Newsletter

herMoney Newsletter

Registrieren Sie sich jetzt zu unserem kostenlosen Newsletter und verpassen Sie nie wieder die neuesten Tipps und Neuigkeiten für Ihr finanzielles Wohlergehen.

Jetzt Finanzwissen sichern

Werbung

Wer in Fonds oder ETFs investieren will, braucht ein Wertpapierdepot. Der herMoney Depot-Vergleich hilft dir, das richtige zu finden.

Inhalt:

Die herMoney Testsieger im Überblick

Die günstigsten Anbieter sind die relativ jungen Online-Broker Scalable Capital und Trade Republic. Es gibt keine Depotführungsgebühren und die Ordergebühren entfallen oder sind sehr günstig. Außerdem sind die Webseiten übersichtlich aufgebaut. Auch Anfänger finden schnell die Informationen, die sie brauchen.

Zum Anbieter

> Ordergebühren: 0 €
> Mindestsparrate eines ETF-Sparplans: 25 €
> Kosten einer ETF-Sparplanausführung: 0 €
> Anzahl verfügbarer ETFs: 1.300

Zum Anbieter

> Ordergebühren: 1 €
> Mindestsparrate eines ETF-Sparplans: 25 €
> Kosten einer ETF-Sparplanausführung: 0 €
> Anzahl verfügbarer ETFs: 1.500

 

Die etablierten Direktbanken ING, Consorsbank und comdirect sind etwas teurer, bieten aber mehr Service. Bei Bedarf kannst du zum Telefonhörer greifen und zum Beispiel Fragen zu einer Order stellen. Außerdem gibt es keine Depotführungsgebühren und die Webseiten sind gut strukturiert.

Zum Anbieter

> Ordergebühren: 4,90 € plus 0,25 % Provision
> Mindestsparrate eines ETF-Sparplans: 25 €
> Kosten einer ETF-Sparplanausführung: 1,5 %
> Anzahl verfügbarer ETFs: 1.500

Zum Anbieter

> Ordergebühren: 4,95 € plus 0,25 % Provision
> Mindestsparrate eines ETF-Sparplans: 25 €
> Kosten einer ETF-Sparplanausführung: 1,5 %
> Anzahl verfügbarer ETFs: 1.246

Zum Anbieter

> Ordergebühren: 4,90 € plus 0,25 % Provision
> Mindestsparrate eines ETF-Sparplans: 1 €
> Kosten einer ETF-Sparplanausführung: 1,75 %
> Anzahl verfügbarer ETFs: 2.314

Welches Depot am besten zu dir passt, hängt natürlich von deinen Wünschen und von deinem Anlage-Verhalten ab. Mehr dazu erklären wir dir im Folgenden.

Alle Daten in der Übersicht findest du hier:

Depotvergleich herunterladen

Deutsche Depotbanken im Vergleich: So haben wir getestet

Wir von herMoney haben uns einige Depot-Vergleiche angesehen. Allerdings waren wir nicht wirklich glücklich mit dem, was wir gefunden haben. Viele Vergleiche legen den Schwerpunt komplett auf die Depotgebühren. Andere sind unübersehbar von einem Anbieter gekauft.

Wir meinen, dass ein Depot zur Anlegerin passen muss. Und zwar in mehreren Punkten. Depotkosten sind sicher ein Thema, doch je nach Anlage-Schwerpunkt können sie auch letzter ausschlaggebender Punkt bei der Entscheidung sein. Was also lag näher, als für unsere Leserinnen einen eigenen Depot-Vergleich auf die Beine zu stellen? Den herMoney ETF-Depot-Vergleich 2020. Da die meisten unserer Leserinnen ihren Schwerpunkt auf ETFs setzen, haben wir die Depots unter dieser Prämisse begutachtet.

Das erwartet dich:

  • Im herMoney ETF-Depot-Vergleich haben wir bei von uns ausgewählten Unternehmen untersucht, was es kostet, Wertpapiere zu kaufen beziehungsweise zu verkaufen.
  • Wir haben uns auch angesehen, wie hoch die Kosten von ETF-Sparplanausführungen sind.
  • Der herMoney ETF-Depot-Vergleich zeigt außerdem, ob und welche Depotgebühren zu zahlen sind.

