#50 Aktive ETFs: Ein Gamechanger in der Anlagewelt?

herMoney 1×1: Finanzen einfach erklärt

Podcast #50

Fleißige „herMoney 1×1“-Hörerinnen kennen ETFs als passives Investmentprodukt. Wie kann es da sein, dass es auch aktive ETFs gibt? Wie unterscheiden sie sich von passiven ETFs? Sind sie teurer? Performen sie besser? Und wer regelt, was genau da rein kommt? Das und noch viel mehr besprechen Simin und Saskia in dieser interessanten Podcastfolge.

Viel Spaß beim Hören!

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Zusammenfassung der Podcastfolge

Saskia und Simin diskutieren über aktive ETFs. Simin erklärt, dass aktive ETFs eine Mischung aus den passiven ETFs, die einen Index nachbilden, und den aktiven Investmentstrategien von FondsmanagerInnen sind. Der Hauptanreiz für aktive ETFs liegt darin, eine höhere Rendite als der Markt zu erzielen, indem das Managementteam aktiv Entscheidungen über die Portfoliozusammensetzung trifft.

Die Arbeitsweise eines aktiven ETFs unterscheidet sich von einem passiven ETF dadurch, dass er gezielte Abweichungen von der Benchmark vornimmt. Im Gegensatz dazu spiegeln passive ETFs den Index genau wider. Simin erläutert auch, dass es eine Zwischenform namens Smart-Beta-ETFs gibt, die regelbasierte Anpassungen innerhalb des Index-Universums vornehmen.

Die Kostenfrage wird ebenfalls angesprochen. Aktive ETFs haben in der Regel höhere Kosten als passive, aber sie sind oft günstiger als traditionelle aktive Fonds. Simin betont, dass die Auswahl des richtigen aktiven ETFs von der Anlagestrategie, der Erfolgsbilanz des Managementteams und der Kostenstruktur abhängt.

Die Transparenz von aktiven ETFs wird betont, da sie ihre Portfolios regelmäßig offenlegen. Saskia erkundigt sich auch nach der Reaktionsfähigkeit des aktiven Managements in sich ändernden Marktbedingungen.

Die Diskussion endet mit einer wissenschaftlichen Perspektive, wobei eine Studie von Scope zeigt, dass einige aktive ETFs ihre Benchmarks über einen Zeitraum von drei Jahren übertreffen können. Allerdings wird darauf hingewiesen, dass die Mehrheit der aktiven ETFs dies nicht schafft, und die Vergangenheitsperformance keine Garantie für zukünftige Ergebnisse ist. Abschließend betonen beide, dass die Auswahl und Überwachung von aktiven ETFs sorgfältig erfolgen sollte, und dass Investieren immer ein langfristiges Engagement ist.

Falls du Simin und Saskia schreiben möchtest, dann schicke ihnen gerne eine Mail an podcast@hermoney.de
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Disclaimer: Aktien, Fonds und ETFs unterliegen Kursschwankungen; damit sind Kursverluste möglich. Bei Wertpapieren, die nicht in Euro notieren, sind zudem Währungsverluste möglich. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft. Die Auswahl der Wertpapiere und sonstigen Finanzinstrumente dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Kaufempfehlung dar.