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Änderungen im Überblick: Was du im Juli 2024 wissen solltest

Titelbild von Änderungen im Überblick: Was du im Juli 2024 wissen solltest

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Simin Heuser

19. Juni 2024

Der Juli bringt einige wichtige Neuerungen mit sich, die das Leben und die Finanzen vieler Menschen betreffen werden. Hier ist ein Überblick über die wichtigsten Änderungen, die für dich interessant sein könnten.

Inhalt

Mehr Geld für RentnerInnen

Ab Juli 2024 können sich RentnerInnen in Deutschland auf eine Erhöhung der gesetzlichen Rente um 4,57 Prozent freuen. Der Rentenwert steigt damit von 37,60 Euro auf 39,32 Euro. Beispielsweise bedeutet dies für jemanden, der bisher 1.000 Euro Rente erhält, eine Erhöhung auf 1.045,70 Euro. Auch Witwen und Witwer sowie BezieherInnen der Erwerbsminderungsrente profitieren von dieser Erhöhung. Diese wird wie folgt gestaffelt:

– Erstmaliger Bezug der Erwerbsminderungsrente zwischen dem 1. Januar 2001 und dem 30. Juni 2014: Zuschlag von 7,5 Prozent.
– Erstmaliger Bezug der Erwerbsminderungsrente zwischen dem 1. Juli 2014 und dem 31. Dezember 2018: Zuschlag von 4,5 Prozent.

Diese Anpassungen sollen in den kommenden Jahren jeweils im Juli fortgeführt werden.

Hinterbliebenenrente: Höhere Hinzuverdienstgrenzen

Ab Juli gibt es auch Änderungen bei der Hinterbliebenenrente (auch Witwenrente genannt). Es werden höhere Hinzuverdienstgrenzen gewährt, ohne dass es zu einer Kürzung kommt. Der Freibetrag für das eigene Einkommen steigt von bisher 992 Euro netto auf 1.038 Euro netto pro Monat. Auch bei den Pfändungsfreigrenzen gibt es Änderungen. Ab dem 1. Juli können Beträge nur dann gepfändet werden, wenn ein/e RentnerIn monatlich über mindestens 1.500 Euro Nettoeinkommen verfügt. Die Grenze lag zuvor bei 1.409 Euro. Zudem gilt seit Januar 2024 eine Hinzuverdienstgrenze von rund 37.117 Euro pro Jahr bei Renten wegen teilweiser Erwerbsminderung. Im Falle der vollen Erwerbsminderung sinkt der Wert auf 18.558 Euro.

Erhöhte Pfändungsfreigrenzen

Ab dem 1. Juli 2024 erhöhen sich die Pfändungsfreigrenzen in Deutschland. Der unpfändbare Grundbetrag steigt von 1.402,28 Euro auf 1.491,75 Euro pro Monat. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass verschuldete ArbeitnehmerInnen trotz Pfändung ihrer Gehälter ihre laufenden Kosten decken können.

Blackbox-Pflicht in neuen Autos

Ab Juli 2024 wird in allen neu zugelassenen Fahrzeugen eine Blackbox, auch bekannt als „Event Data Recorder“ (EDR), Pflicht. Diese Geräte zeichnen relevante Daten bei einem Unfall auf, ähnlich wie ein Flugschreiber in Flugzeugen. Der EDR wird nicht zur permanenten Überwachung verwendet, sondern nur zur Unfallrekonstruktion ausgewertet.

Neue Verschlüsse für Einweggetränkeverpackungen

Ab dem 3. Juli 2024 müssen Einweggetränkeverpackungen mit Plastikanteil und unter drei Litern Volumen gemäß einer EU-Richtlinie neue, fest mit der Verpackung verbundene Verschlüsse haben. Dies soll helfen, Umweltverschmutzung zu reduzieren. VerbraucherInnen können die Verpackungen mitsamt Verschluss im Gelben Sack oder der Gelben Tonne entsorgen.

Das hat sich in den vergangenen Monaten 2024 verändert:

Juni

In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick auf die Änderungen, die ab Mai 2024 wirksam werden.

