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Im Webinar gab Beate Sander Tipps zum Aktienkauf und verriet, wer besser auf ETFs statt auf Einzelwerte setzt.

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Wer sich an die Börse wagt, braucht starke Nerven, einen langen Atem und das nötige Wissen. „Zum Frühstück schaue ich gerne die Börsenkurse auf ntv“, erzählte Beate Sander im Webinar. Um einzelne Unternehmen besser „kennenzulernen“, nutzt sie Google und das Handelsblatt. Wichtige Kennzahlen sind für die Expertin KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis), Eigenkapitalquote, Jahreshoch und -tief, Buchwert und Dividendenzahlungen. Aber auch dann weiß niemand, was die Zukunft bringt. Wir haben keine Glaskugel.

„Aktien, das muss man ganz klar sagen, sind ein Lotteriespiel“, warnte Sander. Wer wenig oder gar kein Geld auf der hohen Kante hat, für den seien Einzelwerte nichts. Stattdessen rät sie hier zu ETFs, auch als Sparplan ab 50 Euro. Wer mehr Geld hat und das nötige Wissen, könne in Aktien gehen.

Ihre Empfehlung: Nicht zu viel Geld auf einen Wert setzen, sondern breit aufstellen. „Haben Sie 50.000 Euro, kaufen Sie nicht nur fünf unterschiedliche Einzelwerte, sondern 30 bis 40.“ Gemäß dem Motto: Breit gestreut, nie bereut.

Immer von Interesse ist die Strategie, mit der Frau Sander zur Aktien-Millionärin wurde. Auch uns erläuterte sie ihre Hoch-Tief-Mut Strategie. Wichtige Voraussetzung sind ein langer Anlagezeitraum, breite Streuung, Teilverkäufe und Neuanlagen im richtigen Moment zu günstigen Preisen.


Mehr Tipps von Beate Sander gefällig?
So wurde sie zur Börsenmillionärin (Interview & Podcast)

 


Über Dividenden, Nachhaltigkeit und Anlagefehler

Für viele Aktionär*innen sind nicht nur Gewinne relevant, sondern auch Dividenden.

Dasselbe gilt für Aktien-Millionärin Sander, die keine Freundin von „Sell in may and go away“ ist. Wer jetzt kauft, könne einen guten Schnitt machen, denn durch den aktuellen Kursrutsch haben sich manche Dividenden verdoppelt. „Ich nehme mir die abgestürzten Dividendenstars ins Depot“, verriet sie. Weiter kauft sie moderne Aktien mit „mickrigen Kursen“, wie etwa Netflix.

Beim Thema Nachhaltigkeit nahm uns Frau Sander mit in den Norden, nach Skandinavien. Sie warf mit uns einen Blick auf UPM-Kymmene aus dem Forst- und Papierbereich, Mowi ASA aus der Fischzucht – „um die Meere nicht auszurauben“ – und die Tomra Systems AG, einer der führenden Anbieter für Materialverwertung und Recycling von Getränkepackungen.

Wo sieht die Expertin Chancen?

„Musik spielt bei den Nebenwerten“, glaubt Sander. Bei nachhaltigen Aktien, familiengeführte Unternehmen und Anlagen, die den demografischen Wandel betreffen. Und natürlich beim Gesundheitswesen, Medizintechnik in Verbindung mit Biotech und künstlicher Intelligenz. „Covid wird uns noch lange begleiten.“

Wer risikofreudig ist oder ein „Zocker-Gen“ hat, könne mal ganz vorsichtig einen kleinen Posten Zocker-Aktien kaufen. „Für ein bisschen Nervenkitzel“, lachte Sander. Vielleicht ein Quartett aus Wasserstoff-Aktien, jeweils für 500 Euro Ballard Power, Power Cell, Nel ASA und Plug Power. Das aber sei nur etwas für Fortgeschrittene!

herMoney Tipp

Wichtig: Aktien sind risikoreiche Geldanlagen. Wer in Aktien investiert, muss wissen, dass nur sicher ist, dass nichts sicher ist!

 

Disclaimer:

Aktien, ETF‐Indexfonds und Investmentfonds unterliegen Kursschwankungen; damit sind Kursverluste möglich. Bei Wertpapieren, die nicht in Euro notieren, sind zudem Währungsverluste möglich. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Die Auswahl der Wertpapiere und sonstigen Finanzinstrumente dient ausschließlich Informationszwecken und stellt kein Angebot, keine Aufforderung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Sie soll lediglich Ihre selbstständige Anlageentscheidung erleichtern und ersetzt keine anleger‐ und anlagegerechte Beratung.

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