Depotbanken für den ETF- oder Fondskauf kann man auf unzählige Faktoren vergleichen. Je mehr Produkte ein Anleger handelt, desto mehr Faktoren gibt es zu beachten. Terminhandel, Handelsplätze, Handelszeiten, Agios, Gebühren, die mit ausländischem Trade einhergehen und so weiter. Wir haben in unserem Vergleich versucht, uns – im Sinne unserer Leserinnen – auf wesentliche Faktoren zu beschränken.

Werbung

Welcher Anleger-Typ bist du?

Wenn du ein Depot eröffnen willst, um ETFs oder Fonds zu kaufen, nimm dir etwas Zeit für den Vergleich. Denn du möchtest dich ja nicht bei jedem Blick ins Depot über penetrante Pop-up-Fenster beim Login, eine magere Produktpalette, unübersichtliche Listen, versteckte Kosten und hohe Gebühren ärgern.

Wir starten unseren herMoney ETF-Depot-Vergleich mit deiner Selbsteinschätzung: Für welchen Zweck möchtest du das Depot eröffnen? Welcher Anleger-Typ bist du?

Anleger-Typen:

Typ Sparplan: Ich möchte erst einmal nur einen ETF-Sparplan oder Fonds-Sparplan.

Typ Buy & Hold: Ich möchte einmalig mit einem Betrag X Aktien kaufen und sie dann erst einmal liegen lassen.

Typ gemischte Anlage: Ich will mehrere kleinere ETFs, Fonds und Aktien kaufen und sie über einen längeren Zeitraum halten. Eventuell noch einen Sparplan.

Typ Zockerin*: Ich will kurzfristig Aktien, Derivate, ETFs und Fonds kaufen und verkaufen – und zwar viel!

*Achtung: herMoney rät generell von risikoreichen Anlagen und „zocken“ ab. Wer bereits breit aufgestellt ist, die Altersvorsorge in trockenen Tüchern, bestenfalls eine eigene Immobilie und ein Konto im Plus hat, kann sich mit einem überschaubaren Betrag entsprechenden Nervenkitzel am Börsenparkett holen.

Die oben genannte Einteilung ist gültig für den jetzigen Zeitpunkt. Wer heute einen Online- Depot-Vergleich mit Schwerpunkt auf ETFs macht und sich irgendwann an Einzelwerte wagen möchte, kann sein Depot natürlich wechseln. Wie jedes Konto auch.

Werbung

Filialbank, Direktbank oder Online-Broker?

Ein Depot kannst du bei deiner Hausbank, einer Direktbank oder einem Online-Broker eröffnen, um dort ETFs oder Fonds zu kaufen.

Filialbanken haben Schalterbetrieb. Das bedeutet, Kunden können sich bei Bedarf vor Ort von einem Mitarbeiter beraten lassen. Zu den Filialbanken gehören beispielsweise Sparkassen, VR-Banken oder große Geldhäuser wie die Commerzbank. Vorteil einer Filialbank kann der Service sein und die Beratung gerade bei Einsteigern.
Anfänger sind bei ersten Investments unsicher und tendieren dazu, das Depot bei der Hausbank zu eröffnen. Verständlich, allerdings muss man wissen, dass Filialdepots erfahrungsgemäß die teuersten Depots sind. Wer keinesfalls die vertraute Hausbank verlassen möchte, fragt am besten bei der Filiale nach dem günstigsten Depot-Modell. Sparkassen, Volksbanken und große Geschäftsbanken haben alle recht preiswerte Online-Depots in ihrem Angebot.

Direktbanken haben keine Filialen. Kontoeröffnung, Überweisung, Kreditantrag, Depoteröffnung und sämtliche Bankprodukte werden online, telefonisch und postalisch abgewickelt. Bei Fragen stehen die Servicemitarbeiter nicht in Persona, sondern via E-Mail, Chat oder Telefon mit Rat und Tat zur Seite. Zu den großen Direktbanken zählen zum Beispiel ING, DKB oder Comdirect.

Anleger, die bereits erste Erfahrungen gemacht haben und auf eine Beratung verzichten möchten, sind mit einem Depot bei einer Direktbank oder einem Broker gut aufgehoben.

Online-Broker haben sich auf den Wertpapierhandel spezialisiert. Hier gibt es keine Bankprodukte wie Konto, Dispo oder Baufinanzierungen. Es geht rein um den Handel mit Wertpapieren, ETFs, Fonds, Aktien, Derivate oder CFDs. Broker sind in Bezug auf Depots und Traden oft unschlagbar günstig, häufig auch mobil gut nutzbar und von der Aufmachung auf ein junges Zielpublikum ausgerichtet. Beispielsweise Trade Republic oder Smartbroker.

