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Unternehmen, Selbstständige, Freiberufler – alle kämpfen um ihre Existenz. Der Staat hilft mit Sofortmaßnahmen.

Im Zuge der Corona-Krise in wirtschaftliche Not geratene Unternehmen und Selbstständige können auf rasche Staatshilfe hoffen. Die Bundesregierung will sie nicht alleine lassen. Ihre Botschaft: „Es ist genug Geld vorhanden, um die Krise zu bekämpfen und wir werden diese Mittel jetzt einsetzen. Wir werden alle notwendigen Maßnahmen ergreifen. Darauf kann sich jede und jeder verlassen.“

Erleichterung der Kurzarbeit

Haben auch Sie nicht mehr genug für Ihre Angestellten zu tun, können Sie deren Arbeitszeit und Lohn reduzieren. Und als Ausgleich Kurzarbeitergeld beantragen. Den verminderten Lohn gleicht nämlich die Arbeitsagentur durch Kurzarbeitergeld aus. Seit 13. März reichen bereits zehn Prozent für den staatlichen Zuschuss: Wenn zehn Prozent Ihrer Mitarbeiter nichts mehr zu tun haben, springt der Staat ein.

Flexibilität bei Steuern

Wer in Zahlungsengpässen aufgrund der Krise steckt, kann ab sofort

  • Vorauszahlungen auf Einkommenssteuer herabsetzen oder auslassen
  • fällige Steuerzahlungen stunden
  • einen Erlass von Säumniszuschlägen beantragen

Rückfragen und Anträge stellen Betroffene beim zuständigen Finanzamt oder bitten ihren Steuerberater um Hilfe.

Finanzielle Hilfe mit KfW-Krediten

Die KfW soll die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität erleichtern. Dazu wird sie bei bestehenden Krediten von Unternehmen, Selbstständigen und Freiberuflern die Zugangsbedingungen und Konditionen nachbessern. Zur Antragsstellung wenden sich Betroffene an ihre Hausbank oder den entsprechenden Finanzierungspartner. Die KfW hat eine Website mit Informationen eingerichtet.

„Seit Montag, 23.03.2020 können Unternehmerinnen und Unternehmer bei ihrer Bank einen Notkredit beantragen“, sagt Ruth Schöllhammer, Vorstand der Accelerest AG. „Die KfW wird bis zu 80 bis 90 Prozent für diese Kredite bürgen“.

Allerdings betrifft das nur Unternehmen, die älter sind als drei Jahre. Für junge Unternehmen muss hier noch nachgebessert werden.

Unterstützung der einzelnen Bundesländer

Je nach Bundesland gibt es bereits Hilfen für Unternehmer*innen. Oder es wird sie bald geben. „Denken Sie daran, dass die Regierung gerade ‘stündlich’ neue Hilfen organisiert – zum Glück“, sagt Schöllhammer. Aktuelles zum Thema finanzielle Unterstützung, Soforthilfen und weiterführende Links stellen die Bundesländer auf ihren Homepages zur Verfügung. Da sich hier einiges tut, ist es sinnvoll, sich immer wieder zu informieren.

Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm für Betriebe und Freiberufler eingerichtet. Hier finden Sie das Formular für kurzfristige, schnelle und unkomplizierte finanzielle Hilfe.

Bonus-Tipp: Was mache ich, wenn ich meine Miete nicht mehr bezahlen kann?

Brechen Aufträge weg und haben Sie deshalb weniger Einkommen zur Verfügung, könnten Sie selbst in Zahlungsschwierigkeiten geraten.

Essentiell ist der Erhalt des Wohnraumes. Deshalb hat die Bundesregierung entschieden, dass Ihnen Ihre Wohnung nicht gekündigt werden darf, wenn Sie mit den Mietzahlungen in Verzug geraten. Für Unternehmen – auch für Pächter von Ladenlokalen – gilt diese Regelung vorerst nicht.

Deshalb ganz wichtig: Sprechen Sie mit Ihrem Vermieter und versuchen Sie, gemeinsam eine Lösung zu finden, bis Förderprogramme greifen oder Kredite bewilligt sind. Hintergründe, Informationen über Förderprogramme sowie eine Linksammlung finden Sie auch im Corona-Dossier des Bundeswirtschaftsministeriums. Die Informationen werden laufend aktualisiert.

herMoney Tipp

Halten Sie Kontakt zu ihren Kunden. Werden Sie kreativ und finden Sie neue Wege, um Ihr Business weiter zu betreiben. Bieten Sie Kurse über das Netz an. Beraten Sie via Skype. Verkaufen Sie Gutscheine. Unterstützen wir uns gegenseitig!

Zum Weiterlesen: Sie haben durch den aktuellen Börsen-Crash Geld verloren? Hier erklären wir, ob Sie Aktien jetzt besser halten oder verkaufen.

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