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Und dann nur noch neun weitere Male, bis es die Sonne berührt? Natürlich nur rein theoretisch. Das klingt absurd, weil das Blatt Papier am Start nur 0,099 Millimeter dick ist. Der Mond aber ist 380.000 Kilometer von der Erde entfernt und die Sonne gar knapp 150 Millionen Kilometer! Das Beispiel zeigt: Unser Gehirn ist nicht dafür ausgestattet, exponentielles Wachstum zu „erfassen“. Ähnliche Beispiele wurden bemüht, um die Gefahr durch die Verbreitung des Corona-Virus begreifbar zu machen: Je kürzer der Zeitraum, in dem sich die Zahl der Infizierten verdoppelt, desto höher das Risiko eines medizinischen Kollapses.

Die Rechnungen lassen sich auch auf die Geldanlage übertragen. Angenommen, Sie möchten Geld sparen und starten mit einem Euro. Nun verdoppeln Sie Ihren Einsatz jeden Tag. Dann haben Sie am 21. Tag bereits mehr als eine Millionen Euro auf die Seite gelegt! Na gut, wer so viel Geld hat, muss selten sparen – und auch eine Rendite von 100 Prozent am Tag, mit der Sie zu dem gleichen Ergebnis kämen, ist alles andere als wahrscheinlich. Doch auch deutlich niedrigere und realistische Verzinsungen bringen über lange Zeiträume einen unvorstellbar hohen Ertrag. Grund ist der Zinseszins-Effekt. So werden aus 15.000 Euro über 30 Jahre mehr als 115.000 Euro, wenn Ihr Investment pro Jahr im Schnitt (realistische) sechs Prozent Rendite bringt. Auch per Fonds- oder ETF-Sparplan bauen Sie über lange Zeiträume ein kleines Vermögen auf. Das Learning: Früh mit der Altersvorsorge beginnen, damit Sie am Ende reichlich ernten können. Welche Strategien sich eignen, lesen Sie hier!

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