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Laut Bundesverband Wohnungslosenhilfe e.V. schien es wohnungslose Frauen lange Zeit kaum zu geben. Zwar sind noch immer deutlich weniger Frauen als Männer wohnungslos bzw. leben in einer Wohnungsnotfallsituation, aber nach Auskunft des Bundesverbandes sei der Anteil der Frauen im Hilfesystem seit Jahren kontinuierlich gestiegen – auf 26 Prozent. Ihnen kann das nicht passieren? Das hoffe ich für Sie! Aber viele der Betroffenen hätten früher auch nicht gedacht, je in solch eine Situation zu kommen. Oft sind es ältere Frauen, die ihre Wohnung verlieren – nach dem Tod des Partners oder eines pflegebedürftiger Elternteils. Dann ist der Wohnraum für die Hinterbliebene schnell zu groß, so dass kein Anspruch auf staatliche Unterstützung besteht. Und das Einkommen oder die Rente zu klein, um die Miete aus eigenen Mitteln zu finanzieren.

Auch Arbeitslosigkeit, Gewalt in der Partnerschaft oder einfach die Trennung vom Partner sind Gründe, die Frauen auf die Straße treiben. Stehen Sie nicht mit im Mietvertrag der „gemeinsamen“ Wohnung, haben Sie keinen Anspruch auf den Wohnraum, wenn die Beziehung in die Brüche geht. Der Abstieg ist dann oft rasant. Wenn Sie nicht berufstätig sind und über keine eigenen finanziellen Reserven verfügen, dürfte es schwer werden, auf dem freien Markt eine (kleinere) und bezahlbare Wohnung zu bekommen. Unser Rat: Informieren Sie sich rechtzeitig, wenn Sie mit Ihrem Partner zusammenziehen. Und sorgen Sie rechtzeitig und ausreichend vor, damit Sie finanziell immer auf eigenen Beinen stehen. Übrigens: 40 Prozent der wohnungslosen Frauen haben eine abgeschlossene Berufsausbildung.

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