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DAX-Entwicklung: Prognosen für 2024, 2025 und darüber hinaus

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Simin Heuser

21. November 2023

Wer in den Deutschen Aktienindex investieren möchte, fragt sich oftmals: Wie wird sich der DAX entwickeln? herMoney sucht Antworten.

Inhalt

DAX-Prognosen: Das Wichtigste in Kürze

Von 2003 bis Anfang 2023 hat der DAX ein Kursplus von 381,35 Prozent hingelegt. Das macht eine jährliche Entwicklung von 19,07 Prozent.

Seit Anfang des Jahres liegt das Plus bei 5,49 Prozent.

Prognosen für 2024, 2025 und darüber hinaus sind sehr spekulativ, da unvorhergesehene Ereignisse sie jederzeit zunichtemachen können. AnalystInnen erwarten aber eine positive Entwicklung im nächsten Jahr. Möglich ist eine Kurssteigerung um 10 Prozent.

Für viele ist er ein täglicher Begleiter in den Nachrichten: Der deutsche Aktienindex DAX. Für uns wurde es Zeit, dem Index einmal auf den Grund zu gehen: Was hat es mit dem DAX auf sich und welche Aussichten hat er in den nächsten Jahren? Wir zeigen dir, was du wissen musst.

Was ist der DAX?

Der DAX, kurz für Deutscher Aktienindex, ist das Barometer der deutschen Wirtschaft. Er zeigt uns, wie es den 40 größten deutschen Unternehmen an der Frankfurter Börse geht. Diese Unternehmen sind wahre Schwergewichte in ihren Branchen und haben einen entscheidenden Einfluss auf die Wirtschaft.

Der DAX ist also ein wichtiger Indikator, um die Stimmung und die Entwicklung der deutschen Wirtschaft auf einen Blick zu erfassen. Er gibt AnlegerInnen und ExpertInnen wichtige Hinweise darauf, wie es um die Konjunktur in Deutschland steht.

DAX-Prognosen für 2023 und 2024

AnalystInnen verwenden verschiedene Modelle und Ansätze, um DAX-Prognosen zu erstellen, die von quantitativen Algorithmen bis hin zu qualitativen Einschätzungen reichen. Diese Prognosen sind jedoch stets mit Vorsicht zu genießen, da unvorhersehbare Ereignisse die Märkte jederzeit beeinflussen können.

Langfristige Prognosen tendieren dazu, sich auf fundamentale Wirtschaftsdaten und Trendanalysen zu stützen, während kurzfristige Prognosen oft technische Analysemethoden und Marktstimmungen berücksichtigen.

Laut Börsen-Zeitung sind die Analysten der Mitgliederinstitute des Bundesverbands Öffentlicher Banken verhalten positiv gestimmt: Bis Ende 2023 erwarten sie, dass der DAX bei 15.5000 Punkten oder sogar bei 17.000 landet. Die schwache Weltwirtschaft und das weiterhin erhöhte Zinsniveau könnten das Wachstum etwas eindämmen.

Für 2024 erwarten die Analysten eine weitere Erholung des DAX. Joachim Schallmayer, Leiter Kapitalmärkte und Strategie der DekaBank, sieht den deutschen Aktienindex Ende 2024 bei 17.500 Punkten, so die Börsen-Zeitung. Er vermutet, dass die Weltwirtschaft wenig dynamisch, aber stabil sein könnte.

Auch Sabrina Reeh, Fondsmanagerin für deutsche Aktien bei der DWS, ist positiv gestimmt: Die Gewinnerwartungen für 2024 lägen im zweistelligen Prozentbereich. So schätzt die DWS, dass der DAX im September 2024 auf 16.700 Punkte klettern könnte.

Diese positiven DAX-Prognosen für 2024 könnte aber der Nahost-Konflikt einen Strich durch die Rechnung machen, zum Beispiel wenn die weltweite Ölversorgung gestört würde. Hier zeigt sich, wie unsicher DAX-Prognosen sind.

Die Vorhersage der Entwicklung des Deutschen Aktienindex (DAX) ist nun einmal eine komplexe Angelegenheit, die von einer Vielzahl von Variablen abhängt. Schauen wir uns einige an.

