Traditionelle Geschlechterrollen sind im Wandel - oder doch nicht?

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Saskia Weck

15. November 2022

Wie entstehen Geschlechterrollen? Wie unterscheiden sich die Rollen von Männern und Frauen heute im Vergleich zu früher?

Inhalt

Definition

Entwicklung

Früher vs. heute

Vor- & Nachteile

Kinder

Genderrollen: Das Wichtigste in Kürze

Geschlechterrollen sind die gesellschaftlichen Erwartungen an das Verhalten von Männern und Frauen. Diese Verhaltensweisen gelten in der jeweiligen Kultur als typisch für die unterschiedlichen Geschlechter.

Häufig bringen Erwachsene unterbewusst bereits Babys Genderrollen bei, indem sie Mädchen und Jungen unterschiedlich behandeln. Die Kinder adaptieren diese Ungleichbehandlung dann.

Die aktuelle Entwicklung der Geschlechterrollen deutet auf eine Öffnung der Gesellschaft hinsichtlich der Denkstrukturen hin. Solche Prozesse verlangsamen sich jedoch in Krisenzeiten und können sich dann auch zeitweise umkehren.

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Definition: Was sind Geschlechterrollen?

Es klingt so nach 1950 und doch sind sie noch real: die Geschlechterrollen. Sie bilden der Definition nach die Wunschvorstellung einer Gesellschaft ab, auf welche Weise sich eine Person eines bestimmten Geschlechts verhalten solle. Eine Art „gesellschaftliche Norm“ sozusagen.

Diese Verhaltensweisen und Einstellungen variieren von Kultur zu Kultur und von Zeit zu Zeit. In der Regel existieren sie schon seit Generationen, sie können sich jedoch auch langsam transformieren.

Geschlechterrollen beziehen sich häufig auf den „Geschlechtsausdruck“. Also darauf, was „typisch weiblich“ und „typisch männlich“ ist, obwohl diese „genormten Verhaltensweisen“ eigentlich nichts mit dem biologischen Geschlecht zu tun haben. Also damit, ob ein Mensch mit einem Penis oder einer Vulva zur Welt kommt.

Beim Geschlechtsausdruck handelt es sich zum Beispiel um Verhaltensweisen in Bezug auf Styling, Talente oder Interessen. Ein einfaches Beispiel: Mädchen mögen angeblich Rosa, Pferde, Röcke und Zöpfe, Jungen spielen Fußball, sind gut in Mathe, dafür aber laut und tragen bevorzugt Blau. „Typisch weiblich“ oder „typisch männlich“ eben. Zumindest wenn es nach unserer Gesellschaft geht. Denn diese Verhaltenscodes haben sich über Jahrzehnte hinweg bei uns eingebürgert.

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Entwicklung über Jahrhunderte: Wie sind traditionelle Geschlechtsrollen entstanden?

Geschlechter- oder Genderrollen sind historisch entstanden und wandeln sich im Laufe der Zeit. In unseren Breitengraden sind sie beispielsweise in den vergangenen zweitausend Jahren unter anderem durch die Verbreitung des Christentums beeinflusst worden.

Antike:
Im Alten Testament der Bibel werden Mann und Frau noch als ebenbürtig angesehen. Ihre eheliche Gemeinschaft basiert auf Liebe und Achtung. Doch im dritten Buch Mose wird von der Unreinheit der Frau in Form von Blutfluss gesprochen, so Stephan Schurig in seiner Arbeit „Geschlechterkonstruktionen in der Geographie“ (2016). „Einer Frau, die wegen ihrer Regel unrein ist, darfst du dich nicht nähern, um ihre Scham zu entblößen“, heißt es im Buch Levitikus, Kapitel 18, Vers 19. Frauen werden also aufgrund ihrer Anatomie und Sexualität bis zu ihrer Menopause degradiert, da sie als „unrein“ gelten. Dieses Frauenbild prägt die katholische Kirche bis heute.