Werbung

Depots im Test: Kosten beim Fonds- und ETF-Kauf

Egal ob Broker, Filial- oder Direktbank: Aufbewahrung, Handel und Verwaltung von Wertpapieren stellt einen Aufwand für die Anbieter dar. Die entstandenen Kosten legen die Broker und Geldhäuser in Form von Gebühren auf die Kunden um.

Posten, die wir genauer angesehen haben, sind:

  • Monatliche Depotführungskosten: Oft ein prozentualer Wert des Depotvolumens. Der kann nur ein paar wenige Zehntel betragen oder ein Prozent des Kurswerts der Wertpapiere.
  • Ordergebühren: Orderkosten setzen sich oft aus einer Grundgebühr und der Orderprovision zusammen.
  • Kosten der ETF-Sparplanausführung: Manche Anbieter berechnen Pauschalen. Andere bieten den Service beim ersten Sparplan kostenlos an und verlangen dann erst bei weiteren ETF-Sparplänen eine Gebühr.
  • Ausgabeaufschlag: Der Ausgabeaufschlag (auch Agio genannt) ist ein Posten bei aktiv gemanagten Fonds.

Zudem können noch viele weitere Kosten entstehen, wie

  • Provisionen für den Makler
  • Entgelt für die Börse
  • Kosten für Telefon-Order
  • Kosten und Gebühren für sonstige Leistungen wie Porto und Steuerbescheinigung

Dem Einfallsreichtum der Anbieter sind kaum Grenzen gesetzt. Es gibt zum Beispiel auch ein paar, die auf ausländische Dividendenzahlungen eine Gebühr erheben. Deshalb lohnt sich der Blick auf das Kleingedruckte allemal.

Depotgebühren im Vergleich

Die Höhe der Depotkosten ist relevant für den Anlage-Erfolg. Uralte Weisheit: Kosten fressen Rendite auf! Daher gilt, auf möglichst geringe Depotgebühren zu achten.

Im Grunde gibt es drei Modelle: 

  • Kostenfrei sind die Depots meist bei Brokern und einige Direktbanken.
  • Pauschalgebühren für Onlinedepots berechnen manche Direktbanken und auch Filialbanken. Die Gebühr beträgt aufs Jahr gesehen in der Regel zwischen 20 und 50 Euro.
  • Volumenabhängige Kosten berechnen meistens nur noch Filialbanken für ein Filialdepot. Diese volumenabhängigen Depotgebühren können wenige Zehntel, aber auch bis zu 1,0 Prozent vom Kurswert (!) der Wertpapiere betragen. Und das kann richtig teuer werden.
    Beispiel: Wenn die Kurse steigen, steigen volumenabhängige Gebühren automatisch mit. Nehmen wir an, das Börsenjahr war erfolgreich. Das Depot hatte im Schnitt einen Wert von 50.000 Euro. Verlangt der Anbieter 0,15 Prozent Depotgebühr pro Jahr, wären das immerhin 75 Euro, die man sich auch sparen könnte.
Depotbankmonatl.
Depotführungskosten
 keine
keine
keine
0,1 %
keine
keine
keine
keine
keine
degirokeine
keine

(free broker)
keine
keine

(prime broker)
 2,99 €

(prime broker flex)
 4,99 €

Werbung

Ordergebühren unterscheiden sich stark!

Neben der Depotgebühr erheben die Anbieter für Wertpapiergeschäfte Transaktionsgebühren (= Ordergebühren). Sie werden immer dann fällig, wenn du Wertpapiere kaufst oder verkaufst. Die Preismodelle der Anbieter sind unterschiedlich und beim Vergleich der Online-Broker sollte man sich nach der eigenen Strategie und seinem Anlageverhalten richten.

Für unseren herMoney ETF-Depot-Vergleich haben wir wie folgt verglichen: Die Orderkosten (für Inlandsorder) setzen sich oft aus Grundgebühr und Orderprovision zusammen. Broker nennen zusätzlich einen Mindestpreis: Unterschreitet das Ergebnis Grundgebühr und Orderprovision, gilt der Mindestpreis. Der Höchstpreis ist das Maximum, das pro Order verlangt wird. Gibt es einen fixen Orderpreis, haben wir ihn zur besseren Vergleichbarkeit auch bei Mindest- und Höchstpreis angeben.