Wenn du jetzt an einer DAX-Aktie interessiert bist, dann höre dir diese Podcastfolge mit Uwe Sander an. Da erfährst du, wie du die perfekte Aktie findest:

Was wir aus der DAX-Historie lernen können: Faktoren, die den DAX beeinflussen

Die Geschichte des DAX zeigt uns, dass die Börse immer Schwankungen unterliegt. Wenn wir eine wichtige Lektion aus der Geschichte mitnehmen können, dann diese: Eine Vorhersage über die Entwicklung von Indizes wie dem DAX ist schier unmöglich – besonders kurzfristig. Beeinflusst wird die Entwicklung von einer Vielzahl von Faktoren. Hier sind einige Schlüsselfaktoren:

  1. Wirtschaftswachstum: Die allgemeine Wirtschaftslage in Deutschland und die Wachstumsaussichten sind entscheidend. Ein starkes Wirtschaftswachstum fördert in der Regel die Unternehmensgewinne und kann zu Kurssteigerungen führen.
  2. Unternehmensgewinne: Die Ertragslage und Gewinnprognosen der im DAX gelisteten Unternehmen haben direkten Einfluss auf deren Aktienkurse und somit auf den Gesamtindex.
  3. Zinspolitik der Zentralbanken: Die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und anderer großer Zentralbanken kann die Attraktivität von Aktien im Vergleich zu Anleihen beeinflussen.
  4. Politische Stabilität: Politische Ereignisse in Deutschland, der EU und weltweit können das Vertrauen der InvestorInnen und damit die Aktienmärkte beeinflussen.
  5. Globale Wirtschaftsereignisse: Als exportorientierte Wirtschaft ist Deutschland stark von der globalen Wirtschaftslage abhängig. Handelsbeziehungen und internationale Konflikte können sich auf den DAX auswirken.
  6. Wechselkurse: Da viele DAX-Unternehmen stark exportorientiert sind, können Wechselkursschwankungen, insbesondere zwischen dem Euro und anderen Hauptwährungen, die Unternehmensgewinne und damit die Kurse beeinflussen.
  7. Technologischer Fortschritt: Technologische Entwicklungen können bestimmte Branchen fördern oder bedrohen, was sich auf die im DAX vertretenen Unternehmen auswirkt.
  8. Demografische Veränderungen: Langfristige demografische Trends können die Märkte beeinflussen, da sie sich auf die Arbeitskräfte, Verbrauchernachfrage und das Sozialversicherungssystem auswirken.
  9. Regulatorische Veränderungen: Neue Gesetze und Vorschriften, etwa im Bereich Umweltschutz, Datenschutz oder Unternehmensbesteuerung, können Kosten und Geschäftsmodelle der Unternehmen beeinflussen.
  10. Marktstimmung: Psychologische Faktoren und die Stimmung der AnlegerInnen, oft beeinflusst durch Medienberichte und Kommentare von AnalystInnen, können kurzfristige Bewegungen im DAX verursachen.
  11. Pandemien und Naturkatastrophen: Ereignisse wie die COVID-19-Pandemie zeigen, wie unvorhergesehene globale Krisen die Wirtschaft und die Aktienmärkte beeinträchtigen können.

Wie sich diese Faktoren konkret auf die Entwicklung des DAX ausgewirkt haben, zeigt ein Blick in die Geschichte.

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Rückblick auf die DAX-Entwicklung: Von den Anfängen bis heute

In den letzten 10 bis 20 Jahren hat der DAX – unterm Strich – eine positive Entwicklung hingelegt. Natürlich gab es auch einige Rücksetzer.