Inhalt

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Europawahl, Paypal-Konkurrenz „wero“ und eine Reform der Staatsbürgerschaft: Im Juni stehen einige Veränderungen für VerbraucherInnen an. Wir geben dir einen Überblick, was du wissen solltest.

Möchtest du dir die Änderungen lieber anhören? Dann schau dir diese Podcastfolge an:

Europawahl 2024: Neue Chancen für Jugendliche

Am 9. Juni steht die Europawahl an, bei der in Deutschland 96 Sitze im Europäischen Parlament vergeben werden. Im Gegensatz zur Bundestagswahl werden die Abgeordneten nicht direkt gewählt. Die WählerInnen geben ihre Stimme einer Partei, die vorher Listen mit KandidatInnen erstellt hat. Je nach Stimmenanteil ziehen dann die SpitzenkandidatInnen dieser Listen ins Parlament ein.

Eine wichtige Neuerung in diesem Jahr: Erstmals dürfen Jugendliche ab 16 Jahren wählen. Bisher lag das Wahlalter bei 18 Jahren. Dadurch hat sich die Anzahl der Wahlberechtigten von etwa 61,5 Millionen im Jahr 2019 auf rund 65 Millionen bei dieser Wahl erhöht.

Kabelfernsehen: Nebenkostenprivileg endet

Bisher mussten viele MieterInnen für Kabel-TV zahlen, selbst wenn sie es nicht nutzten. Dieses Nebenkostenprivileg endet am 30. Juni. Ab diesem Datum dürfen VermieterInnen die Kosten für den TV-Empfang nicht mehr über die Nebenkosten abrechnen. Nur noch die MieterInnen, die tatsächlich Kabelfernsehen nutzen, müssen die Gebühren zahlen. Für diese wird es voraussichtlich teurer, während alle anderen zukünftig keine TV-Kosten mehr tragen müssen.

Digitales Bezahlsystem „wero“: Start im Juni

Ende des Monats startet die erste Phase des europaweiten Bezahlsystems „wero“. Dieses Projekt der Bankeninitiative EPI ermöglicht es KundInnen verschiedener europäischer Banken, direkt von Handy zu Handy zu zahlen. In Deutschland beteiligen sich Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie die Deutsche Bank. Ziel der Initiative ist es, ein einheitliches, europaweites Bezahlsystem für Karten- und Smartphone-Zahlungen zu schaffen und damit eine Alternative zu großen US-Anbietern wie Paypal zu bieten.

Bahncard 25 und 50: Abschied von der Plastikkarte

Ab dem 9. Juni wird die Bahncard 25 und 50 ausschließlich in digitaler Form verfügbar sein. KundInnen benötigen dafür ein Profil in der App der Deutschen Bahn oder auf der Plattform bahn.de. Bei Kontrollen wird dann nur noch ein QR-Code gescannt. Wer kein Smartphone besitzt, kann sich ein Ersatzdokument ausdrucken. Bestehende Plastikkarten können weiterhin bis zum Ende ihrer Gültigkeit genutzt werden.

Reform des Staatsbürgerschaftsrechts: Schnellere Einbürgerung

Ab dem 27. Juni tritt eine Reform des Staatsbürgerschaftsrechts in Kraft, die es Zugewanderten ermöglicht, schneller die deutsche Staatsbürgerschaft zu erhalten. Statt wie bisher nach acht Jahren, können Einbürgerungen nun bereits nach fünf Jahren erfolgen. Bei „besonderen Integrationsleistungen“, wie sie in der Reform beschrieben werden, ist eine Einbürgerung sogar schon nach drei Jahren möglich.

Chancenkarte: Neue Möglichkeit für Arbeitssuchende

Ab Juni können Arbeitswillige aus Nicht-EU-Ländern die sogenannte Chancenkarte erhalten, die ihnen ermöglicht, für ein Jahr nach Deutschland zu kommen, um eine Arbeitsstelle zu suchen. Voraussetzung dafür ist eine zweijährige Berufsausbildung oder ein Hochschulabschluss im Herkunftsland sowie Sprachkenntnisse in Deutsch oder Englisch. Interessierte benötigen eine bestimmte Anzahl an Punkten, um die Chancenkarte zu erhalten. Diese Punkte werden neben Sprachkenntnissen und Berufserfahrung auch für das Alter und den Bezug zu Deutschland vergeben.

