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Du hast gute Vorsätze fürs neue Jahr gefasst? 5 Tipps helfen dir dabei, deine Ziele auch wirklich zu erreichen!

Du möchtest mehr Sport machen, mehr lesen, mit dem Rauchen aufhören? Und womöglich auch endlich damit beginnen, Geld für das Alter zu investieren? Klingt gut, und du bist mit deinen Vorsätzen zum Jahreswechsel in guter Gesellschaft. Laut einer Umfrage von Statista planen 52 %, sich gesünder zu ernähren, 47 % wollen mehr Sport treiben und 38 % wollen abnehmen. Immerhin: 36 % der Umfrage-Teilnehmer haben sich vorgenommen, mehr zu sparen.

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Und welche Vorsätze hast du für 2020 gefasst? Die Jahreswende ist ein beliebter Zeitpunkt, um sich neue Ziele zu setzen. Beispiel Sport: Im Januar können sich die Fitness-Studios über deutlich mehr Anmeldungen freuen als in jedem anderen Monat im Jahr. Schade nur, dass die sportlichen Vorsätze oft sehr schnell auf der Strecke bleiben und uns nur der Dauerauftrag daran erinnert. Untersuchungen zeigen: 95 Prozent aller Silvester-Vorsätze sind bereits am 12. Januar vergessen. herMoney gibt fünf Tipps, mit denen du deine Ziele spielend erreichst!

1. Stopp mit dem Müssen!

Du weißt, du musst mehr Sport machen, aufhören zu rauchen oder dich um deine Finanzen kümmern? Streiche diese Sätze schnellstmöglich aus deinem Kopf. Denn dein Gehirn hat keine Lust auf “müssen”! Besser: positive Ziele formulieren. Ich möchte körperlich fit sein, mehr Energie haben – oder finanziell unabhängig sein. Na, wie fühlt sich das an?

2. Realistische Ziele setzen!

Du möchtest ein Top-Model werden, die Jugend zurück oder aber aus 10.000 Euro Startkapital in drei Jahren eine Million Euro machen? Vieles ist möglich, aber eben nicht alles. Setze dir Ziele, die du aus eigener Kraft erreichen kannst – ohne dass du auf einen Lotteriegewinn angewiesen bist!

Auch Überforderung ist in der Regel kontraproduktiv: Der Vorsatz „zwei Mal am Tag zwei Stunden Sport“ macht wenig Sinn, wenn du durch Job und Familie extrem stark eingebunden bist. Geht der Plan nicht auf, werden Vorsätze oft komplett über den Haufen geworfen und alles bleibt, wie es war. Deshalb lieber dreimal eine Stunde die Woche für Sport einplanen und stolz sein, den Vorsatz auch umzusetzen!

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3. Ziele konkret machen und visualisieren

Gesünder leben, Vermögen aufbauen: Viele Vorsätze bleiben abstrakt. Mache sie konkret! Was heißt „gesünder“ für dich? Möchtest du dich mehr bewegen, weniger Fast Food essen oder Stress reduzieren? Schreibe deine Ziele für 2021 detailliert auf und überlege, mit welchen Schritten du sie erreichst. Und dann male dir in den buntesten Farben aus, was konkret möglich sein wird, wenn du dein Ziel erreichst!

Beispiel Rauchstopp: Stelle dir vor, wie du mit gesunder Gesichtsfarbe, frei, vital und ohne zu schnaufen durch das Leben gehst. Beispiel Geldanlage: Visualisiere, wie du als Rentnerin deinen Lebenstraum verwirklichst und beispielsweise mit dem Golfspiel beginnst, dir Wellness-Urlaube gönnst oder in die Südsee startest.

4. Einfach starten. Jetzt!

Ich will, ich werde, ich möchte: Klingt gut. Besser aber ist: Ich mache! Welches Ziel auch immer du dir gesetzt hast: Suche nicht nach Gründen, lieber doch erst in ein paar Tagen oder nächste Woche mit der Umsetzung zu beginnen. Du weißt ja: Wenn du nicht binnen 72 Stunden startest, sinkt die Wahrscheinlichkeit, das Ziel zu erreichen, auf ein Prozent. Das jedenfalls besagt die 72-Stunden-Regel. Also: Auf geht´s – einfach starten, jetzt!

5. Einfache Strategien: Gut genug ist gut!

Ganz oder gar nicht: Du suchst nach der besten Lösung? Vor allem bei der Geldanlage ist das ein beliebtes Argument, um nicht ins Handeln zu kommen. Für Gerd Gigerenzer, bis 2017 Direktor des Harding Zentrum für Risikokompetenz am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, ist die Suche nach dem Optimum ein Fehler, den man in allen Lebenslagen vermeiden sollte – ob bei der Geldanlage, der Partnerwahl oder dem simplen Hosenkauf. „Die Suche nach dem Optimum ist das sicherste Rezept zum Unglücklichsein“, mahnt der Psychologe und Risikoforscher. Glücklicher mache ein beherztes „gut genug!“. Übertragen auf die Geldanlage etwas heißt das: Keep it simple! Eigene Ziele setzen, Risiken streuen und auf Gebühren achten. Bedenke: Die zweitbeste Lösung bzw. der zweitbeste Fonds ist tausendmal besser als nichts!

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herMoney-Tipp:

Wenn du es ernst nimmst und Dinge in deinem Leben ändern möchtest, ist die Jahreswende ein guter Zeitpunkt. Einfach mal was dahersagen, verspricht allerdings kaum Aussicht auf Erfolg. Wenn du es ernst meinst, nimm dir ein wenig Zeit, um deine Ziele zu definieren. Als zusätzliche Motivation mach dir klar, was passiert, wenn du nicht handelst. Wenn du beispielsweise weiterrauchst, wird nicht nur die Haut grau und grauer. Auch steigt das Risiko weiter an, an Lungenkrebs zu erkranken. Wenn du bei der Geldanlage über den guten Vorsatz nicht hinauskommst, könnte das Altersarmut bedeuten. Im Zweifel werden deine Kinder dann später für dich zur Kasse gebeten. Willst du das wirklich?

Du willst jetzt starten und deine Altersvorsorge in den Griff kriegen?

  1. Prüfe, wie viel Rente du voraussichtlich bekommen wirst. So findest du es heraus.
  2. Rechne aus, wie viel Rente du brauchen wirst. Dann weißt du, wie hoch deine persönliche Rentenlücke ist. Zum Renten-Check
  3. Überlege, wie du die Lücke schließen kannst. Infrage kommen zum Beispiel die Betriebsrente, Riester, die Rürup-Rente für Selbstständige oder ein Fonds-Auszahlplan.

Autorin: Birgit Wetjen
Aktualisierung: herMoney Redaktion (2020)

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