  • Gründung in den 80ern: Der DAX wurde am 1. Juli 1988 mit einem Startwert von 1.000 Punkten und 30 gelisteten Unternehmen ins Leben gerufen.
  • 90er Jahre: Das Jahr 1990 begann der DAX mit einem Kurs von 1.790,37. Insgesamt beeinflusste die Wiedervereinigung den DAX positiv. 1993 knackte er erstmals die 2.000-Punkte-Marke. Wirft man einen Blick auf die DAX-Entwicklung seit 1990 bis heute, zeigt sich insgesamt ein Plus von 677,69 Prozent.
  • Das neue Jahrtausend und die Dotcom-Blase: Im Jahr 2000 erreichte der DAX dann sein erstes großes Allzeithoch mit über 8.000 Punkten. Doch die Freude währte nicht lange, denn die geplatzte Dotcom-Blase ließ den DAX wieder einbrechen.
  • Die Finanzkrise 2008: Wirft man einen Blick auf den DAX-Verlauf der letzten 15 Jahre, sticht sofort die Finanzkrise 2008 ins Auge. Anfang 2008 sah die Entwicklung noch gut aus, denn das Jahr 2007 verlief positiv und endete mit einem Kurs von 8.067,32. Im Laufe des Jahres 2008 verlor der DAX dann etwas über 40 Prozent an Wert. Doch in den letzten 15 Jahren hat er das mehr als wettgemacht. Seit Anfang 2008 legte er eine Entwicklung von 72,59 Prozent.
  • 2010er Jahre: In den 2010er Jahren ging es wieder aufwärts. 2013 durchbrach der DAX die 10.000-Punkte-Marke.
  • Das Jahr 2020 und die Corona-Pandemie: Die Corona-Pandemie brachte 2020 erneut Unsicherheit und Schwankungen. Doch trotz aller Herausforderungen erreichte der DAX im März 2021 ein neues Allzeithoch von über 14.000 Punkten.
  • Die Aufstockung auf 40 Werte: Im September 2021 erfuhr der DAX eine Reform: Er wurde von 30 auf 40 Werte angehoben, um die wirtschaftliche Vielfalt Deutschlands noch besser abzubilden. Im Jahr 2023 feierte er dann sein 35-jähriges Jubiläum.
  • DAX-Entwicklung 2023: Nach einem schwachen Jahr 2022 sieht es im laufenden Jahr 2023 bisher ganz gut aus für den deutschen Aktienindex. Seit Anfang des Jahres liegt das Plus bei 5,49 Prozent.

Es ist entscheidend, dass du die Dynamik und die Faktoren verstehst, die den DAX beeinflussen können. Die gute Nachricht: Langfristig ist der Aufwärtstrend deutlich zu erkennen. Für uns AnlegerInnen bedeutet das: Ruhe bewahren, langfristig denken und nicht von kurzfristigen Schwankungen verunsichern lassen.

Zum Weiterlesen: Du bist auf der Suche nach einer Investitionsmöglichkeit in den DAX? Hier findest du 15 DAX-ETFs im Vergleich.

DAX-Ausblick: Interview zur DAX-Entwicklung bis Ende 2023 und darüber hinaus

Wir haben uns mit einer echten DAX-Kennerin unterhalten, um noch mehr über den DAX und mögliche Prognosen zu erfahren. Dr. Christine Bortenlänger ist Geschäftsführende Vorständin beim Deutschen Aktieninstitut. Zuvor war sie Vorständin der Bayerischen Börse AG und Geschäftsführerin der öffentlich-rechtlichen Börse München. Sie bringt ihre Expertise als Aufsichtsratsmitglied in verschiedenen großen Unternehmen ein.

Christine, immer mehr Frauen wagen den Schritt an die Börse. Trotzdem ist das Sparbuch in Deutschland immer noch die beliebteste Geldanlage. Wie schätzt du die Aktienkultur in Deutschland ein: Sind wir auf einem guten Weg?

Darauf ein klares Jein. Letztes Jahr hatten 12,9 Millionen Menschen Aktien, Aktienfonds oder ETFs im Depot – ein Rekordwert und rund 4 Millionen mehr als noch vor wenigen Jahren. Unter den neuen Aktiensparerinnen und -sparern sind auch viele junge Menschen. Das ist positiv. Immer mehr Leute erkennen also, dass sich eine langfristige Aktienanlage auszahlt.

Weiterhin verzichten aber vier von fünf unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger auf das Aktiensparen. Sie verpassen damit die Chance auf attraktive Renditen aus Aktieninvestments. Um mehr Menschen für die Aktienanlage zu begeistern, muss die Politik die richtigen Weichen stellen. Deshalb führt kein Weg an mehr Aktien in der Altersvorsorge vorbei. Das Generationenkapital, ein Kapitalstock in der gesetzlichen Rente, und die Vorschläge zur Verbesserung der privaten Altersvorsorge müssen ambitioniert vorangetrieben werden.

Das Börsenjahr 2023 verlief für den DAX insgesamt positiv. Aktuell scheint die Kurve wieder eher nach unten gerichtet zu sein. Was ist da los am deutschen Aktienmarkt?

