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Wann ist PayPal kostenlos? Wann sind Gebühren fällig? Mit dem herMoney-PayPal-Gebührenrechner hast du alle Kosten im Blick!

Inhalt

PayPal-Kostenrechner: Wie hoch sind meine Gebühren?

Ist Geld senden mit PayPal für Privatpersonen kostenlos?

PayPal erhebt auf Spenden Gebühren!

So hoch sind die PayPal-Gebühren für VerkäuferInnen

herMoney-Tipp

PayPal-Gebühren berechnen: Das Wichtigste in Kürze

Privatpersonen können PayPal häufig kostenfrei nutzen. Wenn du Geld an Freunde senden möchtest, fallen innerhalb des europäischen Wirtschaftsraums keine Gebühren an. UnternehmerInnen zahlen dagegen immer Gebühren.
Die Gebühren sind unterschiedlich hoch und auch von der Transaktionssumme abhängig. KundInnen, die PayPal kommerziell nutzen, erhalten auf Antrag günstigere Konditionen.
Nutzt du PayPal privat für Ratenzahlungen, Überweisungen in Nicht-EU-Länder oder Verkäufe auf eBay, Vinted und Co., zahlst du Gebühren. Wie hoch sie sind, kannst du ganz einfach mit dem herMoney-PayPal-Gebührenrechner herausfinden.

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PayPal-Kostenrechner: Wie hoch sind meine Gebühren?


Im ersten Schritt wählst du in der Maske des Gebührenrechners aus, ob du PayPal als Privatperson oder UnternehmerIn nutzt. Dann gibst du an, welche Transaktion du durchführen möchtest. Das kann zum Beispiel eine Überweisung an Freunde oder der Empfang einer Zahlung sein.
Bist du GeschäftskundIn, musst du im letzten Schritt angeben, wie hoch deine monatliche Transaktionssumme auf PayPal war und wie hoch der Betrag ist, den dein Kunde oder deine Kundin überweisen soll.

Der PayPal-Gebührenrechner funktioniert auch rückwärts: Du kannst angeben, wie hoch der Betrag sein soll, den du nach Abzug der Gebühren erhältst.
Das Ergebnis setzt sich aus dem flexiblen Gebührensatz, auf den wir in den nächsten Abschnitten eingehen, und der Festgebühr zusammen.

Ist Geld senden mit PayPal für Privatpersonen kostenlos?

Im vergangenen Jahr ist die Nutzerzahl nach Angaben von PayPal hierzulande auf 32 Millionen gestiegen, was im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von zehn Prozent entspricht. Die Argumente für diese Zahlungsmethode sprechen für sich: Die Eröffnung eines PayPal-Kontos ist kostenlos. Die Bezahlung innerhalb des europäischen Wirtschaftsraums mit Euro ebenfalls (Großbritannien gehört bei PayPal seit November 2021 aufgrund des Brexits nicht mehr dazu).

Dasselbe gilt, wenn du an eine Privatperson Geld versendest: Schickst du deiner Tochter mit PayPal beispielsweise 100 Euro, kommen 100 Euro bei ihr an. Auch die Abbuchung des PayPal-Guthabens auf dein Girokonto ist gratis. Aber nur, wenn du dich einige Tage geduldest. Willst du das Geld sofort, lässt sich PayPal das mit einer Gebühr in Höhe von 1 Prozent der Summe bezahlen (mindestens 0,25 Euro). Die ist aber bei 10 Euro gedeckelt.

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Wann muss ich als Privatperson bei PayPal Gebühren zahlen?

Andere Dienstleistungen lässt sich PayPal jedoch vergüten. Dazu gehört es zum Beispiel, wenn Privatpersonen Geld in ein Nicht-EU-Land senden oder ein Währungstausch stattfindet. Die Gebühr für eine solche Geldsendung beträgt 5 Prozent der Transaktionssumme, mindestens aber 99 Cent. Maximal zahlen AbsenderInnen 3,99 Euro pro Transaktion.

So hoch sind die PayPal-Gebühren für private Verkäufe

Nehmen wir an, du verkaufst getragene, aber noch gut erhaltene Kleidung bei eBay oder Vinted. In dem Fall berechnet PayPal 2,49 Prozent des Überweisungsbetrags als Gebühr. Obendrauf kommt die Festgebühr in Höhe von 35 Cent. Das gilt auch für Dienstleistungen.

Schauen wir uns anhand eines Beispiels an, wie PayPal diese Gebühren berechnet.

Marie C. verkauft eine Handtasche für 100 Euro bei eBay. Dort und auch bei PayPal ist sie als Privatperson angemeldet. Maries Käuferin Sandra L. zahlt die Tasche via PayPal. Dafür zahlt Marie eine Gebühr in Höhe von 2,84 Euro (2,49 Prozent Gebühr plus 35 Cent Festgebühr). Marie erhält also 97,16 Euro via PayPal.

