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Warren Buffet zählt zu den reichsten Menschen der Welt. Sein Vermögen hat er mit der Value-Strategie aufgebaut. Wie sie funktioniert.

Inhalt:

Das Wichtigste in Kürze:

Beim Value-Investing setzen Anleger*innen auf Aktien, die unter ihrem Wert verkauft werden.

Value-Aktien zu finden, ist sehr aufwendig. Wer will, kann sich an Warren Buffets Käufen orientieren.

Breiter streuen Anleger*innen mit Value-ETFs oder Fonds. Von Zertifikaten ist abzuraten, da sie sehr riskant sind.

Die Value-Strategie zahlt sich vor allem für langfristige Anleger aus. Investieren Sie also nur Geld, dass Sie in den nächsten Jahren nicht brauchen werden.

Value-Strategie ist per Definition die Suche nach unterbewerteten Aktien

Dass der Preis und der Wert einer Sache zwei Paar Schuh sein können, weiß jeder. Etwas ist „preiswert“ oder eben „seinen Preis nicht wert“. Das gilt auch für Aktien. Denn der Kurs an der Börse kann unter dem Wert liegen, den ein Unternehmen hat. Value-Investoren suchen und kaufen Aktien genau dieser Firmen.

Value-Investing (Deutsch: wertorientiertes Anlegen) ist daher nichts weiter als die Jagd nach Aktien, die an der Börse unter ihrem Wert gehandelt werden – und daher Schnäppchen sind. Doch was sind Value-Aktien genau und wie findet man sie?

Bis vor rund 100 Jahren gab es gar keine Methode, den Wert einer Aktie zu bestimmen. Bis der US-Investor Benjamin Graham eine fand: Er setzte den Wert eines Unternehmens mit dem Vermögen der Firma gleich. Ganz einfach war das, wenn dieses Vermögen in den Büchern stand. Eine Aktie war für Graham dann einen Kauf wert, wenn das Vermögen der Firma größer war als der Kurswert an der Börse. Dafür gibt es heute natürlich eine Kennzahl: das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV). Liegt es unter eins, ist die Aktie für Value-Investoren attraktiv.

Oft ist das Vermögen aber versteckt. In bereits abgeschriebenen Immobilien etwa, niedrig bewerteten Lagerbeständen oder Wertpapierdepots. Graham und seine Schüler arbeiteten daher wie Detektive, um Value-Aktien aufzuspüren: Sie lasen alte Zeitungen, Unternehmenshandbücher oder Marktstudien und suchten nach Hinweisen auf versteckte Werte.

Klassisches Value-Investing hat seine Grenzen

Einer der Graham-Schüler war Warren Buffett, der die Methode bis in die 60er Jahre erfolgreich anwandte und ein Millionenvermögen damit verdiente. Ende der 60er Jahre fand er allerdings keine Investments mehr. Denn Grahams Value-Strategie hat ihre Grenzen.

Grahams Value-Aktien stammten meistens aus Branchen, in denen die Geschäfte nicht mehr gut liefen. Der Wert der Firma sank also über die Jahre, weil das Unternehmen Verluste machte. Deshalb musste der Investor dafür sorgen, dass das Vermögen und vielleicht sogar die ganze Firma aufgelöst und an die Aktionäre ausgeschüttet wurde. Dafür braucht er die Mehrheit der Anteile.

Zudem kam aus jedem Aktienkauf genau einmal ein Gewinn heraus. Der Value-Investor musste also ständig neue Firmen suchen und finden. Und das wird in Zeiten, in denen die Kurse an der Börse hoch stehen, immer schwieriger.

So bewertet Value-Guru Warren Buffett Aktien

Ende der 60er Jahr begann Warren Buffett daher – unter dem Einfluss seines Freundes Charlie Munger – eine neue Definition des Value-Investments zu erarbeiten. Den Wert eines Unternehmens suchten sie nun weniger im aktuellen Vermögen als in der künftigen Ertragskraft der Firma. Als Chef und Vize bauten sie die ehemalige Textilfirma Berkshire Hathaway zu einer Beteiligungsgesellschaft um. So erfolgreich, dass Berkshire Hathaway heute zu den 10 größten Unternehmen der Welt zählt und Buffett einer der reichsten Menschen der Erde ist.

Buffett sucht Firmen, deren Geschäftsmodelle gut vorhersagbare Gewinne abwerfen – und zwar dauerhaft. Statt des Kurs-Buchwert-Verhältnisses ist also das langfristige Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) wichtig.

