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Nachhaltige Investments berücksichtigen ökologische Kriterien. Aber soziale Faktoren und eine gute Unternehmensführung zählen ebenfalls!

Ökologisch und ethisch korrekte Investments sind vom Trendthema zum Mainstream geworden. Wer heute investieren will, kommt nicht mehr um die drei Buchstaben E, S und G herum. „Immer mehr Kunden und Stakeholder verlangen, dass ESG-Kriterien bei Investments berücksichtigt werden“, stellt auch Jörg Moshuber, Senior Fondsmanager des Amundi Ethik Fonds fest.

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„Während die Mehrheit der angebotenen Produkte sich auf das E, also den Nachhaltigkeitsaspekt fokussieren, haben wir uns beim Amundi Ethik Fonds ganz bewusst dafür entschieden, auch die Aspekte S für Sozial und G für Governance (Unternehmensführung) bei der Auswahl unserer Investments zu betrachten.

Warum nicht nur die Umwelt zählt

Dass der Schwerpunkt bei den meisten Investoren und auch in der öffentlichen Debatte auf dem Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz liegt, ist sicherlich zum einen der Jugendbewegung „Fridays for Future“ zu verdanken. Zum anderen aber auch der Tatsache, dass das E von ESG, sprich Nachhaltigkeit und Klimathematik, am einfachsten darzustellen und nachvollziehbar ist.

ESG funktioniert jedoch umfassend und wirklich zukunftsgerichtet nur im Zusammenspiel aller drei Aspekte. Das unterstrich auch Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder Ende Januar in seiner Rede auf dem jährlichen Kongress der Investmentbranche in Mannheim. “Zukunftsfähig wirtschaften heißt, dass wir unseren Kindern und Enkeln eine ökologisch, gesellschaftlich und ökonomisch intakte Welt hinterlassen wollen”, so Schröder.

Zwar berücksichtigen immer mehr Investoren den Klimawandel im Rahmen einer breit angelegten ESG-Investitionsstrategie. Bei den Themen „Soziales“ und „gute Unternehmensführung“ besteht aber noch Nachholbedarf. Oder vielleicht besser Aufklärungsbedarf, warum das eine nicht wirklich losgelöst vom anderen betrachtet werden kann.

Zwischen den Grundsätzen der Nachhaltigkeit, der Schaffung sozial-gerechter Arbeitsbedingungen und guter Unternehmensführung entstehen Synergien. Dass auch Investoren immer stärker auf dieses Zusammenspiel achten, zeigt die aktuelle Entwicklung im Bereich Social Impact Investing.

Mit Social Bonds Gutes tun

„Während Green Bonds schon eine Weile en vogue sind“, so Moshuber, „ist es bemerkenswert, dass der Markt für Anleihen, die soziale Projekte finanzieren, sogenannte Social Bonds, immer größer wird.“ Social Bonds werden von Emittenten wie zum Beispiel Landesbanken, Städten für sozialen Wohnbau und Privatbanken ausgegeben.

Ihr Erlös fließt in soziale Projekte. „Für unseren Fonds stellen die Social Bonds eine ideale Möglichkeit dar, um auch im sozialen Bereich Positives erreichen zu können, denn mit dem Erlös von Sozial Bonds werden auch kleine Unternehmen, zum Beispiel im Bereich Bildung, Forschung, Gesundheit und Pflege finanziert.“

Das ist aber nur ein Weg, um sich dem Thema „Soziales“ und „Unternehmensführung“ zu nähern. Bei der fundamentalen Analyse waren Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungskriterien im Grunde immer schon Teil der Betrachtung. „Gerade beim Amundi Ethik Fonds war es uns schon immer wichtig, dass die Unternehmen, in die wir investieren, nicht nur ökologisch nachhaltig wirtschaften, sondern auch eine faire Zulieferkette, einen verantwortungsvollen Umgang mit ihren Kunden und Mitarbeitern pflegen und in ihren Geschäftsgrundsätzen eine faire zukunftsorientierte Strategie verankert haben“, so Moshuber weiter.

Unternehmen, die sich solchen Grundsätzen verpflichten, stehen meist auch in punkto Unternehmensführung, dem G bei ESG, besser da als ihre Mitbewerber. Sie sehen auch ihre Verantwortung beim Thema Nachhaltigkeit und Klimawandel.

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Rechtliche Hinweise:

Sofern nicht anders angegeben, stammen alle Informationen in diesem Dokument von Amundi Asset Management und sind auf dem Stand vom 24.02.2020. Die in diesem Dokument vertretenen Einschätzungen der Entwicklung von Wirtschaft und Märkten sind die gegenwärtige Meinung von Amundi Asset Management. Diese Einschätzungen können sich aufgrund von Marktentwicklungen oder anderen Faktoren ändern. Es ist nicht gewährleistet, dass sich Länder, Märkte oder Sektoren so entwickeln wie erwartet. Diese Einschätzungen sind nicht als Anlageberatung, Empfehlungen für bestimmte Wertpapiere oder Indikation zum Handel im Auftrag bestimmter Produkte von Amundi Asset Management zu sehen. Es besteht keine Garantie, dass die erörterten Prognosen tatsächlich eintreten oder dass sich diese Entwicklungen fortsetzen.

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