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#49 Planbare Rendite dank iBonds?

herMoney 1×1: Finanzen einfach erklärt

Podcast #49

Simin und Saskia haben Anke Dembowski eingeladen, um mit ihr das gehypte Thema iBonds beziehungsweise Fälligkeitsanleihe-ETFs zu besprechen. Anke ist eine renommierte Finanzjournalistin und Co-Autorin des Buches „Dein Money 1×1: Der Finanzguide für Frauen“.

Das Gespräch dreht sich um folgende Inhalte:

  • Was sind iBonds?
  • Wie sich iBonds von traditionellen Anleihe-ETFs unterscheiden.
  • Eigenschaften und Vorteile von iBonds, einschließlich ihrer begrenzten Laufzeit und der Möglichkeit, Renditen besser zu steuern.
  • Wie iBonds im Vergleich zu anderen Anlage-ETFs abschneiden und für welche Anlegerinnen sie geeignet sind.
  • Erwartbare Rendite.
  • Wie sich Steuern, Inflation und Zinsschwankungen auf diese Anlageprodukte auswirken können.

Viel Spaß beim Hören!

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Zusammenfassung der Podcastfolge

In der Podcast-Folge wird das Thema iBonds und Fälligkeitsanleihen-ETFs ausführlich besprochen. Diese Anlageprodukte, die in letzter Zeit verstärkt in den Medien auftauchen, werden von der ETF-Marke iShares, einem Tochterunternehmen von BlackRock, angeboten. Anke Dembowski, eine erfahrene Investmentexpertin, erläutert die Merkmale und Vorzüge dieser Finanzinstrumente.

Was sind iBonds?

iBonds sind spezielle Anleihe-ETFs mit einer festen Laufzeit. Im Gegensatz zu traditionellen Anleihe-ETFs, die keine festen Fälligkeitsdaten haben, werden iBonds zu bestimmten Terminen fällig. Dies ermöglicht es Anlegern, ihre Rendite besser zu planen und ihre Anlagen an ihre zukünftigen finanziellen Bedürfnisse anzupassen. Diese iBonds wurden mit verschiedenen Laufzeiten, darunter 2025, 2026, 2027 und 2028, eingeführt.

Unterschiede zu traditionellen Anleihe-ETFs

Traditionelle Anleihe-ETFs investieren in Anleihen mit unterschiedlichen Laufzeiten, während iBonds spezifische Laufzeiten haben. Dies ermöglicht eine genauere Steuerung der Rendite und minimiert das Zinsrisiko. AnlegerInnen können iBonds vor Fälligkeit verkaufen, was – im Gegensatz zu Festgeld – Flexibilität bietet.

Rendite und Risiko

Die Rendite von iBonds hängt von den Zinssätzen ab, die die Anleihen mit den entsprechenden Laufzeiten bieten. Die iBonds bieten eine stabilere Rendite im Vergleich zu Aktienfonds, weisen jedoch auch niedrigere Renditen auf. Sie sind weniger volatil und eignen sich gut für AnlegerInnen, die eine sichere und vorhersehbare Rendite suchen. Die breite Streuung von Anleihen in diesen ETFs hilft, das Risiko zu minimieren.

Steuern und Inflation

Es ist wichtig zu beachten, dass die Renditen der iBonds steuerpflichtig sind. Ein Teil der Rendite wird als Zinsabschlagsteuer abgeführt. Dies kann die tatsächliche Rendite für Anlegerinnen beeinflussen. Auch die Inflation spielt eine Rolle, da hohe Inflationsraten die realen Renditen beeinträchtigen können.

Anwendungsbereich für iBonds

iBonds eignen sich besonders gut für AnlegerInnen, die sicherstellen möchten, dass sie zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft über liquide Mittel verfügen. Sie können in eine „Zinstreppe“ investieren, um regelmäßige Geldflüsse zu erzeugen. Allerdings sollten InvestorInnen bedenken, dass iBonds nicht die gleichen Renditen wie Aktienfonds bieten und sorgfältig abwägen, wie diese Produkte in ihr Gesamtportfolio passen.

Fazit

iBonds und Fälligkeitsanleihen-ETFs sind eine interessante Anlagemöglichkeit für InvestorInnen, die eine vorhersehbare Rendite und flexible Liquidität suchen. Sie bieten eine effiziente Möglichkeit, Geld für zukünftige finanzielle Verpflichtungen bereitzustellen. Allerdings sollten AnlegerInnen die steuerlichen Auswirkungen und die Inflation berücksichtigen, um fundierte Anlageentscheidungen zu treffen.

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Falls du Simin und Saskia schreiben möchtest, dann schicke ihnen gerne eine Mail an podcast@hermoney.de
Außerdem erreichst du sie über den herMoney-Instagram-Account, Facebook und LinkedIn. Tritt auch gerne der herMoney-Facebook-Gruppe bei und diskutiere hier mit vielen anderen Frauen die Themen, die dich umtreiben.

Disclaimer: Aktien, Fonds und ETFs unterliegen Kursschwankungen; damit sind Kursverluste möglich. Bei Wertpapieren, die nicht in Euro notieren, sind zudem Währungsverluste möglich. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft. Die Auswahl der Wertpapiere und sonstigen Finanzinstrumente dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Kaufempfehlung dar.