DepotbankGrundgebühr in €Orderprovision in %MindestpreisHöchstpreis

(prime broker)
keinekeine keinerkeiner

(prime broker flex)
keinekeinekeinerkeiner

(free broker)
 0,99 €keine 0,99 € 0,99 €
 1,00 €keine 1,00 € 1,00 €
 4,00 €keine 4,00 € 4,00 €
 5,95 €keine 5,95 € 21,95 €
degiro 2,00 €0,03% keinerkeiner
keine0,14% 5,80 € 99,00 €
 4,90 €0,25% 9,90 € 59,90 €
 4,90 €0,25%keiner 69,90 €
 4,95 €0,25% 9,90 € 59,89 €
 4,95 €0,25% 9,95 € 69,00 €
 5,90 €keine 5,90 € 5,90 €
 7,00 €keine 7,00 € 7,00 €
 10,00 €keine 10,00 € 25,00 €

Wie ordne ich die Ordergebühren richtig ein?

Typ Sparplan: Für diesen Anleger-Typ sind Ordergebühren nebensächlich. Für ETF-Sparpläne berechnen Anbieter oft Pauschalen.

Typ Buy & Hold: Wer einmalig oder gelegentlich ETFs, Fonds oder Aktien kauft und sie dann liegen lässt, dürfte mit einem Broker mit günstigen Orderprovision und kostenfreiem Depot gut beraten sein.

Typ gemischte Anlage: Wichtig sind günstige Orderprovision, aber in Kombi mit einem günstigen Depot und Sparplanausführungskosten.

Typ Zockerin: Für Zockerinnen, die viel kaufen und verkaufen, sind volumenunabhängige Festpreise oder Trading Flats erste Wahl.

Depot-Vergleich: Wie viel kosten ETF-Sparpläne?

 Wer sein Geld in ETF-Sparpläne anlegen möchte, sollte wissen: Auch diese Käufe erfolgen über die Börse und kosten etwas. Auf die prozentuale Berechnung der Ordergebühren verzichten die Banken in der Regel und veranschlagen stattdessen eine Pauschale.

Viele Anbieter haben auch von bestimmten Emittenten kostenlose ETFs im Angebot.

Depotbankminimale SparrateSparplanausführung Kosten

(prime broker)
 25,00 € keine

(prime broker flex)
 25,00 €keine
 25,00 €keine
 25,00 €keine
 50,00 € 1,00 €
 50,00 € 1,50 €
 50,00 € 2,95 €
 50,00 € 1,50 pro Ausführung und Sparplan

(free broker)
 25,00 €Ein Sparplan kostenlos, sonst 0,99€ pro Sparplan pro Monat
 25,00 €ETF-Sparpläne: 0,20% pro Ausführung (min. 0,80€)
Fonds: kostenlos
 25,00 €ETF-Sparpläne: 1,5% pro Ausführung
Fonds-Sparpläne: Ausgabeaufschlag
 25,00 €ETF-Sparpläne: 1,50% pro Ausführung
Fonds-Sparpläne: Ausgabeaufschlag
 1,00 €ETF-Sparpläne: 1,75% der Sparsumme pro Ausführung
Fonds-Sparpläne: Ausgabeaufschlag

 Ausgabeaufschlag bei Fonds-Sparplänen beachten!

Wer nicht auf ETFs, sondern auf einen Fondssparplan setzen möchte, sollte neben den Depotgebühren den sogenannten Ausgabeaufschlag im Blick haben. Der Ausgabeaufschlag wird beim Fondskauf erhoben und ist ein „Renditefresser“. Er kann – je nach Fonds – zwei bis sechs Prozent des Kaufpreises betragen. Fondsvermittler, Broker und einige Direktbanken gewähren einen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag, teils bis zu 100 Prozent.

DepotbankRabatt auf Ausgabeaufschlag
bis zu 100%
bis zu 100%
bis zu 100%
bis zu 100%
bis zu 100%
100%
100%
100%
50%

Werbung

Wer bietet die meisten ETFs und Sparpläne an?

