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Und raten Sie mal, wo die höchsten Verluste aufgelaufen sind? Na klar, in Deutschland! Ein Minus von knapp 165 Milliarden Euro hat das Finanzportal „Tagesgeldvergleich.net“ für deutsche Sparer errechnet – der höchste Verlust unter den 19 Staaten, die die Analysten unter die Lupe genommen haben. Grund für die Vermögensverluste ist der Minizins.

Vielleicht huscht Ihnen bei der Lektüre ein leises Lächeln über das Gesicht, wenn Sie zu den Sparern gehören. Was sind schon ein paar Milliarden gegen mehr als fünf Billionen Euro, die aufgrund des Coronavirus bisher an den weltweiten Börsen vernichtet worden sind? Als Aktionärin dagegen beschleichen Sie eventuell Zweifel. Klar, dass die Börsen Schwankungen unterliegen, ist bekannt. Aber mit dieser Wucht? Und schließlich ist ein Ende der Krise nicht in Sicht – die Folgen für die Weltwirtschaft sind ungewiss. Und nun? „Kaufen, wenn die Kanonen donnern“ – und auf langfristige Erholung setzen? Klingt gut, aber bitte erst beim letzten Gefecht! „Never catch a falling knife“ – greife nicht nach einem fallenden Messer – lautet eine andere Börsenregel, deren Einhaltung sich aktuell empfiehlt. Eine Glaskugel hat niemand, keiner kann sagen, wann eventuell ein Impfstoff zur Verfügung steht und die Verbreitung des Virus eingedämmt werden kann. Bis dahin gilt: Ruhe bewahren! Um die Folgen der Pandemie zu lindern, hat die Weltbank 12 Milliarden US-Dollar bereitgestellt, die Notenbanken – wie zuletzt die amerikanische FED – schrauben an den Zinsen und die Regierungen schnüren Konjunkturpakete, um die Wirtschaft zu stabilisieren. Sobald Besserung in Sicht ist, dürfte es an den Börsen rasant wieder nach oben gehen – während Sparer wohl auf Dauer auf der Verliererseite sind. In diesem Sinne: Bleiben Sie wachsam!

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