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So zumindest der verheißungsvolle Titel einer Untersuchung des Research-Instituts des Handelsblattes. Tatsächlich ist der Anteil der Frauen unter den Spitzenverdienern mit einem Einkommen von 100.000 Euro aufwärts seit 2017 um sage und schreibe 50 Prozent gestiegen – von zehn auf knapp 15 Prozent in diesem Jahr! OK. 15 Prozent machen noch keinen Frühling, da gibt es mächtig Luft nach oben. Was optimistisch stimmt: Besonders die jungen Frauen holen auf! Bei Berufseinsteigern mit bis zu zehn Jahren Berufserfahrung sind Frauen überproportional vertreten. Ab 11 Jahren Berufserfahrung aber – dem Segment mit den meisten 100.000-Plus-Einkommensbeziehern  – bleiben sie deutlich zurück. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Entwicklung des Gender-Pay-Gaps nach Alter. Die Einkommenslücke ist in der Altersstufe Ü40 mit 22 Prozent am höchsten, während die 20-29jährigen Frauen im Schnitt nur vier Prozent weniger verdienen als Männer.

Bei den 30 bis 39jährigen gibt es einen Gender-Pay-Gap von zehn Prozent – und damit leider einen Negativ-Trend. Denn hier ist der finanzielle Nachteil im Job seit 2005 wieder deutlich gestiegen.

Wie lassen sich die Daten interpretieren? Stimmen sie hoffnungsvoll, weil sich mit der jüngeren Generation alles zum Besseren wendet? Oder aber bestätigen sie schlicht das, was die Fondsgesellschaft fidelity gerade in einer Studie ermittelt hat: Bis 30 haben Frauen im Job die gleichen Chancen wie Männer. Die Schwere klafft erst danach auseinander – also „zufällig“ dann, wenn Familien gegründet werden. Sind also die jungen und erfolgreichen Ladys von heute auch morgen noch Spitzenverdiener? Oder aber werden sie nach der Familiengründung zu denjenigen, die im Alter von Ü40 einen Pay-Gap von mehr als 20 Prozent beklagen?

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