Im Neuen Testament wird die Frau dem Mann untergeordnet. Ihr wird die Erbsünde zugeschrieben, sie gilt als Verführerin, da sie im Paradies von der „verbotenen Frucht“ essen wollte. Ihr wird aufgrund dessen von strenggläubigen Christen noch bis heute Schwäche, Unheil, Fleischlichkeit und Verführung vorgeworfen.

In Deutschland wenden immer mehr Menschen der Kirche den Rücken zu. Allein im Jahr 2021 traten laut Statistischem Bundesamt 360.000 Menschen aus der katholischen und 280.000 Personen aus der evangelischen Kirche aus. Auch weil sie mit Ansichten wie den oben genannten nichts anfangen können.

20. Jahrhundert:
Der Blick auf die Frau hat sich durch einschneidende Erlebnisse in der Geschichte gewandelt. Nicht nur in und nach den Kriegen des vergangenen Jahrhunderts wurden Frauen immer wichtiger, weil sie etwa in der Krankenpflege eingesetzt wurden, Schutt wegräumten und das Land wieder aufbauten. Nach den Kriegen fehlte es auch an männlichen Arbeitskräften. Frauen wurden wichtig, um – als Arbeitskräfte – die Wirtschaft wiederzubeleben.

In der DDR war die Frau dem Mann gleichgestellt, sie hatte dieselben Rechte, kümmerte sich aber in der Regel noch immer um „typisch weibliche“ Pflichten wie Care-Arbeit und den Haushalt.

Anders sah es in der BRD aus. Der Haushalt, das Einkaufen, Kochen und die Kindererziehung oblagen klassischerweise der Dame des Hauses, während ihr Gatte für die Finanzen verantwortlich war. Frauen in Westdeutschland brauchten sogar die Zustimmung ihres Mannes, wenn sie den Führerschein machen oder arbeiten gehen wollten!

Das änderte sich erst mit dem Inkrafttreten des „Gesetzes über die Gleichberechtigung von Mann und Frau auf dem Gebiet des bürgerlichen Rechts“ am 1. Juli 1958. Noch bis 1962 musste sie ihren Gatten um Erlaubnis bitten, wenn sie ein eigenes Konto eröffnen wollte. Als geschäftsfähig angesehen wurde die westdeutsche Frau erst 1969.

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Starre Gesellschaftsordnungen wie diese sind natürlich pures Gift für positive Transformation und dem Wegkommen von Geschlechtsklischees. Und so ist es nicht verwunderlich, dass so manche junge Frau aus den alten Bundesländern es auch heute noch normal finden, zu Hause zu bleiben, sobald sie Kinder bekommt. Ihre Großeltern und Eltern lebten ihr diese Rollenbilder ja genau so vor.

Traditionelle Geschlechterrollen vs. Stereotype heute: Beispiele aus dem Alltag

 Glücklicherweise gibt es in unserer Gesellschaft aber auch eine großflächige Abwendung von Stereotypen und Klischees wie den oben genannten. Vor allem junge Frauen erwarten von ihrem Partner, dass er auch empathisch ist und Gefühle zeigt. Beides ja angeblich „typisch weibliche“ Attribute. Auch die Hausarbeit, das Einkaufen und Kochen sollte er besser nicht gänzlich auf sie abwälzen wollen!

Neue Elternzeitmodelle fördern darüber hinaus, dass sich Väter aktiver in die Kindererziehung einbringen, zum Beispiel indem sie mehrere Monate Elternzeit nehmen. Und damit sollte der Einsatz des Vaters nicht enden. Es ist ja schließlich auch sein Kind.

Umgekehrt erwarten viele Männer mittlerweile, dass ihre Partnerin ebenfalls arbeiten geht. Auch dann, wenn Nachwuchs da ist. Viele sind froh, die Bürde der finanziellen Versorgung der Familie nicht alleine tragen zu müssen. „Gleichberechtigung“ lautet die Devise!

Eine weitere Errungenschaft unserer Zeit ist es jedoch, dass wir zu einem gewissen Grad frei wählen können. Egal ob eine Frau oder ein Mann komplett in der Mutter- oder Vaterrolle oder aber im eigenen Beruf aufgeht: Beides ist okay und darf frei entschieden und gelebt werden. Sofern man es sich leisten kann.

