe, wenn der Aktienkurs eingebrochen ist. Das liegt möglicherweise an der allgemeinen Börsenentwicklung, oft aber auch am Unternehmen selbst. In diesem Fall gilt es, den Ursachen auf den Grund zu gehen. Prüfe, ob das Geschäftsmodell noch stimmig ist oder es stärkere Wettbewerber gibt, die den Markt zunehmend beherrschen.

Vorsicht ist auch beim DivDAX angebracht, der Blue Chips (bestimmte Aktien großer Unternehmen) mit hoher Dividendenrendite widerspiegelt. Er besteht lediglich aus 15 Dividendenaktien und berücksichtigt nur die Höhe der Dividende, nicht aber die Dividendenkontinuität. Unvorhersehbare Ereignisse wie die Corona-Krise können die wirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigen. Umso besser, wenn es trotzdem eine Ausschüttung gibt.

Stehen Unternehmen wirtschaftlich und finanziell auf soliden Beinen und sind strategisch gut positioniert, können sie die Aktionäre auch in Krisenjahren zuverlässig mit einer Ausschüttung bei Laune halten.


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Was ist eine gute Dividendenrendite?

Gut ist eine Dividendenrendite vor allem, wenn sie zuverlässig gezahlt wird. Zu den zuverlässigen bekanntesten deutschen Firmen, die ihre Ausschüttung in den vergangenen zehn Jahren nicht gesenkt haben, zählen SAP, Münchener Rück, Fresenius Medical Care, Fuchs Petrolub, Henkel und BayWa. Noch besser ist es aber, wenn die Firmen kontinuierlich ein paar Cent drauflegen.

Im DAX sind Fresenius und die Tochter Fresenius Medical Care die Vorzeige-Unternehmen. Mit einer Dividendenrendite von rund zwei Prozent schaffen es weder die Mutter noch die Tochter auf die obersten Ränge der Vergleichstabellen.

Noch geringer ist mit rund 1,5 Prozent die Dividendenrendite von SAP. Der Walldorfer Konzern gilt ebenfalls als zuverlässiger Dividendenzahler. Im MDAX und SDAX sind dies Fuchs Petrolub, Stratec und BayWa.

Diese Dividenden-Aristokraten zahlen stetig hohe Dividenden

Aktiengesellschaften, die ihre Ausschüttungen über Jahrzehnte hinweg stabil halten oder gar steigern können, haben einen eigenen Namen: Dividenden-Aristokraten. Unter den weltweiten Top-Dividenden-Aktien gibt es mehrere, vor allem in den USA. Zu ihnen zählen zum Beispiel IBM und Coca-Cola. Auf die dividendenstärksten Aktien des amerikanischen S&P-500-Index kannst du ganz einfach mit einem ETF wie dem SPDR S&P US Dividend Aristocrats (ISIN: IE00B6YX5D40, WKN: A1JKS0) setzen.

Kontinuierliche und idealerweise steigende Ausschüttungen sind für Anleger und Anlegerinnen oft wichtiger als eine hohe einmalige Dividendenzahlung. Zudem haben steigende Dividenden einen besonderen Charme: Kauft man die Aktie und hält sie über mehrere Jahre, steigt im Laufe der Zeit die Verzinsung auf das eingesetzte Kapital.

Den Effekt kontinuierlich wachsender Dividenden zeigt folgende Rechnung: Wer heute 10.000 Euro in eine Aktie mit 2,2 Prozent Dividendenrendite steckt und die Dividenden wieder anlegt, hat bei unveränderten Kursen und gleichbleibender Dividende nach 25 Jahren knapp 5.000 Euro mehr auf der hohen Kante. Das wirkt nicht überragend, da geht noch mehr.

Erhöht das Unternehmen die Ausschüttung jährlich um 5 Prozent, sind es rund 11.400 Euro mehr und bei 8 Prozent verdreifacht sich der Kapitaleinsatz. Stetig steigende Dividenden sorgen also für zusätzlichen Schub. Genau das, was sich Anleger und Anlegerinnen wünschen.

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Die besten Dividenden-Aktien: herMoney-Tipp

Renditearte Dividendenaktien bringen kontinuierliche Erträge und ein hohes Maß an Stabilität. Wenn du keine Einzelaktienrisiken eingehen möchtest, kannst du auch breit gestreut in Dividendentitel investieren – mit ETF oder aber mit einem aktiv gemanagten Fonds, bei dem ein Profi die Auswahl trifft. Die breite Streuung über viele Unternehmen reduziert das Anlagerisiko!

Aktien kaufen: So geht’s

1. Schritt: Überlege, ob Aktien die richtige Anlage für dich sind. Wenn du einsteigen willst, solltest du bereit sein, dich in die Thematik einzuarbeiten. Nur dann wirst in der Lage sein, vielversprechende von riskanten Aktien zu unterscheiden. Für Anfänger*innen und Frauen, die sich nur wenig kümmern wollen, bieten sich ETFs an.

2. Schritt: Überlege, welche Wirtschaftszweige du für vielversprechend hältst. Vergleiche verschiedene Unternehmen der entsprechenden Branche und prüfe wichtige Kennzahlen.

3. Schritt: Im besten Fall verkaufst du deine Aktien erst, wenn sie Höchstkurse erreicht haben. Tipp der Börsen-Ikone Beate Sander: Schlechte Titel können ganz aussortiert werden, Top-Werte bleiben aber im Depot. Hier dienen Teilverkäufe lediglich dazu, die Gewinne neu anzulegen und so weiter Vermögen aufzubauen.

Disclaimer: Aktien, Fonds und ETFs unterliegen Kursschwankungen; damit sind Kursverluste möglich. Bei Wertpapieren, die nicht in Euro notieren, sind zudem Währungsverluste möglich. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft. Die Auswahl der Wertpapiere und sonstigen Finanzinstrumente dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Kaufempfehlung dar.

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