Die derzeitigen Aktienkurse spiegeln die aktuelle Verunsicherung wider. Der andauernde Krieg in der Ukraine, der schreckliche Terrorüberfall auf Israel, aber auch wachsende Inflation und hohe Energiepreise sorgen für Unsicherheit und trüben die Konjunkturaussichten. Da ist es normal, dass die Kurse nachgeben. Wer langfristig investiert, sollte sich davon nicht von Aktien abschrecken lassen. Langfristig haben die Börsen solche Phasen bisher immer weggesteckt.

Der DAX hat in diesem Jahr seinen 35. Geburtstag gefeiert. Welche Bilanz ziehst du aus dieser Zeit?

Der DAX ist eine Erfolgsgeschichte. Als Spiegelbild der deutschen Wirtschaft und damit der viertgrößten Volkwirtschaft der Welt gehört er zu den bekanntesten Indizes weltweit. Der deutsche Aktienmarkt wird klar mit dem DAX verbunden. Die tägliche Berichterstattung rund um den DAX macht das Börsengeschehen für viele greifbar und hilft, die Menschen für die Aktienanlage und wirtschaftliche Fragen zu interessieren.

Ohnehin eine Erfolgsgeschichte ist der DAX für alle Anlegerinnen und Anleger. Wer seit 1988 etwa über einen indexnahen Aktienfonds in den DAX investiert hat, hat aus einem Investment von 10.000 Euro bis heute rund 150.000 Euro gemacht. Sparbücher und andere festverzinsliche Anlagen konnten da nicht mithalten.


Hat sich die Aufstockung beim DAX auf 40 Titel aus deiner Sicht bewährt?

Ja. Mit der Aufstockung bietet der DAX ein noch breiteres Abbild der deutschen Wirtschaft. Dazu zählen auch einige jüngere Unternehmen mit Start-up-Hintergrund, die es bis dahin gar nicht in den Leitindex geschafft hatten. Das tut der Wahrnehmung der deutschen Wirtschaft im Ausland gut.

Bei herMoney betonen wir immer den Home Bias: Nicht zu viel in deutsche Aktien investieren, lieber breit streuen. Seit der Auflegung des DAX hat sich die Anlage allerdings enorm internationalisiert. Braucht man für eine ausgewogene Strategie heute wirklich noch internationale Indizes?

Wenn eure Leserinnen sich so tief mit der Materie auskennen und solche Fragen stellen, kann ich euch nur für eure Aufklärungsarbeit gratulieren. Denn das sind wirklich Expertenfragen für Menschen, die ihr schon gut diversifiziertes Depot optimieren wollen.

Der zentrale Punkt jeder Aktienstrategie ist eine gute Streuung über verschiedene Branchen, Regionen und Unternehmensgrößen. Da die DAX-Unternehmen sehr international agieren, kauft man mit dem DAX schon ein Portfolio, das die internationalen wirtschaftlichen Entwicklungen sehr breit spiegelt. Ein Investment in DAX-Aktien ist also eine sehr gute Basis, lässt sich unter Rendite-Risiko-Gesichtspunkten aber natürlich optimieren, wenn man zusätzlich Unternehmen aus dem Ausland berücksichtigt. JedeR muss für sich entscheiden, ob dieser zusätzliche Diversifikationseffekt für das eigene Depot nötig und sinnvoll ist. Denn dazu gehört dann auch mehr Information.

Oft heißt es, der DAX sei eine Mogelpackung, weil er eben nur ein Performance-Index ist. Welche Rolle spielen Dividenden für die Entwicklung des Index?

Der DAX berücksichtigt als Performance-Index neben der Kursentwicklung auch Dividendenzahlungen. Er bildet die Aktienerträge also vollständig ab, ganz anders als reine Kursindizes. Dividenden machen langfristig etwa ein Drittel der Gesamtrendite aus. Die Dividende zu reinvestieren, wie es der DAX unterstellt, ist bei einem langfristigen Depot also mehr als sinnvoll. Deshalb sollte man zum Beispiel bei der Fondsanlage darauf achten, dass man thesaurierende Fonds ins Depot legt, die Dividendenzahlungen ebenfalls wieder investieren.

Der DAX ist also keine Mogelpackung, sondern ein gut konstruierter Index. Wer Dividenden nicht mit einrechnen will, kann aber auch den DAX als Kursindex nutzen. Den gibt es nämlich auch.

Wir nähern uns dem Ende des Jahres 2023. Gerne möchten wir dir die 1-Million-Euro-Frage stellen: Wie ist deine Kursprognose für den Dax, wo liegt der DAX Ende 2023?