Doch die Wandlung der Geschlechterrollen macht hier glücklicherweise nicht Halt. Auch im Außen lässt sie sich beobachten. So ist es mittlerweile gesellschaftlich nichts Verpöntes mehr, wenn Männer beispielsweise Make-up, lange Haare oder feminine Kleidung tragen. Und die Privilegien, dass Frauen jetzt zum Beispiel wählen, arbeiten, ein eigenes Konto haben, Auto fahren, kurze Haare oder Hosen tragen können, verdanken wir Vorreiterinnen der vergangenen Jahrhunderte. Zu den bekanntesten gehörten beispielsweise Clara Zetkin, Simone de Beauvoir oder Judith Butler.

Geschlechterrollen im Wandel: Rückschritte während Corona

 Während der Corona-Pandemie war vielerorts Homeoffice angesagt und Kindergärten sowie Schulen wurden geschlossen. Allen voran arbeitstätige Mütter klagten über die Doppelbelastung aus Homeoffice und Kinderbetreuung.

Verwunderlich ist das nicht. Wie selbstverständlich wurde von Frauen erwartet, dass sie diesem Spagat gewachsen zu sein haben. Als wäre es ganz normal, dass sie wieder die Care-Arbeit und den Haushalt übernehmen (neben dem Job wohlgemerkt), während die Männer keiner Doppelbelastung standhalten mussten. Der Vergleich mit den 1950er-Jahren drängt sich auf. Doch woran liegt es, dass diese Last oft bei den Frauen abgeladen wurde?

„In der Corona-Zeit ist es so, dass sich Frauen in bestimmte Positionen zurückbegeben, einfach aufgrund dessen, dass ganz viele Dinge in der Gesellschaft so aufgebaut sind, dass Frauen eher ins Private zurückgehen und Männer dann eher arbeiten“, erklärt Genderwissenschaftlerin Johanna Sprenger. Frauen arbeiten nach wie vor häufig in Jobs, die sich um Care-Arbeit drehen, zum Beispiel als Pädagoginnen oder in der Pflege. Sie werden oft schlechter bezahlt und arbeiten darüber hinaus auch noch häufiger in Teilzeit. Sie bringen also oftmals weniger Geld nach Hause als ihr Partner.

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„Das heißt, wenn sich jemand entschieden hat, zurückzugehen in die Kinderbetreuung, dann waren es oft eher die Frauen. Generell ist es so, dass sich Geschlechterrollen in Krisenzeiten immer stärker etablieren. Das liegt daran, dass unsere Gesellschaft patriarchalisch-männlich aufgebaut ist, dass in Krisensituationen, wo sozusagen ‚auf Sparflamme funktionieren‘ stattfindet oder wo geguckt werden muss, dass man ‚über die Runden kommt‘, das System etabliert wird, das man bereits kennt.“

Geschlechterrollen der Generation Z

Wir haben nun also gelernt, dass es schon immer und überall verschiedene Geschlechterrollen gab und sie stetig im Wandel sind. Auch unsere aufgeklärte Gesellschaft ist nicht davor gefeit, in alte Muster zurückzufallen, sobald flächendeckend der Krisen-Modus ausbricht. Doch wie stehen eigentlich all jene zu den Rollenklischees, die zwischen 1997 und 2012 geboren wurden, die sogenannte „Generation Z“? Diese Generation ist ja schließlich bekannt dafür, durch das natürliche Hineinwachsen in das digitale Zeitalter besonders aufgeklärt und politisch zu sein.

Die Kommunikationsberatung FleishmanHillard schreibt über Menschen in dieser Generation: „Sie sind sich über soziale Ungerechtigkeit bewusst und unterstützen Vielfältigkeit sowie LGBTIQ-Rechte. […] Geschlechterrollen werden freier und vielfältiger. Mit dieser Denkweise verlieren traditionelle Rollen zunehmend an Bedeutung. Dies spiegelt sich vor allem in dem Wunsch nach Individualität und Einzigartigkeit wider.“ Demzufolge würden sich nur 11 Prozent der befragten StudienteilnehmerInnen als traditionell bezeichnen.