Achtung: Auch die Verkaufsplattformen selbst nehmen in vielen Fällen Gebühren, die den Gewinn schmälern.

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Muss ich bei der PayPal-Ratenzahlung Gebühren begleichen?

Zahlst du als Privatperson via PayPal, sind viele Services für dich kostenlos. Möchtest du deine Bestellung allerdings auf Rechnung zahlen, solltest du auf die Gebühren achten!

Kaufst du Waren im Wert zwischen 99 und 5.000 Euro ein, bietet dir PayPal an, den Betrag nach 30 Tagen oder in monatlichen Raten zu zahlen. Mögliche Laufzeiten sind 3, 6, 12 oder 24 Monate. Der Händler oder die Händlerin erhält den Betrag von PayPal jedoch sofort.

Das bedeutet, PayPal wird im Falle zu deinem Gläubiger. Das sogenannte „Buy now, pay later“ kann auch schnell mal dazu führen, dass man den Überblick über die Forderungen verliert und in die Schuldenfalle tappt, zitiert das Portal „businessinsider.de“ Gerrit Heinemann, Leiter des eWeb Research Centers an der Hochschule Niederrhein.

Auch die Zinsen sind nicht ohne. Der effektive Jahreszins einer Ratenzahlung beträgt seit Oktober vergangenen Jahres 9,99 Prozent pro Jahr.

Wenn du deine monatliche Rate nicht leisten kannst, kommen pro fehlgeschlagenem Lastschrifteinzugsversuch eine Verwaltungsgebühr (bis zu 5 Euro) plus die Kosten der Rücklastschrift seitens der Bank und gegebenenfalls Inkasso-Kosten hinzu.

PayPal erhebt auf Spenden Gebühren!

Wer via PayPal Spenden sammelt, gibt bis Ende Juli 2,49 Prozent von der Spendensumme als Gebühr ab. Obendrauf kommen auch in diesem Fall 35 Cent. Ab 1. August kosten Spenden 1,5 Prozent Gebühren. Zusätzlich ist eine Festgebühr in Höhe von 35 Cent zu begleichen.

Ein Beispiel: Frida R. arbeitet für die gemeinnützige Organisation „Weißer Ring“. Julia Z. erfährt von der tollen Arbeit der Organisation und möchte sie unterstützen. Nachdem sie ihr Weihnachtsgeld bekommen hat, beschließt sie, davon 100 Euro via PayPal zu spenden. Von 100 gespendeten Euro erhält der „Weiße Ring“ 98,15 Euro. 1,85 Euro behält PayPal als Gebühr ein.

So hoch sind die PayPal-Gebühren für VerkäuferInnen

Möchtest du deinen KundInnen PayPal als Zahlungsmittel anbieten, kostet dich das als UnternehmerIn Gebühren. Für jede Transaktion drückst du 1,9 Prozent des Kaufpreises ab. Dazu kommen immer noch einmal 35 Cent.

Für Mikrozahlungen erhebt PayPal aktuell eine Gebühr in Höhe von 10 Prozent plus 10 Cent. Das wird ab 1. August 2022 günstiger. Ab da zahlt man 4,99 Prozent plus 0,09 Euro pro Vorgang. Zu diesem Zeitpunkt werden auch die sogenannten dynamischen Mikrozahlungsgebühren eingeführt. Dann sind zwei Varianten möglich: entweder 4,99 Prozent plus 0,09 Euro pro Transaktion oder 2,99 Prozent plus 0,39 Euro. Dann musst du überlegen, welche die günstige Variante für dich ist.

Bisher war solch eine Transaktion relativ teuer. Doch nach dem 1. August musst du vorab rechnen.

Beispiel: Wenn Sarah N. im Juli in einer  Online-Chocolaterie eine Tafel feinster Schokolade für 4 Euro kauft und per PayPal zahlt, erhält das Schokoladengeschäft nur 3,50 Euro. 10 Prozent des Kaufpreises, also 40 Cent, nimmt der Zahlungsdienstleister als Gebühr. Außerdem behält er 10 Cent Festgebühren für Mikrozahlungen ein. Wählt sie die andere Variante, erhält das Geschäft 3,42 Euro.

PayPal-Händlerkonditionen: Niedrigere Gebühren auf Waren und Dienstleistungen

Auf Antrag gewährt PayPal KundInnen, die das Bezahlsystem kommerziell nutzen, Händlerkonditionen, die etwas niedriger sind. Auf Beträge zwischen 5.000 und 25.000 Euro zahlst du dann 1,7 Prozent Gebühren sowie 35 Cent. Ab 25.000 Euro sinken die Gebühren auf 1,5 Prozent plus die zusätzlichen 35 Cent.
Dazu drei Beispiele:

Beispiel 1: Zahlung unter 1.000 Euro
Du hast ein PayPal-Geschäftskonto mit Händlerkonditionen und im vergangenen Monat höchstens 2.000 Euro eingenommen. Auf 100 eingenommene Euro zahlst du 2,84 Euro Gebühren (2,49 Prozent plus 35 Cent Festgebühr). 97,16 Euro wandern in deinen eigenen Geldbeutel.