Netter Versuch [lacht]. Das Deutsche Aktieninstitut gibt aus Prinzip keine Prognosen zum DAX ab – schon gar keine kurzfristigen. Es kommt aber bei der Aktienanlage auch nicht darauf an, wo der DAX am Jahresende steht. Viel wichtiger sind ein langfristiger Anlagehorizont, breites Streuen und Kontinuität. Dann sind kurzfristige Aufs und Abs an der Börse egal.

Wo siehst du den DAX in den nächsten 10 oder 20 Jahren? Kann man so weit in die Zukunft überhaupt zuverlässige Prognosen zur DAX-Entwicklung aufstellen?

Nein, das kann man nicht. Aber seit 1988 hat der DAX eine Rendite von rund acht Prozent gebracht. Legt man diese acht Prozent bei einem aktuellen DAX-Stand von 15.000 Punkten zugrunde, dann würde der DAX in zehn Jahren bei über 32.000 Punkten und in 20 Jahren bei etwas unter 70.000 Punkten stehen. Das ist natürlich hypothetisch und keine zuverlässige Prognose, denn es weiß niemand, ob die mittlere Rendite der Vergangenheit für die nächsten 10 oder 20 Jahre gilt. Genauso gut können es besonders gute oder auch schlechte Aktienjahrzehnte werden.

Was möchtest du unseren Leserinnen noch mit auf den Weg geben?

Eine langfristige und breit gestreute Aktienanlage ist das Mittel der Wahl für eine solide Altersvorsorge, mehr finanzielle Unabhängigkeit und einen erfolgreichen Vermögensaufbau. Solange aber nur ein Drittel derer, die in Deutschland mit Aktien sparen, weiblich ist, sind wir noch nicht am Ziel.

herMoney Tipp

Zum DAX gehört eine ganze Indexfamilie, die weitere wichtige deutsche Indizes vereint. Dazu zählt etwa der TecDAX, der 30 deutsche Unternehmen aus Branchen wie IT, Software, Telekommunikation, Medizin, Biotechnologie oder Energie listet. Wer investieren möchte, kann sich einen günstigen TecDAX-ETF aussuchen. Ebenfalls zur Indexfamilie gehört der MDAX, der die 50 größten deutschen Mittelständler bündelt. Natürlich gibt es auch hier passende MDAX-ETFs.

Keine Ahnung von der Börse? So geht’s:

  1. Schritt: Depot eröffnen
    Um Fonds zu kaufen, brauchst du ein Depot. Das kannst du dir bei deiner Hausbank oder – meist günstiger – bei Online-Brokern einrichten. Im herMoney Depotvergleich erfährst du, welches das richtige sein könnte.
  2. Schritt: Strategie überlegen
    Kauf nicht irgendwelche Fonds. Mach dir erst Gedanken, wie dein Depot strukturiert sein soll. Welchen Anteil sollen Aktien, ETFs und Rentenfonds ausmachen? Mehr über die sogenannte Asset Allocation erfährst du hier.
  3. Schritt: Fonds auswählen
    Wie erkennt der Laie eigentlich einen guten Fonds? Lies es hier nach.
  4. Schritt: Jährlicher Check
    Der Markt ändert sich und damit dein Depot. Manche Aktien und Anleihen steigen, andere fallen. Deshalb solltest du einmal pro Jahr prüfen, ob dein Depot noch deinem Risikoprofil entspricht. Mehr dazu findest du hier.

Extra-Tipp: Was tun, wenn die Börse crasht?
Ein Börsencrash ist keine Katastrophe. Behalte einen kühlen Kopf und sitze die Kursschwankungen einfach aus. Ganz Mutige kaufen jetzt sogar nach. Warum das sinnvoll sein kann.

Disclaimer: Aktien, Fonds und ETFs unterliegen Kursschwankungen; damit sind Kursverluste möglich. Bei Wertpapieren, die nicht in Euro notieren, sind zudem Währungsverluste möglich. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft. Die Auswahl der Wertpapiere und sonstigen Finanzinstrumente dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Kaufempfehlung dar.

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Simin Heuser

Simin Heuser hat Volkswirtschaftslehre studiert und war bereits für verschiedene Fondsgesellschaften und Fintechs tätig. Sie schreibt unter anderem als freie Autorin über Finanz- und Versicherungsthemen.