Um eine Gewinnentwicklung prognostizieren zu können, muss die Firma ein Produkt haben, von dem man weiß, dass es auch in Zukunft nachgefragt wird. Zudem darf es nicht so schnell von Konkurrenten verdrängt werden. Die meisten Buffett-Firmen sind daher Marktführer mit starken Markennamen. Und das Unternehmen muss so solide dastehen, dass es mögliche Krisen übersteht, darf also zum Beispiel nicht hoch verschuldet sein.

Diese Value-Aktien kauft Buffett 2020

Warren Buffett finden seine Aktien, in dem er erst einmal das Geschäftsmodell genau prüft. Wird er fündig, rechnet er aus, was ihm die Firma wert wäre und schlägt zu, wenn der Kurs stimmt. Unter Umständen muss er dafür Jahre warten.

Die Unternehmen kommen aus ganz verschiedenen Branchen. Berkshire gehören heute zum Beispiel Aktienpakete von:

  • Coca Cola (Konsum)
  • Kroger (Einzelhandel)
  • Bank of America (Finanzen)
  • Geico (Versicherung)
  • Barrick Gold (Rohstoffe)
  • Apple

Der Kauf von Apple hat einige Beobachter verwundert, denn Technologie-Aktien mit ihren hohen Risiken und der schlechten Kapitalausstattung standen lange Zeit nicht auf Buffetts Einkaufliste. Sie sind typisch für Growth-Investoren, die weniger auf den Wert eines Unternehmens als auf Wachstumschancen in der Zukunft setzen.

Apple ist aber schon länger dem „Growth“-Stadium entwachsen und erzielt nicht nur im Absatz von Computern und Mobilgeräten stolze Margen, sondern erwirtschaftet auch hohe Erträge im Servicegeschäft. Apple hat eine extrem starke Kundenbindung aufgebaut sowie eine hohe Kapitalreserve. Daher ist es Buffett möglich, künftige Umsätze und Erträge zu prognostizieren.

Langfristig ist die Value-Strategie sehr erfolgreich. Allerdings verpassen Value-Investoren zwangsläufig die großen Kursraketen ihrer Zeit wie Amazon, Facebook und Co. Denn Tech-Aktien werden Sie als Value-Investor erst kaufen, wenn sie reif geworden sind – und der Kurs schon hochsteht. Mutige Value-Anleger, die Einzelaktien bevorzugen, suchen wie Warren Buffett nach unterbewerteten Unternehmen mit hoher Ertragskraft.

Am Rande angemerkt: Wenn Sie Value Investing lernen wollen, ist das Angebot an Büchern groß. Zu den Standardwerken rund um die Aktienauswahl mit Value-Blick zählt „Die Börsen-Zauberformel“ von Joel Greenblatt. Welche Aktienkennzahlen wichtig für Investorinnen sind, erfahren Sie auch in unserem herMoney-Artikel.

Interessante Aktie für Fans der Value-Strategie

Doch anstatt zeitraubender Analyse geht es auch einfacher. Überzeugte Anhänger von Buffetts Strategie kaufen einige der Aktien, die er erwirbt, oder legen sich einfach die Berkshire Hathaway-Aktie ins Depot und streuen so auch das Risiko breit. Denn Berkshire Hathaway investiert in unterschiedliche Branchen, vorwiegend in den USA, aber auch international.

Erschrecken Sie nicht, wenn Sie auf den Kurs von Berkshire Hathaway schauen. Der Kurs der A-Aktie liegt im sechsstelligen Bereich! Daneben existiert aber eine weitere Variante, die auch für Privatanleger erschwinglich ist: Berkshire Hathaway B-Aktien.

Hier wichtige Kennzahlen:

  • ISIN: US0846707026
  • KGV: 24,33
  • Kurs: 183,38
  • Volatilität (Schwankungen innerhalb der letzten 90 Tage): 10,73

Stand 09.09.2020

Mehr Daten finden Sie hier.

Die B-Aktien entsprechen 1/1500 der A-Aktien und entwickeln sich im Gleichtakt. Dividenden gibt es keine, denn Buffett investiert das Geld lieber in Unternehmen, als es an die Anleger auszuschütten.

Value-Strategie mit ETF: einfach und kostengünstig

Eine ganz andere Variante, das Risiko breit zu streuen und kostengünstig in Value-Aktien zu investieren, sind ETF. Ähnlich wie bei Berkshire Hathaway oder aktiv gemanagten Fonds werden im Index die Aktien ausgetauscht, wenn sie die Value-Kriterien nicht mehr erfüllen. So umgehen Investoren das Risiko, dass sie möglicherweise zu früh aussteigen oder eine Aktie zu lange halten. Dafür erfolgt die Auswahl beim ETF nach festen Regeln. Die Umschichtungen finden nicht kontinuierlich statt, sondern zu festen Zeitpunkten, üblich sind – je nach Index –Anpassungen zwischen ein- und viermal jährlich.

