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Erschreckend, oder? Weitere vier von zehn (40 %) sind überzeugt, dass es noch zwischen 11 und 50 Jahren dauern werde, bis sich die Lohnlücke geschlossen hat. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts OnePoll im Auftrag des Büroausrüsters Viking unter 1.000 Frauen über 18 Jahren, die in Büros arbeiten. Eine wesentliche Ursache des seit Jahren gleichbleibenden Gender Pay Gaps von 21 Prozent: die Familie. So sind es noch immer fast ausschließlich Frauen, die ihren Job aufgeben, um sich um die Kinder zu kümmern. Oder aber ihre Arbeitszeit reduzieren. Fast sieben von zehn der befragten Frauen (68 %) wechseln nach einem Wiedereinstieg in den Beruf in Teilzeit – ohne entsprechende Karriereaussichten.

Sind Frauen also selbst schuld, wenn sie am Ende finanziell schlecht aufgestellt sind? „Ich finde es zutiefst ungerecht, dass sorgende Berufe – in denen 80 Prozent der Stellen von Frauen besetzt sind – so viel schlechter bezahlt sind, als andere Jobs“, beklagt Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Sie fordert Frauen dazu auf, penetrant zu sein und zu nerven. „Penetranz schafft Akzeptanz“, so die Ministerin im Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger. Dabei gehe es nicht nur um Teilhabe in Wirtschaft und Politik, sondern auch ums Geld – „Geld ist entscheidend dabei, welche Möglichkeiten jemand hat“, so die Ministerin – eine Aussage, die wir gerne unterstreichen. Geld ist nicht alles, aber es ermöglicht vieles. Für eine faire Bezahlung ist Engagement gefragt. „Von alleine passiert nichts“, ist auch Henrike von Platen, Gründerin des FPI Fair Pay Innovation Lab, überzeugt. Lesen Sie gerne noch mal nach, was die Expertin sagt.

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