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Das Ergebnis der Wissenschaftler-Gruppe ist bekannt: Schulen sollen bald wieder öffnen, während Kitas bis zu den Sommerferien geschlossen bleiben sollen – so zumindest der Experten-Rat der Leopoldina. Wer dann die Kinder unter sechs Jahren betreuen soll, bleibt fraglich. Die Leopoldina-Studie äußert sich dazu nur vage: „Dies setzt voraus, dass berufstätige Eltern weiterhin durch eine sehr flexible Handhabung von Arbeitszeiten und -orten sowie finanziell unterstützt werden.“

Aha! In Zeiten, wo die wirtschaftliche Existenz vieler Menschen durch die extremen Corona-Maßnahmen dahinschmilzt wie Eis in der Sonne, und wo die so Gebeutelten bereits mehrere Wochen auf die von Politikern versprochenen „Soforthilfen“ warten, hört sich das praxisfern an.

Es zeugt auch davon, dass die an der Studie beteiligten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen schon lange keine kleinen Kinder mehr betreut oder sich in einer Grundschule aufgehalten haben. Sonst hätten sie vermutlich nicht empfohlen, an den Grundschulen maximal bis zu 15 Schülern gleichzeitig zu unterrichten und sie zu Distanz, Hygiene und dem Tragen von Masken anzuhalten, damit sich die Viren nicht so schnell verbreiten. Es fehlt auch ein Vorschlag, was mit der Betreuung in der Zwischenzeit ist, wenn die Grundschulkinder in Kleingruppen alternierend unterrichtet werden sollen.

Die Leopoldina-Studie ist ein klarer Beweis dafür, dass homogene Teams keine optimalen Ergebnisse hervorbringen. Zumindest gehen wir bei herMoney davon aus, dass die Empfehlungen anders ausgefallen wären, wenn mehr Frauen mit kleinen Kindern an der Studie beteiligt gewesen wären. Der Betreuungs- oder Care-Aspekt wäre dann sicher stärker berücksichtigt worden als beim vorliegenden Verhältnis von 24:2 zwischen männlichen und weiblichen Wissenschaftlern.

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