Dass sich diese Selbstwahrnehmung mit der Realität beißt, zeigen andere Untersuchungen. ZEIT ONLINE ermittelte beispielsweise im Rahmen eines Studium-Interessentests unter 500.000 Befragten, dass junge Frauen weiterhin eher planen, in „soften Bereichen“ wie der Pädagogik zu arbeiten, während sich junge Männer nach wie vor häufiger für technisch-forschende Berufe entscheiden.

Das liege laut Generationenforscher Christian Scholz auch daran, dass die Generation Z in einer Welt aufwächst, in der scheinbar stetig alles im Umbruch ist. Sie sehnen sich nach Sicherheit, was sich wiederum in der Berufswahl äußert.

Und im Lifestyle – wie ein Blick auf Instagram zeigt:

Vor- und Nachteile von Geschlechterrollen

Während es die einen eventuell als Vorteil empfinden, sich in einem von der Gesellschaft festgelegten Rahmen zu bewegen, wird er für andere zur Qual. Liefe alles wie in den 1950er-Jahren ab, käme die Welt wohl einigen „geordneter“ vor. Zuständigkeitsbereiche wären klar verteilt, die Frau würde weiterhin einkaufen, kochen und die Kinder versorgen, der Mann das Geld nach Hause bringen.

Viele Menschen lassen sich aber nun mal nicht in solche Normen pressen. Vor allem jene, die sich keinem bestimmten Geschlecht zugehörig fühlen. Für sie wäre es schädlich, den Anforderungen der Gesellschaft entsprechen zu wollen.

Hat man deinem Bruder oder Vater auch noch beigebracht, dass „ein Indianer keinen Schmerz kennt“ oder „echte Männer nicht weinen“?! Wie gesund kann es für die Seele eines Kindes, Jugendlichen oder Erwachsenen sein, dem physischem oder psychischem Schmerz keinen Ausdruck verleihen zu dürfen? Eben. Unterdrücken sie Gefühle dauerhaft, entstehen Ängste, Unsicherheiten oder sogar Aggressionen. Wie gut kann eine Gesellschaft funktionieren, deren Bürger man mit angestauten oder unterdrückten Gefühlen herumlaufen lässt? Wie wirken sich solche Abwärtsspiralen auf ganze Familien, Freundschaften oder das kollegiale Miteinander aus?

Und hier war eben nur die Rede davon, was starre Geschlechterkonstrukte anrichten! Frauen wären momentan nicht auf dem besten Wege in die (finanzielle) Unabhängigkeit, müssten sie sich immer noch den Anforderungen der Gesellschaft an ihr Geschlecht beugen.

Diese Überlegungen mögen dir auf den ersten Blick vielleicht krass erscheinen, aber letztendlich hängt doch alles mit allem zusammen. Ein friedliches Miteinander kann nur durch Toleranz und gegenseitige Rücksichtnahme entstehen. Dazu gehört es auch zu akzeptieren, dass es Menschen gibt, die sich keinem bestimmten Geschlecht zuordnen lassen, dass sich die Rollenbilder stetig wandeln und es keinen Stillstand gibt. Ein Verharren in nostalgisch-verklärten Erinnerungen an „die gute alte Zeit“ ist da rückwärtsgewandt und hat mit der künftigen Gesellschaft nur noch wenig zu tun.

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Eignen sich bereits Kinder typische Geschlechterrollen an?

Kinder haben in unserer Gesellschaft aktuell kaum eine Chance, genderneutral aufzuwachsen. Das zeigen verschiedenste Experimente und Studien.

In einem Experiment der BBC ließ man sowohl männliche als auch weibliche PädagogInnen mit Kleinkindern spielen. Ein kleines Mädchen wurde dabei als Junge, ein kleiner Junge als Mädchen verkleidet. Die PädagogInnen gaben den Kindern allesamt unbewusst „geschlechtstypisches“ Spielzeug – dem vermeintlichen kleinen Jungen zum Beispiel eine Puppe, dem als Jungen verkleideten Mädchen Roboter, Spielzeug-Autos oder Puzzle.

