Newsletter

herMoney Newsletter

Registrieren Sie sich jetzt zu unserem kostenlosen Newsletter und verpassen Sie nie wieder die neuesten Tipps und Neuigkeiten für Ihr finanzielles Wohlergehen.

Jetzt Finanzwissen sichern

Sie merken schon – da steht „Hauptverdiener“ – weil es in der weiblichen Form komisch klingt. In der Familie „die Hauptverdienerin“ assoziiert, dass kein Mann zur Familie gehört – so sehr haben wir uns an den Sachverhalt und die Sprache gewöhnt. Aber das nur nebenbei. Jedenfalls hat das Deutsche Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in einer Untersuchung herausgefunden, dass Frauen in einer Partnerschaft ihr Leben am besten bewerten, wenn sie weniger oder maximal gleich viel wie der Partner verdienen. Verdienen sie dagegen mehr, geht die Lebenszufriedenheit signifikant in den Keller. Am größten ist der Unterschied, wenn es explizit um die „Familienzufriedenheit“ geht. Erfolgreiche Gutverdienerinnen befinden sich da am unteren Ende der Skala, ganz oben dagegen tauchen Frauen ohne eigenes Einkommen auf. Die Erklärung: Frauen müssten neben dem Full-Time-Job oft auch noch den Haushalt und die Kinderbetreuung wuppen. Klingt plausibel. Ein anderer Faktor dürfte sein, dass auch die Zufriedenheit der Ehegatten deutlich sinkt, wenn die Frau im Job erfolgreicher ist und mehr Geld mit nach Hause bringt.

Schwedische Forscherinnen fanden sogar heraus, dass sich das Scheidungsrisiko verdoppelt, wenn die Frau befördert wird. Umgekehrt, wird also der Mann befördert, wirke sich das nicht auf die Partnerschaft aus. Was sagt uns das? Sind traditionelle Rollenbilder so tief verankert, dass wir für das Familienglück auf Karriere verzichten müssen? Ich bin mir sicher, viele Frauen machen das.

Sie auch? Nicht doch, mutige Frauen haben für uns gegen alle Widerstände Rechte erkämpft, die wir heute für selbstverständlich halten. Vielleicht greifen Sie nach Ihrer Beförderung besser kurzfristig zu einem kleinen Trick, damit Ihr Gatte sich an die neue Situation gewöhnen kann: Männer reden ihren Verdienst groß, Frauen dagegen klein – das fanden Schweizer Forscherinnen heraus. So könnte es trotz Karriere auch mit der Paar-Zufriedenheit klappen! 🙂

Werbung

 

Beitrag teilen: