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Obwohl Wasserstoff als Hoffnungsträger gilt, haben viele deutsche Aktien an Wert verloren. Lohnt sich der Einstieg noch?

Inhalt

Soll ich jetzt deutsche Wasserstoff-Aktien kaufen?

> Contra-Argumente
> Pro-Argumente
> Fazit

Was ist das beste deutsche Wasserstoff-Unternehmen?

> Liste mit den Top-Firmen
> Firmen-Kurzporträts

herMoney-Tipp

Deutsche Wasserstoff-Aktien: Was du wissen musst

Wasserstoff könnte im Rahmen der Energiewende eine wichtige Rolle spielen. Aber bislang ist unklar, ob sich die Technologie durchsetzen wird.

Nach dem Hype im Jahr 2020 sind die Kurse einiger internationaler und deutscher Wasserstoff-Aktien eingebrochen. Viele Unternehmen wirtschaften noch nicht so gut wie erhofft.

Es gibt nur wenige deutsche Firmen, die sich rein auf Wasserstoff spezialisiert haben. Analysten raten aktuell eher zum Kauf von Aktien größerer Konzerne, die auch andere Technologien oder Branchen abdecken. Zum Beispiel Siemens Energy oder Thyssenkrupp.

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Alle sprechen von Wasserstoff und in den Branchen „Energie“ und „Mobilität“ ist der Energieträger längst ein Megatrend. Viele sehen darin die wichtigste Technologie der Zukunft im Kampf gegen den hohen CO2-Ausstoß und die Klimakatastrophe. Der Hype ist im Pandemiejahr 2020 auch auf die Börse übergegangen: Die Kurse von Wasserstoff-Aktien schossen in die Höhe, weil viele Menschen früh bei dem Trend dabei sein wollten.

Gibt es auch deutsche Wasserstoff-Aktien?

Neben den vielen globalen Wasserstoff-Aktien wie zum Beispiel Linde, Ballard Power oder Nel Asa gibt es an der Börse auch eine Reihe an deutschen Wasserstoff-Firmen. Zu den deutschen Marktführern im Wasserstoff-Bereich zählen zum Beispiel die SFC Energy AG oder Uniper.

Nun fragst du dich vielleicht: Lohnt es sich, hier einzusteigen? Sollte ich deutsche Wasserstoff-Aktien kaufen oder besser noch abwarten?

Diese Fragen sind gar nicht so leicht zu beantworten. Wir helfen dir dabei, deine Antwort zu finden.

Deutsche Wasserstoff-Aktien: Contra-Argumente

Was ist los mit Wasserstoff-Aktien?

Mit dem Höhenflug war es im vergangen Jahr schon wieder vorbei: Anfang 2021 stürzten die Kurse vieler Wasserstofffirmen wieder ab – und haben sich seither nach einigen Auf und Abs in vielen Fällen nicht nennenswert erholt. Das zeigt: Wasserstoff-Titel sind noch sehr riskant und starken Schwankungen ausgesetzt. Das gilt auch für deutsche Wasserstoff-Aktien.

Der Kurssturz der Wasserstoff-Aktien hat mehrere Gründe:

Einige Expert*innen halten den Hype um Wasserstoff tatsächlich für verfrüht, immerhin steckt die Branche noch in den Kinderschuhen.

„Die Industrie und die dazu gehörigen Unternehmen befinden sich noch in einem sehr frühen Stadium“, sagt etwa Simon Frank, Senior Investmentberater beim Vermögensverwalter Pictet Asset Management. „Noch gibt es kaum reine Wasserstoff-Unternehmen, die bereits profitabel arbeiten. Bei vielen wird es noch Jahre dauern, bis sich Gewinn und Verlust ausgleichen.“

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Vor diesen Herausforderungen stehen Wasserstoff-Unternehmen

1. Teure Netze

Kritiker führen immer wieder die großen Herausforderungen an, vor denen die Wasserstoffbranche noch steht. Eines der größten Probleme sind die hohen Kosten, zum Beispiel für ein Wasserstoff-Netz, das den Energieträger innerhalb Deutschlands von A nach B transportiert. Die Bundesregierung plant bis zum Jahr 2030 zwar 1200 Kilometer an Netz, aber es soll 660 Millionen Euro kosten.

2. Fehlende Wasserstofftankstellen

Auch bei Wasserstofftankstellen muss Deutschland aufrüsten, damit sich die Technologie als Kraftstoff durchsetzen kann. Ob sich Wasserstoff angesichts dieser Herausforderungen als Technologie durchsetzen wird, steht also noch in den Sternen. Viel hängt auch davon ab, ob Politiker in Zukunft weitere Förderungen für Wasserstoff beschließen.

Allerdings gibt es auch gute Argumente, die für ein Investment in Wasserstoff sprechen.

Deutsche Wasserstoff-Aktien: Pro-Argumente

Gerade in der Industrie sehen viele Branchenkenner in Wasserstoff den Schlüssel für klimaneutrale Energie. Auch in der Mobilität wird Wasserstoff gerade beim Schwerlastenverkehr oder der Schiff- und Luftfahrt noch eine wichtige Rolle spielen.

Großes Wachstum prognostiziert

Analysten der Bank of America gehen etwa davon aus, dass Wasserstoffunternehmen weltweit bis zum Jahr 2050 Umsätze in Höhe von 2,5 Billionen US-Dollar machen werden. Wasserstoff könnte dann nach Ansicht der Profis bis zu 24 Prozent des weltweiten Bedarfs an Energie decken.

Fondsmanager Gerd Junker vergleicht Wasserstoff mit einem Riesen von 50 Metern Höhe, der aktuell die Größe eines Babys hat. Zusammen mit seiner Frau Carmen Junker hat er mit GG Wasserstoff R den ersten deutschen Wasserstoff-Fonds auf den Markt gebracht. Seit Auflage im November 2020 war der Kurs mit -15,8 Prozent nicht erfolgreich (Stand: März 2022). Junker ist allerdings optimistisch: „Wenn der weltweite Finanzsektor das Thema entdeckt, fließt schnell so viel Geld hinein, dass die Kurse stark nach oben gehen werden“, erwartet er.

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Experten sehen unter anderem im Markt für Elektrolyseure Potenzial. Sie sind notwendig, um Wasser mittels Strom in Wasserstoff umzuwandeln. Das Analysehaus Barclays hat etwa errechnet, dass der Markt für Elektrolyseure von 2021 bis 2030 noch um das 150-fache wachsen muss. Dann könnte grüner Wasserstoff bis dahin 15 Prozent des globalen Wasserstoff-Bedarfs decken. Barclays schätzt das Marktvolumen von Elektrolyseur-Herstellern bis 2030 auf 14 Milliarden Euro.

Fazit: Sind deutsche Wasserstoff-Aktien das Richtige für mich?

Natürlich kannst du dir zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu hundert Prozent sicher sein, dass sich Wasserstoff durchsetzen wird. „Anlegerinnen investieren mit Wasserstoff sehr langfristig in eine Hoffnung. Das kann gutgehen, damit kann man aber auch auf die Nase fallen“, erklärt Julia Dißmann aus dem Team Investment Strategy & ESG des Vermögensverwalters BayernInvest. „Wasserstoff ist zwar eine tolle Zukunftstechnologie und ein wichtiges Puzzleteil auf dem Weg zur Dekarbonisierung. Aber als Investment ist die Branche für Privatanleger noch hochriskant.“

Gerade vor Einzelaktien warnen Experten, auch Wasserstoff-Befürworter Junker: „Die größten Risiken sehe ich bei der Einzeltitelauswahl. Nicht jedes einzelne Unternehmen und nicht jede einzelne Geschäftsidee wird funktionieren“, warnt er. „Man muss in solch jungen Bereichen schon nah dran sein und genau beobachten, um mit Einzeltiteln erfolgreich zu sein.“

Wenn du dennoch in Wasserstoff-Aktien investieren willst, brauchst du also jede Menge Geduld, Zuversicht und vor allem Risikobereitschaft.

Worauf sollte ich beim Kauf deutscher Wasserstoff-Aktien achten?

Bei der Auswahl der Einzeltitel fehlen oft noch wichtige Kennzahlen, weil zum Beispiel ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) noch gar nicht vorhanden ist. Wo kein Gewinn, da auch kein KGV. Statt der klassischen Kennzahlen müssen daher oft andere Kriterien herhalten. Zum Beispiel solltest du dir das Geschäftsmodell des Unternehmens genau ansehen und die Marktchancen der jeweiligen Technologie recherchieren.

Wer stellt in Deutschland Wasserstoff her?

Deutschland ist im internationalen Vergleich in Sachen Wasserstoff kein Marktführer, muss sich aber auch nicht verstecken. Wer nun in deutsche Wasserstoff-Unternehmen investieren möchte, steht natürlich nun vor der Frage: Was sind die besten deutschen Wasserstoff-Aktien? „Es gibt ein paar kleine Pure Player, die direkt im Wasserstoff und Brennstoffzellensektor tätig, sind und es gibt Konzerne wie Siemens Energy oder Thyssenkrupp, die mittelbar im Wasserstoff-Bereich tätig sind“, erklärt Wasserstoffspezialist Junker.

Auch andere Unternehmen aus dem Bereich „erneuerbare Energien“ profitieren indirekt, „denn für umweltschonenden Wasserstoff benötigt man sauberen Strom“, sagt Junker. Zu den Profiteuren gehören daher zum Beispiel auch Wechselrichterhersteller wie SMA Solar Technology.

Die folgende Liste der bekanntesten Wasserstoff-Aktien aus Deutschland liefert dir einen ersten Überblick. Ein paar der genannten Unternehmen sind sogenannte Pure-Player, also Firmen, die nur auf Wasserstoff spezialisiert sind. Andere Unternehmen sind breiter aufgestellt, aber ebenfalls im Wasserstoff-Segment aktiv.

Liste: Die 9 wichtigsten deutschen Wasserstoff-Aktien im Check

Name Sektor Analysten-Bewertung Marktkapitalisierung (in Mio. Euro) Kurs-Gewinn-Verhältnis Kurs-Buch-Verhältnis Kurs-Umsatz-Verhältnis Gewinn je Aktie Eigenkapitalrendite Cashflow je Aktie Value at Risk 1-Jahres-Standardabweichung ISIN
Daimler AG Automobilhersteller kaufen 81.465,27 10,30 1,21 0,51 12,54 12,22 24,17 12,33 31,05 DE0007100000
thyssenkrupp AG Stahlverarbeitung kaufen 5.368,71 0,55 0,19 16,95 196,64 -2,50 35,49 73,06 DE0007500001
Siemens Energy AG Energie kaufen 16.547,20 1,20 0,69 -1,75 -8,31 2,59 DE000ENER6Y0
Name Sektor Analysten-Bewertung Marktkapitalisierung (in Mio. Euro) Kurs-Gewinn-Verhältnis Kurs-Buch-Verhältnis Kurs-Umsatz-Verhältnis Gewinn je Aktie Eigenkapitalrendite Cashflow je Aktie Value at Risk 1-Jahres-Standardabweichung ISIN
Uniper SE Energieversorgung halten 12.058,38 15,57 0,95 0,19 1,99 6,27 4,18 11,14 19,13 DE000UNSE018
ElringKlinger AG Automobilzulieferer halten 885,14 1,10 0,62 -0,07 -0,57 3,94 26,79 65,69 DE0007856023
2G Energy AG Blockheizkraftwerke halten 377,64 35,74 5,52 1,73 2,70 16,30 2,21 27,96 55,46 DE000A0HL8N9
Name Sektor Analysten-Bewertung Marktkapitalisierung (in Mio. Euro) Kurs-Gewinn-Verhältnis Kurs-Buch-Verhältnis Kurs-Umsatz-Verhältnis Gewinn je Aktie Eigenkapitalrendite Cashflow je Aktie Value at Risk 1-Jahres-Standardabweichung ISIN
Enapter AG Elektrolyseure k.A. 613,34 72,38 39,23 -1,21 -56,30 -0,72 79,59 573,48 DE000A255G02
Proton Motor Power Systems PLC Brennstoffzellen k.A. 409,04 192,50 -0,57 -0,01 36,74 68,80 GB00B140Y116
SFC Energy AG Brennstoffzellen k.A. 397,19 7,88 7,16 -0,59 -17,87 0,21 22,19 48,15 DE0007568578

Quelle: Morningstar (Stand: 30.07.2021), die Analysten-Bewertungen stammen von verschiedenen Unternehmen (s.u., Stand: 03.08.2021)

Was die einzelnen Kennzahlen bedeuten, erfährst du hier.

Die deutschen Wasserstoff-Firmen im Kurz-Porträt

Die Siemens Energy ist weltweit entlang der gesamten Energie-Wertschöpfungskette tätig und entwickelt unter anderem Wasserstofftechnologien. Das Unternehmen ist erst seit Oktober 2020 an der Börse und ist seither viel geschwankt. Auf Jahressicht hat der Titel rund 34 Prozent an Wert verloren. Dennoch rät ein Großteil der Analystinnen und Analysten gerade zum Kauf: Dabei verweisen sie vor allem die solide Entwicklung der Sparte “Gas & Power”.
Analysten-Empfehlung: kaufen (Quelle: UBS)

Der Automobilkonzern Daimler wird dir sicher ein Begriff sein. Seit Ende 2021 läuft die Produktion der wasserstoffbasierten Brennstoffzellen-Lkws für die Mercedes-Marke des Unternehmens nun unter einem eigenen börsennotierten Konzern: Daimler Truck. Seit seinem Börsengang verlor der Titel zwar rund 19 Prozent an Wert. Analysten raten aber dennoch zum Kauf. Sie rechnen bei dem führenden Hersteller von Nutzfahrzeugen noch mit jeder Menge Wachstum.
Analysten-Empfehlung: kaufen (Quelle: Kepler Cheuvreux)

Der Stahlkonzern Thyssenkrupp gehört ebenfalls zu den bekannteren Unternehmen in dieser Liste. Das Industrieunternehmen baut derzeit von Kohle auf Wasserstoff um. Jahrelang hatte der Konzern immer wieder gekriselt, kämpfte etwa mit hohen Schulden und mit einer geringen Nachfrage. Seit Jahren entwickelte sich der Kurs der Aktie daher nach unten. Allerdings konnte sich der Konzern inzwischen immer mehr erholen. Das zeigten die aktuellen Quartalszahlen: Das Unternehmen konnte seinen operativen Gewinn verglichen zum Vorjahr nahezu verfünffachen. Nicht zuletzt, weil sich die Stahlpreise seither erholt haben.
Analysten-Empfehlung: kaufen (Quelle: Baader Bank)

2G Energy stellt Blockheizkraftwerke auf Basis von Kraft-Wärme-Kopplung her – inzwischen auch mithilfe von Wasserstoff. Solche Anlagen sind besonders energieeffizient, weil sie sowohl Strom als auch Wärme produzieren. In den vergangenen fünf Jahren konnte das Unternehmen seinen Umsatz stetig steigern, von 174,3 Millionen Euro im Jahr 2016 auf 281 Millionen Euro im Jahr 2021. Der Kurs konnte auf Jahressicht um gut 30 Prozent zulegen. Im Drei-Jahres-Vergleich hat sich der Wert der Aktie mehr als verdoppelt.
Analysten-Empfehlung: kaufen (Quelle: Marketscreener)

Die SFC Energy stellt Wasserstoff-Brennstoffzellen her, eine Technologie, die in Zukunft noch eine große Rolle spielen wird. Im Gegensatz zu vielen Konkurrenten konnte die Aktie des Münchener Unternehmens auf Jahressicht sogar um rund 18 Prozent an Wert zulegen.
Analysten-Empfehlung: kaufen (Quelle: Warburg Research)

Der Energieversorger Uniper wendet schon seit 2013 Power-to-Gas-Speicheranlagen mittels Wasserstoff an. Das Unternehmen plant derzeit gemeinsam mit Siemens Energy ein Wasserstoff-Megaprojekt in Hamburg. Die Aktie hat auf Jahressicht rund 30 Prozent an Wert verloren. Die AnalystInnen raten überwiegend dazu, diese Aktie zu halten. Vor allem das Engagement in der russischen Gaspipeline NordStream 2 sehen Experten angesichts des aktuellen Russland-Ukraine-Kriegs als Risiko.
Analysten-Empfehlung: halten (Quelle: Deutsche Bank)