Zu den größten Value-ETF, die in Deutschland angeboten werden, zählen der iShares Edge MSCI World Value Faktor und der iShares Edge MSCI Europe Value Factor ETF, in die Anleger Ende Juli 2020 rund 1,45 Milliarden Dollar beziehungsweise 920 Millionen Euro investiert haben. Mit dem erstgenannten ETF investieren Anleger auf Value-Aktien weltweit, beim zweiten steht Europa im Fokus.

Value bringt langfristig mehr  

Wichtig zu wissen: Beide Indizes hinken seit einigen Jahren dem breiten Markt hinterher, da die Investoren Wachstumstiteln den Vorzug gaben. So hat in den drei Jahren von Mitte 2017 bis Mitte 2020 der marktbreite MSCI World Index 7,52 Prozent jährlich zugelegt, während die Value-Variante des Index ein Minus aufweist und 3,45 Prozent p.a. verloren hat.

Langfristig haben jedoch Value-Investoren die Nase vorn: Seit Beginn der Berechnung Ende November 1997 brachte der MSCI World Enhanced Value-Index im Durchschnitt jährlich 7,48 Prozent Ertrag, 1,49 Prozent mehr pro Jahr als der MSCI World Index.

Europäische Value-Aktien schneiden dagegen nicht ganz so gut ab: Im 3-Jahres-Vergleich büßte der MSCI Europe Enhanced Value-Index 5,33 Prozent jährlich ein, während der Gesamtmarkt leicht zulegen konnte, 0,27 Prozent jährlich. Langfristig (seit November 1997) brachten die europäischen Value-Titel aber wie der MSCI World Value-Index höhere Gewinne: 5,7 Prozent jährlich, das sind 1,03 Prozent pro Jahr mehr als der breite Markt.


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DAX-Werte Bayer und Siemens stecken im Value-Index

Beide ETF investieren direkt in die Aktien, allerdings optimiert. Das bedeutet, es werden nicht Aktien des jeweiligen Index gekauft, sondern nur jene, die den Index sehr gut abbilden. Schwergewichte im europäischen Value-Index sind British American Tobacco, Novartis, Sanofi, Bayer und Siemens, im global ausgerichteten Value-Index dominieren die US-Firmen Intel, AT&T, IBM, Micron Technology und der japanische Autohersteller Toyota (Stand: 31.07.2020).

Was Investoren wissen sollten: Die ETF werden zwar in Euro an der Börse gehandelt, aber dennoch gehen Anleger ein Währungsrisiko ein. Beim ETF auf den MSCI World Enhanced Value Index ist es besonders hoch, da der Index zum Großteil aus amerikanischen, japanischen und britischen Aktien besteht, also Firmen außerhalb des Euroraums. Im europäischen MSCI Value-Index dominieren Unternehmen aus den Euro-Ländern, Großbritannien ist jedoch mit 24 Prozent und die Schweiz mit 6 Prozent vertreten.

Value-Aktien und auch die ETF setzen auf Substanz und verfolgen häufig einen langfristigen Ansatz. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig auch einen besonders hohen Nachhaltigkeitsanspruch. Die Ratingagentur Morningstar stuft beide ETF in punkto Nachhaltigkeitskriterien als unterdurchschnittlich ein. Nachhaltige Fonds finden Sie hier.

Hier die Daten im Überblick:

Fonds ISIN TER Volumen (in Mio.) Risiko Wertentwicklung nach 5 Jahren Nachhaltigkeit
iShares Edge MSCI World Value Faktor IE00BP3QZB59 0,30% 1732,44 USD durchschnittlich 1,32% unterdurchschnittlich
iShares Edge MSCI Europe Value Factor ETF IE00BQN1K901 0,25% 928,75 EUR überdurchschnittlich -0,75% niedrig

Stand: 09.09.2020, Quelle: Morningstar

Die momentane Wertentwicklung ist natürlich von der Corona-Krise beeinflusst.

Vorsicht: Value Stars Deutschland-Zertifikat ist zu riskant

Neben Einzelaktien oder ETF gibt es natürlich noch eine Reihe weiterer Möglichkeiten, in Value-Aktien zu investieren. Aktiv gemanagte Value-Fonds weisen jedoch im Vergleich zu ETF deutlich höhere Gebühren auf. Gleiches gilt auch für Zertifikate wie dem Value-Stars-Deutschland-Zertifikat (ISIN: DE000LS8VSD9), auf das Anlegerinnen schnell bei der Google-Suche stoßen.

Die Auswahl der Papiere ähnelt – genau wie die Höhe der jährlichen Gebühren (1,75 Prozent) – stark einem aktiv gemanagten Fonds. Und obendrein fällt neben den jährlichen Verwaltungsgebühren auch noch eine performanceabhängige Erfolgsgebühr von stolzen 20 Prozent an. Sie wird nach der sogenannten High-Water-Mark-Methode auf den Gewinn erhoben, wenn der bisherigen Höchstkurs des Zertifikats überschritten wird.

Die rechtliche Stellung der Inhaber der Zertifikate ist jedoch deutlich schlechter als bei klassischen Fonds oder ETFs. Anleger, die das Zertifikat kaufen, nehmen ein deutlich höheres Risiko in Kauf. Während bei ETFs und Fonds das Geld der Investoren als Sondervermögen im Falle der Pleite eines Anbieters besonders geschützt ist, ist das bei Zertifikaten nicht der Fall.

Hinter einem Zertifikat steckt nämlich eine Anleihe, die im Zweifelsfall nicht zurückgezahlt wird. Sollte also der Zertifikate-Emittent pleitegehen, haben Anleger das Nachsehen. Im Basisinformationsblatt des Emittenten Lang & Schwarz steht unter anderem: „Ihre Ansprüche aus dem Produkt gegen den Emittenten sind nicht von einer Einlagensicherung geschützt“. Dieses erhöhte Risiko in Kombination mit stattlichen Gebühren sprechen klar gegen ein Investment in das Zertifikat.

Value-Fonds mit Schwerpunkt Deutschland

Eine Alternative für Anlegerinnen, die mit Schwerpunkt Deutschland investieren wollen, ist der Frankfurter Value Focus Fund. Der Europa-Fonds investiert vornehmlich in deutsche Spezialwerte und berücksichtigt bei der Auswahl auch Nachhaltigkeitsaspekte.

Die laufenden Kosten des Fonds sind mit 1,81 % (Stand 1.9.2020) niedriger als beim Zertifikat, ebenso die erfolgsabhängige Gebühr. Erwirtschaftet der Fonds Gewinne, können 15 Prozent einbehalten werden, wenn der Wertzuwachs pro Geschäftsjahr 6 Prozent im 5-Jahres-Vergleich (High-Water-Mark-Methode) übersteigt. In Bezug auf die Performance kann es der Fonds durchaus mit dem Zertifikat aufnehmen: Im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre legte er jährlich um 11,55 Prozent zu, so die Daten der Ratingagentur Morningstar.

Das Risiko: Im Vergleich zu anderen Fonds ist der Frankfurter Value Focus Fund jedoch deutlich volatiler und risikobehafteter. Denn im Fonds stecken nur 10 bis 20 Aktien. Wenige Aktien bedeuten zwar einerseits hohe Chancen, bringen aber auch ein erhöhtes Risiko mit sich. Zu den größten Positionen zählen per 31.7.2020 secunet Security Networks AG, Immunodiagnostic Systems, Intershop Communications und SMT Scharf.

Fonds ISIN TER Volumen (in Mio. EUR) Risiko Wertentwicklung nach 5 Jahren Nachhaltigkeit
Value Focus Fund LU0566535208 1,81% 54,72 überdurchschnittlich 11,47% k.A.

Stand: 09.09.2020, Quelle: Morningstar

herMoney-Tipp

Eine Position in die Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway, ein aktiv gemanagter Value-Fonds oder ein ETF sind die beste Wahl für Anlegerinnen, die nicht selbst einzelne Aktien auswählen wollen. Und da eine möglichst breite Risikostreuung langfristig erfolgreicher ist als die Investition in einzelne Aktien oder in einen Markt, sollten Anlegerinnen diversifizieren und etwas Zeit wie Geduld mitbringen. Denn langfristig überzeugt die Value-Strategie.

Zum Weiterlesen: Bekannt für ihre erfolgreiche Aktien-Strategie ist auch Beate Sander, die wir Ihnen hier vorstellen. Wenn Sie mehr auf ETFs setzen möchten, könnte auch das Weltportfolio für Sie interessant sein. Oder Sie suchen sich bestimmte Themenfonds, die momentan erfolgversprechend sind, wie etwa Tech-Fonds oder KI-Fonds.

Disclaimer: Aktien, Fonds und ETFs unterliegen Kursschwankungen; damit sind Kursverluste möglich. Bei Wertpapieren, die nicht in Euro notieren, sind zudem Währungsverluste möglich. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft. Die Auswahl der Wertpapiere und sonstigen Finanzinstrumente dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Kaufempfehlung dar.

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