Quarks hat das Experiment in Deutschland mit acht Versuchspersonen nachgestellt. Auch hier zeigte sich das typische Verhalten der Erwachsenen: Sie gaben den Babys Spielzeug, das sie dem jeweiligen Geschlecht automatisch zuordneten.

„Kinder eignen sich wahnsinnig früh Geschlechterrollen an. Sie wissen schon früh, was Junge, Mädchen, Frau oder Mann ist“, so Genderwissenschaftlerin Johanna Sprenger. „Das liegt gar nicht daran, dass sich die Kinder solche Rollen aneignen, sondern daran, dass wir ihnen diese Rollen vorleben. Dass erwachsene Menschen den Kindern so klar vorleben, was sie zu tun, zu mögen und zu lassen haben, ohne dass sie selbst wissen, dass sie das tun.“

Die Ungleichbehandlung fange bereits während der Schwangerschaft an. „Mit Jungs wird mehr gesprochen als mit Mädchen. Und auch die Art und Weise, wie Kinder angesprochen werden, unterscheidet sich. Jungs werden oft mit ‚kleiner Mann‘, ‚Rabauke‘ und so weiter angesprochen und Mädchen oft mit zarten Begriffen wie ‚kleiner Engel‘, ‚Prinzessin‘ – das ist sehr gängig. Das heißt, sie werden sehr früh in bestimmte Rollenmuster und Rollenvorstellungen gesteckt. Dementsprechend eignen sich die Kinder diese sehr früh an.“

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Was braucht es, damit sich traditionelle Geschlechterrollen wirklich verändern?

Um sich von traditionellen Geschlechterrollen frei zu machen, ist es wichtig zu verstehen, dass sie weder natürlich noch unumkehrbar sind. Auch sind sie nicht überall gleich. In anderen Kulturen gibt es andere Anforderungen an die Geschlechter als hierzulande.

Es kann auch hilfreich sein, eigene Eigenschaften an sich zu bemerken, die von der Gesellschaft eigentlich dem anderen Geschlecht zugeordnet werden. So erkennt man schnell, dass dieses Schubladendenken hinkt.

Genderwissenschaftlerin Johanna Sprenger plädiert dafür, darauf zu achten, wie man mit Babys oder Kleinkindern umgeht. Denn immerhin schauen sie sich ja das Verhalten ihrer Umwelt ab. „Es gibt mittlerweile Projekte wie den Egalia-Kindergarten in Schweden, wo die Kinder geschlechtsneutral und ohne Klischees aufwachsen“, so Sprenger. „Bei diesen Kindern ist es so, dass sie sich viel mehr zutrauen oder anders spielen. Sie wissen trotzdem, was ‚Mann‘ und ‚Frau‘ ist. Sie sind aber nicht so festgelegt dahingehend, was oder wer sie sind – sie sind flexibler!“

herMoney Tipp

Geschlechterrollen befinden sich im stetigen Wandel und Geschlecht ist nicht gleich Geschlecht. Personen lassen sich nicht unbedingt dem Aussehen nach einem Geschlecht zuordnen. Nicht-binäre Menschen erleben Ausgrenzung, weil sie eben keiner Schublade zugeordnet werden können. Da wird es doch höchste Zeit, alte Klischees gedanklich im vergangenen Jahrhundert zu parken und sich Neuem gegenüber zu öffnen.

Zum Weiterlesen: Frauen können sich gegenseitig darin unterstützen, aus verkrusteten Strukturen auszubrechen. Wie Women Empowerment dabei hilft, erklären wir hier.

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Saskia Weck

Saskia Weck hat Germanistik und Geschichte studiert, bevor sie zum Finanzjournalismus fand. Sie ist seit sieben Jahren als Redakteurin tätig und schreibt seit 2021 für herMoney. Saskia ist begeisterte Investorin und stürzt sich liebend gern auf alle Themen rund um „Geld und Familie“, "Karriere", "Steuern" und "Altersvorsorge".