Der Automobilzulieferer ElringKlinger aus Baden-Württemberg stellt seit 20 Jahren Brennzellen her. Seit Ende 2020 hat das Unternehmen einen Deal mit dem Flugzeughersteller Airbus. Gemeinsam wollen beide Unternehmen Flugzeuge mit Wasserstoffantrieb entwickeln, ElringKlinger stellt dafür die Brennstoffzellen bereit. Diese Ankündigung hat der deutschen Aktie Ende 2020 zu neuem Aufwind verholfen, seither ging es für den Kurs aber eher bergab. Auf Jahressicht steht der Titel rund 40 Prozent im Minus.
Analysten-Empfehlung: halten (Quelle: Deutsche Bank)

Der Elektrolyseur-Hersteller Enapter brauchte nach seinem Börsenstart im Jahr 2020 ein paar Monate Anlauf, bis ihn die Investoren entdeckten. Im Oktober schoss der Wert des Papiers dann in die Höhe. Nach dem großen Hype kam die Korrektur: Auf Jahressicht ging es – ähnlich wie für viele andere Wasserstoff-Unternehmen – bergab, nämlich um rund 15 Prozent. Noch ist es zu früh, um eine Prognose über die Wertentwicklung abzugeben, aber Elektrolyseure haben aus Sicht vieler Expertinnen und Experten Zukunft.
Keine Analysten-Empfehlung verfügbar.

Eine weitere deutsche Brennstoffzellen-Aktie ist Proton Power Systems. Das Unternehmen baut bereits seit 20 Jahren Brennstoffzellen und hat somit jede Menge Erfahrung auf dem Gebiet. Allerdings macht die Firma seit Jahren Verluste. Das haben die Aktionäre abgestraft und massenweise verkauft: Auf Jahressicht hat der Titel rund 54 Prozent an Wert eingebüßt. Ob und wie schnell sich die Aktie davon erholt, ist unklar.
Keine Analysten-Empfehlung verfügbar.

herMoney-Tipp

Wenn du dein Risiko etwas minimieren willst, kannst du auf Unternehmen setzen, für die Wasserstoff nur ein Teilsektor ist. Dann wirkt sich eine Talfahrt von Wasserstoff weniger auf dein Portfolio aus. Natürlich hilft auch eine breite Streuung, das Verlustrisiko zu reduzieren. Setze also auf keinen Fall viel Geld in nur ein Unternehmen.

Zum Weiterlesen: Du interessiert dich für Einzelaktien und aktuelle Trends? Dann hat Uwe Sander, der Sohn der Börsen-Millionärin Beate Sander, interessante Tipps für dich. Für sicherheitsbewusste Anlegerinnen haben wir auch ein paar Aktien-Ideen auf Lager.

Keine Ahnung von der Börse? So geht’s:

  1. Schritt: Depot eröffnen
    Um Fonds zu kaufen, brauchst du ein Depot. Das kannst du bei deiner Hausbank oder – meist günstiger – bei Online-Brokern einrichten. Im herMoney Depotvergleich erfährst du, welches das richtige sein könnte.
  2. Schritt: Strategie überlegen
    Kaufe nicht irgendwelche Fonds. Mache dir erst Gedanken, wie dein Depot strukturiert sein soll. Welchen Anteil sollen Aktien, ETFs und Rentenfonds ausmachen? Mehr über die sogenannte Asset Allocation erfährst du hier.
  3. Schritt: Fonds auswählen
    Wie erkennt der Laie eigentlich einen guten Fonds? Lies es hier nach.
  4. Schritt: Jährlicher Check
    Der Markt ändert sich und damit dein Depot. Manche Aktien und Anleihen steigen, andere fallen. Deshalb solltest du einmal pro Jahr prüfen, ob dein Depot noch deinem Risikoprofil entspricht. Mehr dazu liest du hier.

Extra-Tipp: Was tun, wenn die Börse crasht?
Ein Börsencrash ist keine Katastrophe. Behalte einen kühlen Kopf und sitz die Kursschwankungen einfach aus. Ganz mutige kaufen jetzt sogar nach. Warum das sinnvoll sein kann.

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Disclaimer: Aktien, Fonds und ETFs unterliegen Kursschwankungen; damit sind Kursverluste möglich. Bei Wertpapieren, die nicht in Euro notieren, sind zudem Währungsverluste möglich. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft. Die Auswahl der Wertpapiere und sonstigen Finanzinstrumente dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Kaufempfehlung dar.