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Denn in Folge der Corona-Pandemie treten Frauen stärker auf die Ausgabenbremse als Männer – auch bei der Altersvorsorge! Das hat eine Umfrage gezeigt, die Kantar Emnid im Auftrag von Fidelity International unter 1.000 Berufstätigen durchgeführt hat. Danach fahren vierzig Prozent der Frauen ihre Konsumausgaben zurück, aber nur 25 Prozent der Männer. 14 Prozent der Frauen wollen sogar ihre Altersvorsorge kürzen oder aussetzen. Bei den Männern planen das nur vier Prozent. Die Kürzungen bei den Vorsorgeausgaben sind schon deshalb besorgniserregend, weil Frauen durch Familienpause, Teilzeitarbeit, Pflege und nicht zuletzt geringere Löhne im Schnitt eh eine deutlich geringere Rente bekommen. Das Risiko der Altersarmut sei für Frauen besonders hoch, warnen Ökonomen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Corona hat die Situation von Frauen und auch die finanziellen Perspektiven weiter verschlechtert. Nicole Mason, die Präsidentin des Institute for Woman ´s Policy Research mit Sitz in Washington, hat dafür sogar ein neues Wort kreiert, das die New York Times aufgegriffen und bekannt gemacht hat: „Shecession“. Die aktuelle Rezession (englisch: recession) sei primär ein Problem der Frauen, so die NYT. Denn Arbeitsmarktdaten der OECD legen nahe, dass nicht nur junge Arbeitnehmer, sondern vor allem auch Frauen in Folge des Coronavirus von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Klingt nicht gut, oder? Vielleicht haben Sie nicht gleich Ihren Job verloren, aber zugunsten der Kinderbetreuung in den vergangenen Wochen auch auf Job und Einkommen verzichtet? Das mag in der Krise sinnvoll oder gar unumgänglich gewesen sein – und die Corona-Entschädigung, die Ihnen als Ausgleich zusteht, könnte ein wenig trösten. Aber ein Rat sei erlaubt: Verlieren Sie Ihre finanziellen Perspektiven nicht aus dem Blick!

 

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