Mai

Der Mai bringt einige wichtige Änderungen mit sich, die sich auf verschiedene Lebensbereiche auswirken. Von der Urlaubsplanung bis hin zum Neuwagenkauf, dem Tanken an der Tankstelle oder zur Rente – wir erklären, über welche Änderungen du Bescheid wissen solltest.

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Der Mai bringt einige wichtige Änderungen mit sich, die sich auf verschiedene Lebensbereiche auswirken. Von der Urlaubsplanung bis hin zum Neuwagenkauf, dem Tanken an der Tankstelle oder zur Rente – wir erklären, über welche Änderungen du Bescheid wissen solltest.

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Flugtickets werden teurer

Ab dem 1. Mai 2024 werden Flugreisen teurer, da die Luftverkehrssteuer im Mai um 20 Prozent angehoben wird. Das betrifft alle Tickets, die in Deutschland vermarktet werden. Auf Kurzstrecken innerhalb Europas erhöhen sich die Gebühren um 2,80 Euro auf 15,53 Euro je Ticket. Für Mittelstreckenziele wie Nordafrika oder den mittleren Osten steigen die Gebühren um 6,47 Euro auf 38,72 Euro. Langstreckenflüge, zum Beispiel in die USA, kosten nun 70,83 Euro mehr, was einem Anstieg von 12,77 Euro je Ticket entspricht.

Höhere Transparenz beim Neuwagenkauf

Du möchtest dir bald einen Neuwagen anschaffen? Ab Mai kann eine neue Vorschrift zur Kennzeichnung die Entscheidung für oder gegen einen Neuwagen beeinflussen. Diese Regelung erfordert die Ausweisung aller Folgekosten eines Fahrzeugs für die nächsten zehn Jahre. Sowohl Ausstellungsfahrzeuge als auch fabrikneue Autos müssen eine transparente Auflistung von CO2-Preisen, Steuern und anderen relevanten Ausgaben enthalten. Dadurch sollen VerbraucherInnen eine verlässliche Grundlage für ihre Kaufentscheidung erhalten.

Mehr Geld für Beschäftigte in der Altenpflege

Positive Entwicklung für Beschäftigte in der Altenpflege: Ab dem 1. Mai 2024 erhalten Pflegekräfte eine Lohnerhöhung. Pflegefachkräfte können dann einen Mindestlohn von 19,50 Euro pro Stunde erwarten, während die Löhne qualifizierter Pflegehilfskräfte auf 16,50 Euro und Pflegehilfskräfte auf 15,50 Euro pro Stunde steigen. Im Juli 2025 sollen die Mindestlöhne nochmals angehoben werden.

Termine für RentnerInnen

Ab dem 01. Mai können folgende Personen in Rente gehen:

  • Regelaltersrente: Personen, die zwischen dem 2. April 1958 bis einschließlich 1. Mai 1958 geboren wurden, können ohne Abschläge in Rente gehen.
  • Rente für besonders langjährig Versicherte: Personen, die bereits 45 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt haben und zwischen dem 2. Januar und dem 1. Mai 1960 geboren wurden, können ohne Abschläge in Rente gehen.
  • Rente für langjährige Versicherte: Personen, die bereits 35 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt haben und zwischen dem 2. April und dem 1. Mai 1961 geboren wurden, können mit einem Abschlag von 12,6 Prozent in Rente gehen.

Rechenschaft für Schweizer Verkehrssünden

Wer künftig Verkehrssünden in der Schweiz begeht, muss damit rechnen, auch in Deutschland zur Rechenschaft gezogen zu werden. Ebenso wird das Vorgehen gegen Schweizer Verkehrssünder in Deutschland erleichtert, sofern die Strafen 70 Euro bzw. 80 Franken übersteigen. Diese Schwellen sind in der Schweiz jedoch recht schnell erreicht. Die Maßnahme zielt darauf ab, eine gerechtere Verfolgung von Falschparkern und Rasern in beiden Ländern sicherzustellen.

