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Nach einer Studie der gemeinnützigen Allbright-Stiftung liegt der Frauenanteil in der Geschäftsführung der 100 umsatzstärksten Familienunternehmen gerade einmal bei 6,9 Prozent; in Unternehmen, die zu 100 Prozent im Familienbesitz sind, sind es gar nur 4,9 Prozent. Wie hoch war noch gleich der Anteil von Frauen an der Gesamtbevölkerung? Richtig: über 50 Prozent! Ein wenig verwundert es schon, dass gerade Familienunternehmen nicht von gemischten Teams profitieren. „Familienunternehmen in zweiter, vierter oder sechster Generation sind Anpassungskünstler, sie haben Jahrzehnte überlebt, weil sie immer rechtzeitig die Zeichen der Zeit erkannt und genutzt haben”, so Wiebke Ankersen, Geschäftsführerin der Allbright Stiftung. Beim Frauenanteil in der Unternehmensführung gebe es aber noch einen “Blind Spot”. Tradition versus Erneuerung?  „Es besteht die Gefahr, dass die Firmen die Weiterentwicklung ihrer Führungsstruktur verpassen – mit Folgen für ihre Zukunftsfähigkeit.”

Ganz so schlimm dürfte es nicht kommen. Ein Blick auf die Neubesetzungen nährt die Hoffnung, dass Familienunternehmen lernfähig sind. Zwischen März 2019 und März 2020 wurde jede fünfte Stelle in der Geschäftsführung von Managerinnen besetzt. Viel Luft nach oben – aber immerhin.

Einmal gemischte Teams, immer gemischte Teams? Unter dem Strich jedoch haben noch immer mehr als zwei von drei Familienunternehmen (71 %) keine einzige Managerin in ihrer Führungsetage! Haben Frauen dort keine Chancen oder aber wollen Sie keine Verantwortung übernehmen? „Das Geschlecht als Karrierebremse ist vorgeschoben“, ist Führungskräftecoach Gudrun Happich überzeugt. Frauen sollten sich stärker auf eigene Stärken besinnen, als den Spielregeln männlicher Kollegen zu folgen. Happich: „Jungs können Jungsspiele einfach besser!“ Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Schreiben Sie uns unter kontakt@hermoney.de!

 

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