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Wir wollen mit dieser Zahl keinen der bisher 3.217 Corona-Toten, die es in Deutschland per 15. April gab, relativieren, denn jeder geliebte Mensch, der stirbt, ist schlimm.

Wir wollen mit dieser Zahl aber zeigen, wie sehr wir alle medial gesteuert werden. Von der Grippewelle 2017/18 haben wir in den Medien wenig gehört, daher hat man sie auch nicht stark wahrgenommen, außer wenn im näheren Umfeld jemand betroffen war. Geimpft hat sich auch nur ein Bruchteil der Bevölkerung.

Der Corona-Welle wird hingegen viel mehr mediale Aufmerksamkeit geschenkt, und schon handeln wir entsprechend. Schon zur Grippewelle 2017/18 empfahl das Robert-Koch-Instituts (RKI) gründliches Händewaschen mit Seife und Abstandhalten zu Erkrankten. Aber erst durch die riesige mediale Welle, die jetzt tobt, kommen wir ins Tun, erinnern uns an Hygienemaßnahmen, die uns sicher schon unsere Mutter beigebracht hat („Schön die Hände waschen wenn Du nach Hause kommst!“) und halten Abstand. Einige Menschen sieht man jetzt auch in der Bahn oder im Supermarkt mit Mund-Nase-Maske, während man sich noch vor einem Jahr darüber gewundert hat, dass in Asien solche Masken zum normalen Straßenbild gehören.

Während wir uns alle mittlerweile als halbe Virologen fühlen, fiebern wir dem ersten Corona-Impfstoff und den ersten Medikamenten entgegen. Wann sonst haben Sie zuvor schon mal auf die Entwicklung eines Medikaments gefiebert? So deutlich wie derzeit bekommen wir die Macht der Medien nur selten vor Augen geführt.

 

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