Kennzeichnung von KI-Inhalten

Schutz für NutzerInnen: Ab Mai 2024 wird der Facebook-Konzern Meta NutzerInnen seiner Plattformen vor von Künstlicher Intelligenz erzeugten oder manipulierten Fotos und Videos warnen. Diese Inhalte werden nicht gelöscht, sondern lediglich mit Warnhinweisen versehen.

Ende des DB-Streckenagent

Die Deutsche Bahn stellt ab dem 02. Mai ihre App „DB-Streckenagent“ ein. Reisende, die bisher die “DB-Streckenagent” App für die Planung und Störungsalarmierung ihrer Bahnfahrten genutzt haben, werden künftig auf die “DB Navigator App” verwiesen.

100-prozentiger Biodiesel für AutofahrerInnen

Auch für Deutschlands AutofahrerInnen ändert sich etwas: Sie können im Mai voraussichtlich einen neuen Diesel tanken, der zu 100 Prozent aus Abfallstoffen wie Frittenfett hergestellt wurde. Bisher konnten diese nur dem herkömmlichen Diesel beigemischt werden. Es ist jedoch wichtig, dass AutofahrerInnen vor dem Tanken des Biodiesels sorgfältig prüfen, ob ihr Fahrzeug diese Diesel-Alternativen verträgt. Wann genau diese Neuregelung in Kraft tritt, ist noch nicht bekannt.

April

Der Beginn des Aprils markiert nicht nur den Übergang zur Sommerzeit, sondern bringt auch eine Welle an gesetzlichen Änderungen mit sich, die für viele von uns finanzielle Auswirkungen haben werden. Von der Rückkehr der regulären Mehrwertsteuer auf Gas und Fernwärme bis hin zu Neuerungen in der Familienförderung und Unterstützungsangeboten für Auszubildende und Studierende – der April ist ein Monat voller wichtiger Anpassungen.

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Anpassung der Mehrwertsteuer für Gas und Fernwärme

Zum 1. April 2024 endet die vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer auf Gas und Fernwärme. Bisher profitierten Verbraucher von einem reduzierten Steuersatz von 7 Prozent, doch nun wird der normale Satz von 19 Prozent wieder fällig. Diese Änderung könnte sich direkt auf deine monatlichen Energiekosten auswirken, daher ist es ratsam, die eigenen Finanzen entsprechend zu planen.

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Änderungen beim Elterngeld

Für Familien gibt es ab April wichtige Neuerungen beim Elterngeld: Die Einkommensgrenze für den Anspruch sinkt auf 200.000 Euro jährlich. Zudem ist der parallele Bezug des Basiselterngeldes durch beide Elternteile nur noch für maximal einen Monat möglich – und das auch nur innerhalb der ersten zwölf Lebensmonate des Kindes. Diese Anpassungen bedeuten eine signifikante Änderung in der Planung der Elternzeit für viele Familien.

Deutschlandticket für Studierende

Zum Start des Sommersemesters erhalten Studierende vieler Hochschulen ein vergünstigtes Deutschlandticket für nur 29,40 Euro pro Monat. Damit kannst du bundesweit Busse und Bahnen nutzen. Allerdings sind nicht alle Hochschulen Teil dieses Angebots, besonders dort, wo das bestehende Semesterticket bereits günstiger ist. Informiere dich also rechtzeitig, ob du von diesem Angebot profitieren kannst.

Einführung des Qualifizierungsgeldes

Im Zuge des Strukturwandels erhalten Betriebe und Beschäftigte ab dem 1. April zusätzliche Unterstützung durch das neue Qualifizierungsgeld. Dieses dient als Lohnersatz, während Beschäftigte in betroffenen Branchen für Weiterbildungen freigestellt werden, sodass sie ihre Qualifikationen verbessern und gleichzeitig ihre Arbeitsplätze sichern können.

Mobilitätszuschuss für Auszubildende

Auszubildende, die einen weiten Weg zur Arbeit haben, können ab April von einem neuen Mobilitätszuschuss profitieren. Dieser deckt im ersten Ausbildungsjahr zwei Heimfahrten pro Monat ab und soll jungen Menschen helfen, die zusätzlichen Kosten für lange Anfahrtswege zu bewältigen.

Kürzere Rückgabefristen bei Amazon

Amazon passt seine Rückgabefristen an und verkürzt sie für bestimmte Produktkategorien auf das gesetzliche Mindestmaß von 14 Tagen. Ab dem 25. April betrifft dies unter anderem Kameras, Computer, andere elektronische Geräte sowie Videospiele.

Teilweise Legalisierung von Cannabis

Der Bundesrat hat den Weg für eine teilweise Legalisierung von Cannabis in Deutschland freigemacht. Das Gesetz, das am 1. April 2024 in Kraft tritt, erlaubt den Konsum sowie den Besitz und Anbau von Cannabis in begrenztem Umfang. Trotz einiger Gegenstimmen aus verschiedenen Bundesländern und Bedenken hinsichtlich der Umsetzung und Kontrolle der neuen Regelungen, hat die Mehrheit für die Legalisierung gestimmt.

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März

Der März steht vor der Tür und mit ihm eine Reihe spannender Neuerungen und Änderungen, die das alltägliche Leben in Deutschland bereichern und teilweise erleichtern sollen. Von Kultur über Gesundheit bis hin zum Arbeitsleben – hier erfährst du, was dich im nächsten Monat erwartet.

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Der Kulturpass zum 18. Geburtstag: Ein Geschenk der Bundesregierung

Feierst du dieses Jahr deinen 18. Geburtstag? Dann hat die Bundesregierung ein besonderes Geschenk für dich: einen Kulturpass im Wert von 100 Euro. Um diesen zu erhalten, musst du dich einfach auf der Kulturpass-Webseite mit dem Online-Ausweis-Verfahren registrieren. Das Guthaben kannst du dann für verschiedene kulturelle Aktivitäten wie Konzerte, Kinobesuche sowie für Bücher und Schallplatten einlösen. Beachte jedoch, dass die Registrierung ab deinem 18. Geburtstag möglich ist. Für den Jahrgang 2005, der bereits im vergangenen Jahr einen Kulturpass erhalten hat, bleibt die Möglichkeit, das Guthaben von 200 Euro bis Ende 2024 zu nutzen.

Höhere Krankenkassenbeiträge für RentnerInnen

Ab März müssen sich RentnerInnen auf höhere Krankenkassenbeiträge einstellen. Diese Änderung, die bereits für viele ArbeitnehmerInnen zu Jahresbeginn in Kraft trat, wirkt sich nun auch auf die Renten aus. Die Höhe des Zusatzbeitrags variiert je nach Krankenkasse, was eine entsprechende Anpassung der ausgezahlten Rente zur Folge hat.

Mehr Geld für den öffentlichen Dienst

Eine erfreuliche Nachricht gibt es für Beschäftigte im öffentlichen Dienst: Ab dem 1. März steigt der Sockelbetrag um 200 Euro brutto für alle Entgeltgruppen. Im Anschluss daran erfolgt eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 5,5 Prozent, mindestens jedoch um 340 Euro mehr brutto. Diese Anpassung sorgt für ein willkommenes Plus im Geldbeutel.

Das Online-Register für Organspenden

Das lang erwartete Online-Register für Organspenden wird schrittweise eingeführt. Ab dem 18. März kannst du deine freiwillige Erklärung zur Organ- und Gewebespende über ein Ausweisdokument mit eID-Funktion auf der Webseite www.organspende-register.de hinterlegen. Bis zum 1. Juli sollen dann auch Krankenhäuser die Möglichkeit haben, auf die Erklärungen zuzugreifen.

Vereinfachter Berufsstart für EinwanderInnen

Dank der Reform des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes wird die Einwanderung von Fachkräften mit Berufserfahrung aus dem Nicht-EU-Ausland ab März deutlich erleichtert. Voraussetzungen hierfür sind ein anerkannter Berufs- oder Hochschulabschluss sowie mehrjährige Berufserfahrung.

Wichtige Termine im März

Ein paar wichtige Termine solltest du ebenfalls im Auge behalten: Den Equal Pay Day am 6. März, den Internationalen Frauentag am 8. März, Karfreitag am 29. März sowie die Umstellung auf die Sommerzeit am 31. März.