Beispiel 2: Zahlung über 10.000 Euro
Du arbeitest für einen Spirituosen-Händler, der sich auf den Online-Handel alkoholischer Raritäten spezialisiert hat. Über dessen Website kauft ein Liebhaber einen seltenen schottischen Whisky im Wert von 10.000 Euro. Davon kann der Online-Händler 9.800,65 Euro behalten, 199,35 Euro drückt er an PayPal ab.

Beispiel 3: Zahlung über 25.000 Euro
Das Unternehmen, für das Annika C. arbeitet, restauriert Oldtimer. Es verkauft über seine Website einen Wagen für 99.999,99 Euro an die wohlhabende Sammlerin Sabine W. Für diese Transaktion muss Annikas Unternehmen 1.790,35 Euro Gebühren bezahlen. In diesem Fall würde das Unternehmen 98.209,65 Euro einbehalten können. Wenn deine Kunden teilweise im Ausland wohnen, zahlst du übrigens mehr. Eine Auflistung aller Gebühren für Geschäftskunden stellt PayPal auf dieser Seite bereit.

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PayPal-PLUS-Konditionen einfach erklärt

Für Händler bietet PayPal den Service PayPal Plus. Entscheidest du dich, für dein Unternehmen PayPal PLUS zu nutzen, wickelt der Finanzdienstleister alle PayPal-, Lastschrift- und Kreditentenzahlungen sowie „Kauf-auf-Rechnung“-Zahlungen für dich ab. Das spart Verwaltungsaufwand. Die Inanspruchnahme hat für den Kunden keine Auswirkungen.

Neue Gebühren kommen

Zum 1. August 2022 ändern sich die PayPal-Gebühren für Händler: Die Gebühr für Transaktionen unter 2.000 Euro kostet ab dann 2,99 Prozent plus 0,39 Euro. Wer bis zum 22. Juli 2022 zum neuen Service PayPal Checkout wechselt, zahlt noch ein Jahr lang die alten Gebühren. Den Status PayPal Checkout hat man als HändlerIn dann, wenn zusätzlich zu PayPal als Bezahlmethode mindestens ein weiteres Bezahlverfahren angeboten und vor dem 22. Juli drei PayPal Checkout-Transaktionen vollzogen wurden.

Summe Transaktion Gebühr
unter 5.000 Euro 2,49 Prozent plus 0,35 Euro
5.001 bis 25.000 Euro 2,09 Prozent plus 0,35 Euro
über 25.000 Euro 1,79 Prozent plus 0,35 Euro

Quelle: pcwelt.de, Stand: 25.05.2022

Darüber hinaus ändern sich auch die Gebühren für Auslandstransaktionen. Ein Plus: Es gibt dann nur noch drei statt vier Länder-Bereiche. Dafür zahlt man im europäischen Wirtschaftsraum weiterhin keine Abgaben. Überweisungen von oder nach Großbritannien kosten nach wie vor 1,29 Prozent der Summe, für alle anderen Länder wird es günstiger. Statt bisher 2,99 Prozent zahlt man ab August 1,99 Prozent.

Wie hoch sind die Gebühren beim PayPal-Käuferschutz?

Für die Kundschaft ist der Service kostenlos. Der Käuferschutz greift dann, wenn der gekaufte Artikel nicht bei den KäuferInnen ankommt oder wenn er erheblich von der Beschreibung der HändlerInnen abweicht. Die Rücksendekosten werden nur dann übernommen, wenn man den Service „kostenlose Retouren“ von PayPal nutzt. „Wenn ein Produkt mit PayPal bezahlt wurde und die Rücksendekosten bei Umtausch oder Rückgabe nicht vom Händler übernommen werden, übernimmt PayPal die Rücksendekosten bis zu zwölf Mal im Jahr und jeweils bis zu einer Höhe von 25 Euro“, informiert PayPal.

Stellt deine Kundin oder dein Kunde einen Antrag auf Käuferschutz, werden dir Konfliktgebühren in Höhe von 14 Euro berechnet. Du musst sie auch dann zahlen, wenn der Kunde oder die Kundin die Ware zurückgibt.

herMoney-Tipp

Die Gebühren für HändlerInnen, die PayPal teilweise für Transaktionen veranschlagt, mögen dir hoch vorkommen. Doch vor allem Online-Shops können sich dieser Zahlungsmethode kaum verweigern. Viele KundInnen lieben die unkomplizierte Zahlung via PayPal. Bietest du diese Zahlungsmethode nicht an, verzichtest du gegebenenfalls auf einen zahlungskräftigen KundInnen-Kreis.

Zum Weiterlesen: Du bist ein Sparfuchs? Mit diesen 30 Tipps kannst du im Alltag viel Geld sparen.