Wer viele verschiedene Fonds oder ETFs kaufen möchte, profitiert von einem breiten Angebot. Allerdings geben nicht alle Broker Auskunft darüber, wie viele ETFs und Fonds ihre Kunden tatsächlich bei ihnen erwerben können. Die Broker, die Angaben machen, zeigen große Unterschiede.

DepotbankAnzahl ETFsSparplanfähige ETFsAnzahl FondsSparplanfähige Fonds
 k.A.88041.0002.500
2.002 84037.9022.199
2.002 13537.90474
1.500 62619.500 522
 k.A. 60020.0001.441
 k.A.1008.000 3.800
2.314 7147.191625
1.2465786.4451.225
1.085 1.0853.8471.772

(free broker)
1.3001.300 3.000 k.A.

(free broker)
1.3001.300 3.000 k.A.

(prime broker flex)
1.3001.300 3.000 k.A.
3.500keine keinekeine
 1.500 1.500 keinekeine
degiro k.A.keine k.A.keine

ETF-Depot-Vergleich: Komme ich mit der Webseite zurecht?

 Jetzt erst einmal genug von Kosten und Gebühren. Wer bereits einige Anbieter in die engere Auswahl gezogen hat, sollte sich deren Websites ansehen. Findest du dich auf hier zurecht? Sind alle notwendigen Infos vorhanden, sind die Tools verständlich?

Nicht nur für Einsteigerinnen ist die Erreichbarkeit des Service ein wichtiges Kriterium. Muss man sich erst durch drei Popup-Fenster quälen und fünf Werbefenster wegklicken, bevor man die Kontaktadresse findet?

Checkliste für die Auswahl:

  • Ist die Webseite gut aufgebaut?
  • Hast du das Login-Fenster gleich entdeckt?
  • Sind die Werbeanzeigen erträglich?
  • Hast du die 24-Stunden-Hotline schnell gefunden?
  • Kannst du auch mit wenig Vorwissen die Benutzeroberfläche des Online-Depots bedienen?
  • Sind die Infos relevant, die dir angezeigt werden?

Welche Broker haben Apps?

Der Handel via Smartphone kann nützlich sein. Denn den Depotstand abrufen, ein paar Einzelwerte kaufen, einen Sparplan einrichten oder mit dem Musterdepot CFDs ausprobieren – alles eher einfache Geschichten, die Anleger mit dem Smartphone erledigen können.

DepotbankApp

(prime broker)
Ja
Ja
Ja
Nein
Ja
Ja
Nein
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
degiroJa

ETF-Kinderdepots vergleichen: Tipps für Eltern

Ein Kind kostet – und je älter unsere Kinder werden, desto teurer wird es. Möchte ein Kind studieren, sollten rund 40.000 Euro zur Verfügung stehen. Gut beraten ist, wer so früh als möglich anfängt für den Nachwuchs zu sparen. Schon ab 25 Euro im Monat wird sich in zehn Jahren ein ordentlicher Betrag anhäufen, der als Ausbildungsspritze guttut.

Favoriten sind Fonds oder ETF-Sparpläne. Außer Depotgebühren (die für Kinderdepots meistens 0,00 Euro betragen) sind Produktangebote und geringe Transaktionskosten wichtig. Eltern sollten unterschiedliche Depots vergleichen, um ein rentables Kinder-Depot zu finden.

Kostengünstig kommen Eltern bei Direktbanken und Online-Brokern weg. In unserem ETF-Depot-Vergleich haben wir nicht explizit danach gefiltert. Aber es gibt Minderjährigen-Depots mit günstigen Konditionen:

  • 0,- € Depotführungsentgelt
  • kein VL-Vertragsentgelt
  • Fonds ohne Ausgabeaufschlag

Kinderdepots unterliegen übrigens vielen Regelungen. Die Eltern können das Kapital der Kindersparpläne ausschließlich für Bedürfnisse ihres Nachwuchses verwenden.

Werbung

Wie sicher sind die Depots?

Sollte dem Online-Broker Insolvenz drohen, müssen Anleger keine Angst um ihre Wertpapiere haben. Eine Depotbank verwaltet die Wertpapiere, hat aber keine Besitzansprüche.

Wer seine Bankgeschäfte ausschließlich online erledigen möchte, sollte Bank und Broker nach deren Sicherheitsvorkehrungen prüfen. Etwa die HTTPS-Verschlüsselung, Zwei-Faktoren-Schutz, Überweisungslimits, Warnung vor Phishing-Mails und Überweisungen per mTAN oder TAN-Generator.