Februar

Der Februar bringt einige interessante und wichtige Änderungen mit sich, die sich auf verschiedene Lebensbereiche auswirken. Von der Einführung von Werbung bei Prime Video bis hin zu innovativen Arbeitszeitmodellen, neuen Regelungen im Gesundheitswesen und Anpassungen bei der Vergütung von Solarstrom – die Neuerungen sind vielfältig. Hier ist ein Überblick über die wichtigsten Änderungen und was sie für dich bedeuten könnten.

Inhalt

Werbung bei Prime Video: Mehr Kosten für Ad-Freies Erlebnis

Ab Februar 2024 müssen NutzerInnen von Amazon Prime, die bisher ohne zusätzliche Kosten Filme und Serien genießen konnten, mit einer Neuerung rechnen: Werbung wird Teil des Streaming-Erlebnisses. Möchtest du dich weiterhin werbefrei unterhalten lassen, führt kein Weg an der neuen „Ad Free“-Option vorbei, die mit zusätzlichen Kosten von 2,99 € verbunden ist.

Pilotprojekt: Die 4-Tage-Woche in Deutschland

Ein signifikanter Wandel in der Arbeitswelt zeichnet sich durch die Einführung der 4-Tage-Woche in 50 deutschen Unternehmen ab. Dieses Pilotprojekt basiert auf dem 100-80-100-Prinzip: 100 % Gehalt für 80 % der regulären Arbeitszeit bei einer angestrebten 100 % Produktivität. Diese Änderung, die für sechs Monate angesetzt ist, könnte eine neue Ära der Work-Life-Balance einläuten.

Änderungen bei Zuzahlungen für Medikamente

Eine wichtige Änderung gibt es auch im Gesundheitswesen: Bisherige Regelungen zu Zuzahlungen bei Medikamenten werden angepasst. Mussten PatientInnen bisher für jede Packung einzeln zuzahlen, wenn die Großpackung nicht verfügbar war, so richtet sich die Zuzahlung nun nach der insgesamt verschriebenen Menge. Dies könnte zu einer finanziellen Entlastung für viele führen.

Einführung des einheitlichen SV-Meldeportals

Für ArbeitgeberInnen und Selbstständige steht eine bedeutende Umstellung bevor: Das bisher genutzte sv.net wird durch das einheitliche SV-Meldeportal ersetzt und abgeschaltet. Diese Änderung zielt darauf ab, die Meldeverfahren im Sozialversicherungsbereich zu vereinfachen und zu standardisieren.

Anpassungen bei der Vergütung für Solarstrom

Privathaushalte, die Solarstrom erzeugen und ins Netz einspeisen, müssen sich auf eine geringere Vergütung einstellen. Die Einspeisevergütung sinkt um 1 % auf 8,1 Cent pro kWh. Diese Anpassung könnte die Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen für einige Haushalte beeinflussen.

Förderung von Heizungsanlagen für das Klima

Eine positive Nachricht gibt es für BesitzerInnen von selbstgenutzten Einfamilienhäusern, die ihre Heizungsanlage erneuern möchten. Ab dem 27. Februar können sie von Förderkrediten der KfW profitieren, die im Idealfall 70 % der Kosten, maximal jedoch 21.000 €, abdecken.

Weitere Termine und Hinweise

Während der Februar keine offiziellen Feiertage bereithält, bleibt der Valentinstag ein wichtiger Tag für Blumenverkäufer und Verliebte. Zudem ist 2024 ein Schaltjahr, was bedeutet, dass der Februar einen zusätzlichen Tag hat – der 29. Februar fällt auf einen Donnerstag und verlängert somit das Arbeitsjahr für viele.

Januar

Erfahre hier alle Änderungen zum Jahresanfang: Das ändert sich 2024 für deine Finanzen

Disclaimer: Alle Angaben sind ohne Gewähr. Trotz sorgfältiger Recherche kann herMoney keine Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit übernehmen. Der Artikel dient lediglich der allgemeinen Information und stellt keine Rechtsberatung dar.

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Simin Heuser

Simin Heuser hat Volkswirtschaftslehre studiert und war bereits für verschiedene Fondsgesellschaften und Fintechs tätig. Sie schreibt unter anderem als freie Autorin über Finanz- und Versicherungsthemen.

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