In der Eigenverantwortung liegt,

  • Karte und PIN immer getrennt aufzubewahren.
  • Zugangsdaten niemals auf dem PC abzuspeichern.
  • sich bei Banking-Seiten immer abzumelden und das Fenster zu schließen.
  • keine telefonischen Auskünfte zu erteilen.

Mehr Sicherheit gefällig?
So verringerst du das Risiko, Geld an der Börse zu verlieren

 


Fazit: Welche Bank eignet sich für mein Fonds- oder ETF-Depot?

„Wo soll ich denn nun ein Depot eröffnen? Was ist das beste Depot für meine ETFs?“, fragst du dich jetzt vielleicht. Die Entscheidung musst du am Ende selbst treffen. Nur du kennst deine Bedürfnisse und kannst einschätzen, welches Online-Depot du für deine ETF- oder Fonds-Käufe nutzen möchtest.

Typ Sparplan:
Der Fokus liegt auf Depotgebühr, Grundgebühr, Sparrate und Kosten der Sparplanausführung. Geeignete Anbieter wären beispielsweise Trade Republic mit kostenlosem Depot, Sparrate ab 25 Euro und kostenlosem ETF-Sparplan (allerdings nur von iShares). Die Consorsbank bietet ein kostenloses Depot, über 400 ETF-Sparpläne (davon 270 kostenfrei, sonst 1,5%), ab einer Sparrate von 25 Euro. Scalable bietet je nach Modell ein kostenloses Depot und einen Sparplan for free.
Tipp: Online-Broker haben immer wieder Aktionen – meist begrenzt auf einen bestimmten Zeitraum – und bieten bestimmte ETF-Sparpläne kostenlos an.

Typ Buy & Hold:
Wenn du Depots vergleichst, weil du eine ETF-Einmalanlage im Blick hast, kannst du den Fokus auf günstige oder unentgeltliche Orders legen – idealerweise ohne Depotgebühr. Lieblinge vieler Anlerger*innen sind neben den etablierten Direktbanken ING, DKB und comdirect die Online-Broker Trade Republic und Smartbroker.
Tipp: Filialbanken stehen im harten Wettbewerb mit Direktbanken und Brokern. Wer schon länger bei seiner Hausbank Kundin ist und gerne bleiben möchte, sollte auf alle Fälle die (Depot)Gebühren verhandeln. Oft sind die Filialen zu Rabatten bereit, um die Kunden zu halten.

Typ gemischte Anlage:
Gute Allrounder sind das Depotmodell Scalable Prime Broker und wieder das FinTech Trade Republic. Auch die Direktbanken ING (die von Kunden oft für die Übersichtlichkeit ihrer Seite gelobt wird), DKB und comdirect kommen infrage. Alle bieten sowohl für Aktionäre als auch für ETF-Sparer ein vernünftiges Gesamtpaket aus Kosten, Gebühren und Handelsmöglichkeiten.
Tipp: Wer nicht alle Wünsche bei einem einzigen Anbieter erfüllt bekommt, kann auch für jede Anlage ein eigenes Depot bei unterschiedlichen Anbietern einrichten.

Typ Zockerin:
Mit einer Trading Flatrate überzeugt das Depot von Scalable. FinTech Trade Republic ist mit seiner 1,00 Euro Order ebenfalls interessant für Viel-Käufer. Smartbroker und Flatex haben gute Ordergebühren, doch solltest du Depot- und Grundgebühr im Blick haben.

Die nächsten Schritte: Wenn du dich für ein Depot entschieden hast, kann’s losgehen. Aber welcher ETF eignet sich für Anfänger? Hier findest du eine Liste mit soliden ETFs für Einsteiger. Ideen für den Aufbau eines Weltportfolio findest du hier.

Depotvergleich herunterladen

Werbung

Disclaimer & Hinweis zu externen Links: Die Auswahl der Depots dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Kaufempfehlung dar. Trotz sorgfältiger Recherche erhebt herMoney keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. In den Tabellen befinden sich Links, die zum jeweiligen Broker führen. Wenn du daraufklickst, erhält herMoney eine kleine Provision. Diese Provision hat die Auswertung der Broker aber nicht beeinflusst.

Stand der Daten: November 2020

Beitrag teilen: